Mittwoch, 31. Dezember 2008

Guten Rutsch!

Howdy,
da ich bekanntlich immernoch in Neuseeland bin und das immernoch am anderen Ende der Welt liegt, beginnt das neue Jahr fuer mich ja schon 12 Stunden frueher. In Flip Flops und Shorts :P
Zumindest im Moment, abends ist es leider nich warm genug und in Clubs kommt man so heute Abend wohl auch eher nicht. Ausserdem ist Gewitter vorhergesagt. Sehr unschoen.

Trotzdem wuensche ich euch allen einen Guten Rutsch und alles Gute fuers neue Jahr.
Ab ersten Januar sind es dann auch nur noch 189 Tage bis ich wieder im geliebten Bremen bin :)

Alles Liebe und einen guten Rutsch,
Tobias

Dienstag, 30. Dezember 2008

Weihnachten in Flip Flops...

... ist einfach kein Weihnachten.

Nachdem wir Segel waren sind wir am 23. in 12h von Paihia nach Wellington gefahren und haben dort im YHA uebernachtet und die anderen Deutschen getroffen. Abends waren wir nur noch auf ein zwei kleine Bier aus und dann gings auch ins Bett.
Am 24. war dann Christmas Shopping angesagt und Willi und ich haben fuer Sharon, Bryce und Lara Geschenke gekauft. Abends waren wir Deutschen, dann beim Japaner zum Christmas-Dinner essen. Sehr lecker. Aus einer merkweurdigen Laune heraus bin ich dann gegen 22.30 Uhr einmal quer durch die Stadt gelaufen um in der groessten Kirche in Wellington der Messe beizuwohnen. War sehr interessant und es kam sofort ein wenig Weihnachtsstimmung auf.

Am 25. sind wir dann morgens zu Bryce ins Camp gefahren. Wir waren zum Mittagessen eingeladen und haben dann erstmal lecker gegessen. Danach gabs dann Geschenke und die Familie hat mir ein seeehr schoenes Fotobuch ueber Neuseeland geschenkt. Danach wurde dann entspannt auf der Couch entspannt und TV geschaut. Ich habe an Weihnachten noch nie sooo viel TV geschaut, aber andererseits fuehlte es ich ja auch icht an wie Weihnachten. Das ging also in Ordnung. Gegen 12 und einem sehr leckeren Abendessen ging es dann ins Bett.
Morgens haben wir dann erstmal ausgeschlafen und als wir gegen halb 2 bei Bryce reinkamen wurden wir schon wieder mit Essen ueberhauft. Nachmittags waren wir dann bei Bernie. Dinner gabs abends auch bei Bernie. Gegen 7 sind wir dann zueruck nach Wellington. Dort wurde dann nur noch ein wenig gechillt und als Ralph aus Tauranga kam haben wir meine KLamotten in sein Auto geworfen. Zwischenzeitlich musste dann noch ein wenig an unserem Ferrari rumgebastelt werden, da die Batterie einfach leer war. Um 12 Uhr habne mir dann alle gratuliert, wegen Geburtstag und so, und dann mussten Ralph und ich auch schon zum Auto und uns auf den Weg Richtung Faehre machen.
Gegen 2 Uhr ist dann die Faehre losgefahren. Leider gab es keine Betten auf der Faehre, schlafen ging ueberhaupt nicht. Bei mir zumindest. Ralph hat innerhalb von 5 Minuten gepennt. Da im Schiffskino Madagascar 2 lief, habe ich micht spontan dafuer entschieden den anzuschauen. Guter Film, nur zu empfehlen. Laeuft der in Bremen schon? Nach dem Film war ich dann auch muede genug um noch ein wenig auf dem Boden zu schlafen und dann zusammen mit Ralph auf den naehcsten Parkplatz zu fahren und noch mehr zu schlafen. Das war so gegen 2.30 Uhr. Gegen 10 Uhr ging es dann weiter und wir haben ein wenig gefruehstueckt und Zaehne geputzt und so. Danach ging es dann nach Nelson um den Abel Tasman Trip zu buchen. Nachdem wir dann einkaufen waren und uns in Marahau, dem Eingang zum Abel Tasman, ein Bett gesucht hatten, ging es erstmal ans Kochen. Pizza. Ohne Ofen. GIng aber trotzdem. Belag runter gekratzt und Boden und Belag seperat auf dem Grill fertig gemacht und als Calzone gegssen. Seehr lecker.

