Dienstag, 28. April 2009

Laaangeweile...

Hallo Kinder,
tut mir Leid das ich euch nicht von irgendwelchen spannenden Abenteuern erzähle,
aber sowas erlebt man in Helensville schlicht weg einfach nicht. Helensville ist
nicht spannend.

Der letzte April ist einfahc so dahin verstrichen und auch meine freien Tage habe ich nur zum Ausschlafen und ins Fitnesstudio gehen genutzt. War aber auch mal nötig.
Viel mehr kann ich auch einfach nicht berichten. Mein Wochenablauf leibt gleich und bis auf kleine Abweichungen lässt sich daran auch nicht rütteln.

Oh. Doch etwas neues kann ich berichten. Nachdem Hui Qing, die Chinesin, Anfang April auf die Farm, ein anderes Mt. Tabor Haus, umgezogen ist haben wir bei #5 (Hausnummer, sehr einfallsreich) einen neuen Mitarbeiter. Den David. Der David ist Amerikaner und das merkt man auch. Jedesmal wenn wir an McDonalds oder Burger King vorbeifahren verspürt er den Drang uns mitteilen zu müssen, dass das ne amerikanische Kette ist. Gleiches gilt für K-Mart und was weiß ich.
Außerdem hat er ein extremes Bedürfnis sich über alles nochmal zu informieren und seine Informationen abzusichern. Das wird in Kombination mit einem schlechten Gedächtnis auf die Dauer sehr nervig. Als er den ersten Abend auf der Couch saß, kam ich grad aus der Muckibude und er fragte mich wie denn das Fitnesstudio so aussehe. Ich ihm das alles beschrieben, Hanteln hier, Fahrräder da, Maschinen dort usw. Erste Frage von ihm: "Haben die auch Hanteln?" und dann macht er auch noch die Bewegung dazu. Ich dacht ich spinne. Was glaubt er was man da stemmt? Wattebäusche? Narf.
Zweite Situation: Auf dem Weg zurück nach Auckland gibt es zwei größere Zwischenstationen: Kumeu, eine kleine Stadt mit ein wenig lokalem Gewerbe, aber nichts beeindruckendes sowie Westgate eine Outdoorshoppingmall. Nun kommt immer wieder die frage ob es in Kumeu einen McDonalds gibt, nachdem ich ihm dann kurz erzähle das McDonalds amerikanisch ist und verneine, sagt er das der nächste also bei Westgate sei. Ich "Ja, das ist richtig." Er: "Also bei der großen Outdoorshoppingmall?" - "Ja, das ist richtig." Er: "Und wie kommt man da hin?" - "Immer Statehighway 16 lang, da kannste das gar nicht verpassen." Er: "Also durch Kumeu durch und immer Statehighway 16 entlang?" - "Ja, das ist richtig." Und dann auf der rechten Seite?" - "Ja, das ist richtig. Wer Westgate verpasst, ist dumm oder blind." Gut, ehrlich gesagt, den zweiten Satz habe ich mir bisher ersparrt, aber man kann sich ungefähr vorstellen wie so ein Gespräch verläuft.
Noch eine Sache die mich aufregt: rotzige englische Abkürzungen.
Da wird aus "Beetroot" (rote Beete) "Beets" und aus "Cigarrets" "fags" und das bei allem möglichen Scheiß! Geh mir weg mit deinem American Englisch und versau mir nicht meinen hart erarbeiteten Kiwiakzent!

Aber eigentlich is er ganz in Ordnung.

Heute nachmittag habe ich dann meine Busfahrt nach Tauranga gebucht. Am Wochenende wird nämlich mal wieder etwas unternommen und so fahre ich Freitag morgen mit dem Bus los und treffe mich übers Wochenende mit Dirk, Willi und Jörg zum Feiern und Schnacken in Tauranga. Wird sicher lustig :)

Soweit so gut. Zum Abschluss habe ich es noch geschafft Sonntag ein Gruppenfoto zu machen:

Hintere Reihe v.l.: Cathy (Hausleiterin), David (der Amerikaner), Richard (wohnt zusammen mit Robbi, nicht auf dem Foto)
Vordere Reihe v.l.: Agnes ("Da sind nur noch 18 Brote im Gefrierfach!", Rachael (ne ganz Liebe), Roy, Ron, George (Cathys Sohn, lebt eigentlich in Griechenland, ist aber zu Besuch bis morgen abend)

Soweit so gut :)
Lieben Gruß aus Helensville,
Tobi

Freitag, 3. April 2009

Es ist da... eindeutig...

... diese Gefühl der Art "Kein Bock mehr". Mittlerweile geht mir Neuseeland auf den Sack. Es ist zwar noch auszuhalten, aber so langsam hab ich echt Bock auf Bremen.
Gut das es nur noch 96 Tage sind bis ich wieder im heimischen Bremen bin. Vorher steht zwar noch das ein oder andere an, aber naja. Am Ende wird die Zeit schnell vergangen sein. Sehr beruihgender Gedanke.

So, mal schnell die letzten paar Wochen summiert. Da unter der Woche nicht so ganz viel passiert, die Routine eines Autisten verändert man nur ungern. Und wenn man das dann einmal tun muss, kann man sicher sein das man den ganzen Tag nur mit dem Arsch angeguckt wird. Da hilft nicht mal mehr der routinierte Eisbecher am Abend. Undankbares Pack. ;)

Naja, Mitte März war ich über meine zwei freien Tage in Tauranga und habe dort Bryce und Sharon besucht. Außerdem wohnte Willi übergangsweise bei denen, da hab ich den gleich mitbesucht. Bin Donnerstagsnachmittags losgefahren und war zum Dinner in Tauranga, die 3,5 Stunden AUtofahrt hat mein kleiner Jaguar auch gut überlebt. Nach dem Dinner, gemeinsamen chillen vorm Fernseher und Bier trinken sind Willi und ich abends noch ein wenig durch die Clubs gezogen. War lustig, aber nichts aufregendes.
Freitag haben wir uns dann erstmal ausschlafen gegönnt, hab ja schließlich frei. Danach sind wir dann mit dem Bus in die Stadt gefahren und haben lecker einen riesen Teller mit Frühstück gegessen. Super Frühstück. Anschließend ging es dann erfolglos die Shoppingmeile hoch und runter. Danach haben wir uns dann spontan überlegt zum Mt. Manganui zu fahren, das ist eine Landzunge direkt bei Tauranga, der Übergang ist fließend. Dort sind wir dann auf den Mt. Manganui gelaufen. Einen so und so hohen Hügel. Bei praller Sonne, mittags um halb 2. War ne gute Idee. Oben angekommen haben wir dann ein paar Fotos gemacht und sind wieder runtergelaufen. Nichts besonderes, aber ein "Must-do" wenn man schonmal in Tauranga ist. Anschließend haben wir uns dann mit Marius getroffen, der zufälligerweise zum Surfen am Mt. war. Wir haben dann zusammen etwas in einem Cafe getrunken und uns anschließend zum Weggehen verabredet. So sind wir also wieder zurück zu Bryce und Sharon haben wieder lecker Dinner gegessen und sind anschließend nach einem Stop beim Schnapsladen zu Dirk gefahren. Dort wurde dann wieder die obligatorische Flasche Fusel gekillt und danach gings ab auf Partysafari.
Am Samsag haben wir dann nur auf der Couch gechillt, TV geschaut und uns unterhalten. Außerdem gab es lecker BBQ zum Lunch. Gegen 19 Uhr bin ich dann mit dem Jaguar wieder zurück nach Helensville gedüst.