Am 28. ging es dann morgens in den Abel Tasman Nationalpark. Wir ussten nur zwei Stunden zum Campingplatz wandern und haben den Rest des Tages gechillt... am geilste Campingplatz der Welt. Wir waren fast alleine, und unser Zelt stand wahrscheinlich so 10 Meter vom Ozean weg. Einschlafen und aufwachen mit Meeresrauschen. Himmel.
Gestern, 29. Dezember, sind wir dann ein wenig mehr gewandert und nach 5h wandern waren wir wieder an einem sehr schoenen Strand, haben lecker gekocht und unser Zelt aufgeschlafen.

Heute morgen war dann nur eine kurze Wanderung angesagt und mittlerweile sitze ich frisch geduscht und gesaettigt am PC in Nelson, trinke Bier. Viel Bier und warte auf Silvester. Mal sehen wie Kiwis Silvester feiern.

In Flip FLops und Shorts wird das sicher interessant. Mittlerweile ist naemlich Sommer und es ist sehr warm. Ich weiss nicht wie warm, aber ein guter deutscher Sommer kann mithalten. Shorts und Flip FLops wetter ;)

FUer FOtos bin ich immoment zu faul, man darf aber gespannt sein. Wie schon gesagt, NZ ist wunderschoen.

Ich verabschiede mich,
Tobias

Montag, 22. Dezember 2008

Far up North

Howdy Kinder,
nur um mal ein wenig neid hervorzurufen erzaehle ich mal ein wenig von den letzten Tagen, bzw. der ersten WOche des Reisemonats:

Nach dem wir am Sonntag noch Farewell Pizza mit Nikki, Iita und Aimee hatte sind wir gegen 20.30 Uhr nach Rotorua aufgebrochen und waren auch gegen 1.30 dann da.
Abends haben wir dann noch n Bier mit Joerg getrunken und sind ins Bett, war ja schon spaet und wir mussten frueh raus....
...denn wir sind einmal quer ueber die Insel nach Raglan geduest. Raglan, seines Zeiches DIE Surferstadt in Neuseeland hat uns dannzwei Tage beherbergt und wir waren beide Tage mit der oertlichen Surfschool auf dem Wasser. Awesome! Surfen macht Laune und ist nur zu empfehlen.
Von Raglan ging es dann am Dienstag ueber die kurvigste Strasse in ganz NZ weiter nach Norden nach Auckland. Dort haben wir eine Nacht im Backpacker uebernachtet, da Joer unds am Mittwoch verlassen wuerde um seine Eltern vom FLughafen abzuholen.
DIenstag abend sind wir dann in Auckland ein wenig ausgegangen, aber wie zu erwarten ging an einem Dienstag abend auch nicht so viel, von daher haben wir uns das dann einfach schoen gesoffen. Ist ja bald Weihnachten.

Mittwoch morgen haben wir dann in Auckland gefruehstueckt und ein wenig gebummelt. Gegen 15.00 wollten wir uns dann auf den Weg nach Piha machen. Piha ist quasi die Nordsee NZs. Am Wochenende fallen 10.000 in das 500 Einwohner DOrf ein und chillen am Strand.
Nach einem Zwischenfall mit dem Auto kamen wir dann auch ohne Probleme nach Piha:
Am Morgen, als wir unsere Sachen zurueck ins Auto gerbacht haben, hatten wir nochmal Oel und Wasser gecheckt und ich hatte Oel nacgefuellt. Dabei hab ich allerdings ein wenig gekleckert, dachten wir beide das waere schon nicht so schlimm. Als dann aber mitten auf der Queenstreet, Hauptstrasse Aucklands mit den ganzen Shops usw. unser Motor anfing zu qualmen haben wir uns ueberlegt mal 20 Minuten am Strassenrand zu chillen. VOn da sind wir dann auf ne Tanke und haben unseren Motor mit ner Wasserflasche gewaschen.

Das Backpacker in Piha war der Wahnsinn und erinnerte eher an ein Strandhaus mit zu vielen Betten. WIr sind dann am Donnerstag auch nicht weitergefahren sondern haben lecker gefruehstueckt Surfboards geliehen und waren den ganzen Tag surfen.

Freitag sind wir dann den ganzen Tag nach Ahipara hochgeduest und waren abends im langweiligsten Backpacker der Welt. Nach einem kleinen Abendessen haben wir dann also den Kasten Bier leergemacht. Ist ja bald Weihnachten.
Am Samstag sind wir dann mit dem Auto ueber den Ninety Mile beach gebrettert. Der Ninety Mile Beach ist, wie der Name schon sagt, 90 Meilen lang, schnurgrade und mit dem Auto befahrbar. Mit unserem Ferrari durch die Welle heizen war sehr cool. Aquaplaning der extra Klasse.
DIe letzten drei Tage haben wir dann hier in Paihia verbracht. Samstagabend ging es mal wieder ein wenig Clubben. Ist ja bald Weihnachten.
Gestern haben wir dann ein wenig gechillt und uns Maorikulut angesehen.
Heute waren wir dann auf nem Sailingtrip quer durch die Bay of Islands. Seeeeehr schoene Gegend mit vielen kleinen Inseln und Buchten.Ein bisschen Karibik.
Ausserdem haben wir unterwegs Delp[hine beobachtet. Toiooodesgut.

Jetzt sitze ich frisch geduscht vorm Computer, warte auf meine letzte Minute Internet und auf Pommes mit Fruehlingsrollen.

Fotos gibts erstmal leider keine, aber bei naechster gelegenheit werde ich versuchen ein paar zu zeigen. NZ ist einfach wunderschoen.



Frohe Weihnachten,
Tobias.

Samstag, 13. Dezember 2008

Und los gehts...

Hallo ihr Lieben,
nachdem ich nun die letzte Woche nocheinmal ganz normal im Camp gearbeitet habe, geht es also am Sonntag auf große Tour, auch Reisemonat genannt. Aber der Reihe nach...
Nachdem wir am Mittwoch bei Bernie zum Essen eingeladen waren, und kräftig Spareribs gegessen und Milchshakes getrunken haben, ging es danach noch einmal zum Netball spielen. Und diesmal ist es uns auch gelungen gegen das Netballteam aus Waikanae zu gewinnen. Jasmine und ich waren aber auch wirklich gut im Angriff. Das Glas Wein, das ich zum Abendessen hatte, wirkte aber ebenso wahre Wunder.
Am Donnerstag haben Willi und ich dann Sharon und Bryce zum Essen eingeladen, als Dankeschön fürs Offene Ohr, fürs Da sein wenn wir krank waren fürs Rumhängen, Rugby gucken und zum Abendessen einladen. Somit haben wir also am Donnerstagabend sehr lecker im örtlichen Restaurant gegessen und uns wunderbar unterhalten.
Freitag sollte unser letzter Arbeitstag sein und so kam er dann auch. Von Gnade oder Mitleid jedoch keine Spur, d.h. es wurde trotzdem geputzt, geschrubbt und gewischt.
Versüßt haben wir uns den Tag mit einer ständig wiederkehrenden Wasserschlacht zwischen uns Freiwilligen. El Rancho ist ganz herrvoragend dazu geeignet, da überall Feuerwehrschläuche rumhängen die man einfach aufdrehen kann. Noch lustiger wird das ganze, wenn der oder diejenige nicht weiß das sie gleich triefend nass wird. Und noch viel viel lustiger ist es, mit nem 10l Eimer Wasser hinter der ersten Ecke zu stehen wenn besagte Person grade mit trockenen Klamotten aus ihrer Bude kommt. Am Ende des Nachmittags hatte ich kein trockenes El Ranchoshirt mehr und musste 20 Minuten auf den Trockner warten um wieder ne kurze Hose anzuziehen.
Zum Afternoontea gab es dann eine kleine Farewellparty für Willi und mich. Die Küche hatte eine riesige Pavalova, quasi Bisee mit Sahne, vorbereitet und so gab es lecker Kaffee und Kuchen. Anschließend haben dann ein zwei Leute noch gesagt was sie an uns schätzen gelernt haben, Danke gesagt und so weiter. Willi und ich haben dann auch noch kurz Danke an alle gesagt und anschließend haben alle für uns Gebetet. Das war nett. Als kleines Geschenk gab es für uns beide einen Greenstone. Das ist ein kleiner Schmuckstein, den man Menschen aus Liebe kauft und verschenkt. Das ist Maoritradition. Greenstone kauft man sich zum Beispiel nicht selbst, sonder man muss ihn geschenkt bekommen und man soll ihn nie ablegen sondern immer am Herzen tragen. Das versuche ich zu Respektieren, allerdings kann man mit den Dingern einfach nicht schlafen. Freitagabend hab ich dann nur noch ein wenig mit Amy und Nikki gechillt und ne DVD geschaut.