Letztes Wochenende hatte ich dann meine 4 Tage frei und bin Donnerstagsabends nach Rotorua zu Marius gefahren. Hab dann die Tage über mit ihm auf der Arbeit gechillt, er hatte leider nich frei, mir ein wenig Rotorua angeschaut und ich war bei einem Geysir sowie einem Gebiet wo es geothermische Aktivität gibt, vulkanische Aktivität und so ein Trara. Objektiv ausgedrückt: es dampft aus dem Boden, es gibt nur spärliche Vegetation und Dank H2S, Schewefelwasserstoff, riecht es überall nach verfauelten Eiern. Lecker. Dennoch recht interessant. Fotos gibts bei Gelegenheit.
Bin dann schon am Sonntagabend wieder zurück Gefahren und hatte somit noch den Montag zum Ausschlafen, rumgammeln und ins Fitnesstudio gehen.

Fitnesstudio ist zur Zeit mein Tageshighlight. Raus aus dem Haus, und zwei Stunden lang ohne nervige Fragen und schlechtgelaunte Gehörlose Eisen verbiegen. Sehr angenehm.

Heute hatte ich auch frei und nachdem ich ausgeschlafen und sehr spätes Frühstück hatte, bzw. späten Lunch bin ich zu einer nahgelegenen Mall gefahren und habe mir ein wenig die Zeit vertrieben. Jetzt komme ich grade aus dem Fitnesstudio und werde auch schon wieder ins Bett gehen. Morgen ist schließlich wieder Arbeit angesagt.

Liebste Grüße,
Tobias

Freitag, 13. März 2009

Die nächsten 4 Monate...

... werde ich nun definitiv in Helensville verbringen. Nachdem ich die letzten Wochen lang nach einem Auto geschaut habe, jedoch nicht fündig geworden bin, werde ich nun nachher das Auto eines Kollegen aus der Werkstadt abholen und darf es dann für meinen Aufenthalt behalten. Fotos & Infos gibts heute abend, sobald ich weiß was mich da erwartet.
Außerdem habe ich schon mit meinem "Vorgesetzten" gesprochen und klar gemacht, das ich zu viel Arbeite. Meine 35 Stunden Woche schaff ich locker an 3 Tagen. Darum hab ich da mal ein wenig genörgelt und wir werden das jetzt wohl so handhaben, das ich abends nicht im Haus sein muss und sozusagen ab einer gewissen Uhrzeit Feierabend habe. Da werde ich mir dann ein paar Aktivitäten suchen mit denen ich mich beschäftigen kann. Das Fitnessstudio ein Stück die Straße runter zum Beispiel.

Das ist schon mal sehr gut. Meine freien Tage kann ich dann Dank des Autos mit Willi und Marius in Rotorua und Tauranga verbringen. Das ist zwar gut 4h Autofahrt entfernt, aber definitiv die Fahrt wert. Denn dauernd hier rumhängen nervt einfach.

Sonst habe ich auch nicht so ganz viel neues zu erzählen. Meinen freien Tag heute, werde ich wohl vergammeln und gleich noch das Auto abholen und morgen werde ich je nach Wetter nach Auckland düsen und mir das Pacifica Festival anschauen. So ein Thementag rund um Kulturen im Südpazifik usw. klingt merkwürdig, soll aber wohl ganz interessant sein.

Fotos vom Haus, meinem Zimmer, meinen Mitbewohnern und dem Auto, mach ich in der nächsten Woche. Dann bekommt ihr da mal nen Überblick.

Liebste Grüße,
Tobias

Sonntag, 1. März 2009

Helensville

...nachdem ich an meinem neuen Zuhause angekommen bin und von Cathy, der Hausleiterin begrüßt wurde, hatte ich erstmal Zeit mein Zimmer einzuräumen, mich umzuschauen und so weiter. Gegen späten Nachmittag kamen dann meine anderen Mitbewohner vom Camp nachhause und es gab etwas zum Abendessen.


Jetzt nach ein paar Wochen kann ich ja mal ein wenig meine Eindrücke schildern.
Also ich lebe seit 4 Wochen in einer Art Wohngemeinschaft mit 5 behinderten Menschen und 2 anderen Mitarbeitern. "Behindert" klingt allerdings härter als es ist.
Hier wohnen 2 ältere gehörlose Männer, eine ältere Frau, ein mittelalter Mann sowie eine jüngere Frau. Alle haben eine milde Form von Autismus, und könnten nicht alleine wohnen. Als Mitarbeiter wohne ich hier, logischer weise, eine fast 30 jährige Chinesin die aussieht wie 12 und ungefähr sogut Englisch spricht wie ne SCheibe Toastbrot, sowie genannte Cathy, eine Frau mittleren Alters die den ganzen Laden hier im Griff hat. Mal sehen ob ich Fotos machen darf, dann reich ich die später nach.

Was ich hier mache...? Frag ich mich manchmal auch. Morgens gibt es erstmal Frühstück, um das ich mich aber nicht kümmern muss, von daher stehe ich meist um 5 vor 8 auf um dann um 8 am Frühstückstisch zu sitzen. Anschließend schau ich das alle ihre Medikamente genommen haben und einer der beiden alten Jungs, bekommt so eine Art Zerstäuber. Danach muss ich das "Herrenbadezimmer" im Keller putzen und das wars.
Je nach Wochentag stehen dann noch Aktivitäten an. Montags allerdings nicht, d.h. ich verbringe den großteil des Tages mit TV oder DVD schauen. Mit 2 gehörlosen älteren Menschen kann das allerdings ganz interessant sein. Ich kannte den Film schon, da hab ich einfach den Ton aus gemacht, mein Notebook geholt und Musik gehört. Hat die gar nicht gestört :D

Am Dienstag gehen die beiden Frauen zu einem Art Kochtreff hier in der Nähe zu dem ich sie hinfahre, "beaufsichtige" und dann wieder zurückfahre. Nachmittags ist nix.

Mittwochs fahren wir morgens zu einer Art Tanzstunde für Behinderte. Die Frauen gehen Tanzen und weil Männer nicht tanzen, gibts meist irgendwo nen Kaffee und n Kuchen. Eigentlich ganz angenehm. Anschließend fahren wir dann zu einem Treffen für Gehörlose, essen dort Picniclunch und dann geht es eine Stunde um Gebärdensprache. Ich und noch ein paar andere lernen ein wenig und die, die es schon können unterhalten sich einfach ein bisschen. Gegen 15.00 Uhr geht es dann wieder zurück und Langeweile macht sich wieder breit.

Donnerstag weiß ich nicht was los ist, wahrscheinlich aber nicht viel, da ich bisher donnerstags immer frei hatte. Gleiches gilt für Freitag.
Am Wochenende steht nichts auf dem Plan, abgesehen davon, das ich die Leute zur Kirche fahre und n Stündchen später wieder abhole.
Wochenenden sind besonders langweilig. Gestern saß ich den ganzen Tag auf der Couch und habe DVD bzw. TV geschaut und bin nur kurz zum Kochen aufgestanden.

Das ist nämlich noch eine weitere Sache die wir Betreuer uns aufgeteilt haben. Abendessen kochen. Kathy und die Chinesin, die hatt auch einen Namen: Hui Ching (Wai Sching) fällt diese Aufgabe relativ leicht. Frauen haben sowas glaub ich in den Genen. Ich breche mir jedenfalls jeden Dienstag und Samstag jedesmal beide Arme um etwas vernünftiges auf den Tisch zu bekommen. Und ich werde besser. Nach einem gelungenen Anfang mit Pasta und Tomatensauce, einer dezenten Steigerung zu Hühnchen mit Kartofellbrei und einer Freestyle Pilzsuppe, musste ich ein wenig regenerieren und mit Chili con Carne und nochmal Pasta konnte ich am Tisch keine Jubelstürme einsacken. Ich werde besser...

Donnerstag, 26. Februar 2009

Die ersten Tage...

da ich grad mal ein wenig Zeit und Lust habe zu schreiben hole ich mal alles nach, was sich die letzten 4 Wochen angesammelt hat...

also nach dem wir Mittags in Tauranga aufgebrochen sind, ging es erst noch in eine kleine Mall, etwas essen und Ohropax besorgen. Danach sind wir dann gute 2 Stunden, können auch 3 gewesen sein, ich hab geschlafen, von Tauranga nach Thames gefahren. Dort haben wir in einem kleinen Cafe noch eine letzte unbeschwerte Cola getrunken und sind dann weiter gefahren ins einen Holiday Park, in dem sich alle getroffen haben um zusammen ein Sommercamp zu erleben.
Mein erster Eindruck war betäubend. Am liebsten hätte ich mich direkt ins Auto gesetzt und wäre wieder zurück nach Tauranga gefahren. Das ging aber ja nunmal leider nicht, und so wurde ich erstmal von allen begrüßt, habe versucht mir en paar Namen zu merken und so weiter.
Sonst ging an dem Abend auch nicht mehr viel, ich saß in der Gegendrum, habe versucht mich mit ner Tasse Tee zu ertränken und ätte am liebsten geheult. Hab ich aber nicht.

Den Dienstag hab ich dann mit den anderen im Camp verbracht. Unter anderem mit Vier gewinnt spielen, z.B. mit einem blinden, das war sehr interessant, basteln und so weiter. Meistens saß ich aber einfach nur rum.
Am Mittwoch stand dann ein Ausflug nach Coromandeltown auf dem Programm an dem ich teilgenommen habe / haben musste. So sind wir also morgens nach dem Frühstück aufgebrochen und nach Coromandeltown gefahren und haben dort eine Zugfahrt durch ein altes Töpfereigelände mitgemacht. Ganz interessant, allerdings war ich da schon auf unserem Roadtrip ein paar Monate früher.
Anschließend ging es zum Lunch in ein "Wasserwerk", nicht direkt ein Wasserwerk sondern eher eine Art Freizeitpark mit Attraktionen die alle irgendwas mit Wasser zu tun hatten. Gegen späten Nachmittag ging es wieder zurück.

Der Donnerstag stand dann ganz im Zeichen von nachhause fahren und nachdem Jonas, Denis und ich gepackt hatten, ging es für uns drei zurück nach Helensville, da wir keine Eile hatten haben wir noch unterwegs einen Kaffee getrunken und seeehr leckeres Eis gegessen. Gegen späten Nachmittag war ich dann in Helensville angekommen...

Dienstag, 17. Februar 2009

Back in Tauranga.

Ladies and Gentleman,
nach langer lyrischer Pause melde ich mich mal wieder zu Wort um die paar Tage zwischen Napier und Helensville niederzuschreiben.

Nachdem wir am Donnerstagabend nocheinmal in die Stadt gefahren sind um bei dem Mongolen zu Essen bei dem wir schon beim ersten Besuch gegessen haben, wurden wir leider mit verschlossener Tür empfangen. So sind wir also in den nächstgelegenen Burgerbratverein und haben da was gegessen. Wieder zurück an der Schule haben wir uns dann noch mit den ganzen anderen Deutschen unterhalten und sind gegen 12 Uhr ins Bett gegangen.

Freitagmorgen ging es dann gewohnt mit Duschen und fertig machen los und nach einem ausgewogenen Männerfrühstück bestehend aus Müsli und Rührei ging es auf zweistündige Autofahrt nach Taupo, wo wir gegen Mittag am örtlichen Subway zufälligerweise die anderen Deutschen Zivis getroffen haben und dann gemeinsam zum Flughafen gefahren sind. Dort haben wir dann bis alle gesprungen waren auch gute 3 Stunden zugebracht und der Skydive aus 12.000 ft war einfach nur geil. Bei perfektem Wetter und Topaussicht habe ich wiedereinmal beschlossen, das es nicht das letzte Mal sein sollte das ich mich aus nem Flugzeug stürze. Anschließend ging es dann nochmal 2 Stunden weiter nach Tauranga wo wir die Nacht bei Dirk verbringen werden, der in Tauranga arbeitet. Nach einem letzten Mal Nudeln und Tomatensauce ging es nach einem Stromausfall, gut das man Bier auch im dunkeln Trinken kann, nach Tauranga in die City ein bisschen die Clubs unsicher machen. Hat auch gut geklappt, doch auch hier macht man um 2.30 die Lichter an. Also wieder zurück zu Dirk und ab in den Schlafsack.

Samstagmorgen mussten wir um 12 Uhr in unserem Motel sein, wo wir auch im Juli schon waren. Wir sind dann etwas früher bei Dirk losgefahren und waren schon gegen 11 Uhr im Hotel, haben Zimmer bezogen, Geduscht und Lunch gegessen. Anschließend ging es dann zum Seminar. Das war im Grunde Pipifax und nicht weiter erwähnenswert. In ungefähr 3 Stunden gelaber ging es darum das einige Leute mit ihren Mobiltelefonen schlampig umgegangen sind und dafür gabs n bisschen Standpauke, dann gabs noch ein wenig Zeit zum Erfahrungen ausstauschen und gegen 16.00 Uhr war das auch gegessen.

Den Abend haben wir dann mit Essen, Vortrinken und soweiter verbracht und sind dann gegen 23.00 Uhr in die Stadt auf Partysafari. Dies sollte auch der erste Abend werden an dem ich aus ner Disko rausfliege :D Ich habe mir nichts vorzuwerfen, war weder aggressiv noch auffällig betrunken, aber als mir der 3,50m große, 300kg schwere Maori auf die Schulter tippt und meinte ich soll mal zur Tür gehen, hab ich lieber nicht nein gesagt... ein anderer nicht wirklich kleinerer Maori hat dann ein dezentes Kreuz auf meine Stempel gemalt und meinte ich soll gehen und heute nacht auch nicht wiederkommen. Fiel mir nicht schwer, das einzuhalten...

Sonntagvormittag ging es dann viel zu früh los mit ein wenig Seminar und nach einem gescheiten Lunch ging es dann mit dem Bus eine Stunde nach Rotorua um dort eine Raftig-Tour zu machen. Auch diese war leider nicht so actiongeladen und aufregend wie ich dachte, aber durchaus amüsant. Meine gewünschte Nahtoderfahrung blieb aber leider aus. Fotos gibts bei Gelegenheit, und zwar wenn wir die CD aus dem Office geschickt bekommen.
Zum Dinner ging es dann wieder in das All-you-can-eat Chinarestaurant und nach 2 Stunden spachteln, sind wir zurück ins Hotel gerollt. Abends hab ich mich dann noch mit zwei Bekannten von der Abifahrt getroffen und ein paar Bierchen getrunken.

Montag morgens ging es dann weiter Richtung Ungewissheit. Richtung Mt. Tabor Trust, Helensville Auckland...

Donnerstag, 5. Februar 2009

Der Tag ist gekommen...

... an dem ihr alle an meinem Reisemonat in visueller Form teilhaben sollt.
Ich habe die Fotos hochgeladen. Ohne Kommentar, unbearbeitet, unverfälscht, frei und unzensiert.

Reisemonat Neuseeland "Sommer" 08/09

Es sind einige Fotos geworden, einiges ist doppelt oder doof, aber nach einmal sortieren hatte ich keine Lust nochmal zu sortieren. Sorry.
Es sind 136 Fotos, daher kann das laden ein wenig dauern. Genug Zeit um ein Bier aufzumachen, bequeme Klamotten anzuziehen und den Tee vom Herd zu nehmen.
Anschließend einen Klick auf den Playbutton und F11 und los geht die, leider unsortierte, Rundreise durch Neuseeland.

Viel Spaß wünscht,
Tobias.