Heute, Samstag, hatten Willi und ich dann auch schon frei und nachdem ich erstmal ein wenig ausgeschlafen habe, ging es dann den Tag über um Packen, Wäsche waschen, nochmal ein wenig mit allen anderen schnacken usw. Gegen Nachmittag war dann sozusagen die Weihnachtsfeier angesetzt und nach einigen Süßigkeiten und einer kurzen Runde im Pool ging es dann runter zum großen Barbecue und es gab lecker Gegrilltes. Anschließend sind wir dann noch auf ein Bier in die örtliche Kneipe.
Allerdings waren wir schon gegen 9 wieder zurück. Ich bin dann noch rüber zu Rodney und Kathy. Die hatten Besuch aus Auckland und so war die Runde Guitar Hero sehr amüsant. Außerdem kenn ich jetzt ein paar sehr nette Leute aus Auckland.

Das ist äußerst hilfreich, denn ich weiß nun wo es mich nach dem Urlaub hinverschlägt. Und zwar zum Mount Tabor Trust in Helensville / Auckland.
Das ist eine Einrichtung für geistig Behinderte und ich werde also dort zusammen mit ihnen Leben und Arbeiten. Ich bin mir nicht so ganz klar, woraus meine Aufgaben bestehen werden und ob ich mit Behinderten umgehen kann.
Prinzipiell würde ich es mir zutrauen und ich werde es auf jedenfall versuchen. Sollte es absolut nicht gehen, gibt es immernoch eine Möglichkeit zu wechseln.
Das Projekt hat zwei Häuser, eins in Helensville, welches ca 45 Autominuten außerhalb von Auckland in der Pampa liegt und mit 2.500 Einwohnern auch nicht sonderlich groß ist, und das andere soll, man munkelt, irgendwo in Auckland liegen, so dass man locker mit dem Bus in die Stadt fahren kann. Dieses Haus würde ich natürlich bevorzugen und ich werde alles dafür tun in dieses Haus zukommen. Ich gehe nicht schon wieder an den Arsch von Neuseeland wo einfach nichts los ist. Das hatte ich mit dem Camp hier in Waikanae. Nein Danke!

Soweit so gut. Jetzt also zu den Reiseplänen:
Morgennachmittag geht es erstmal mit Willi hoch nach Rotorua zum Jörg. Da bleiben wir über Nacht und fahren dann Montagmorgen Richtung East Cape und schauen uns da mal um. Von da aus geht es dann rüber Richtung Auckland und hoch ins Northland an die Nordspitze Neuseelands. Dort wird uns irgendwann der Ralph begleiten.
Am 23. gehts dann über Rotorua wieder zurück nach Wellington wo wir Weihnachten verbringen werden. Am 25. sind Willi und ich zu Bryce eingeladen und werden mit denen Weihnachten feiern. Das freut mich sehr und dieses Weihnachten werde ich wohl nie vergessen.
Am 27. geht es dann sehr früh morgens mit der Fähre auf die Südinsel. Der 27. wird dann verchillt und vom 28. - 30. werden wir im Abel Tasman National Park unterwegs sein und einen der Great Walks of New Zealand machen. Wird sicher sehr schön. Allerdings brauch ich noch wandertaugliche Schuhe :(
Silvester verbringen wir dann in Nelson und von dort geht es dann erstmal Richtung Christchurch wo wir auch so 3 - 4 Tage verbringen werden... weitere Pläne gibt es noch nicht.

Da ich die ganze Zeit aus dem Koffer und dem Auto leben werde, habe ich mich entschieden mein Notebook nicht mitzunehmen. D.h. eMails / Blog / Fotos gibt es in unregelmäßgen Abständen exklusiv hier im Blog. Ich werde also bis Ende Januar weder bei ICQ noch bei Skype online sein. Bei ganz wichtigen Dingen oder extremer Sehnsucht könnt ihr mich unter +64 21 276 0280 erreichen. 12h Zeitverschiebung beachten! Ich möchte nicht morgens um 4 aus dem Schlaf gerissen werden, das würde Rache bedeuten. Danke im Vorraus.
Ich werde versuchen hin und wieder Blogeinträge zu verfassen sowie eMails zu beantworten, sollte es welche zur Beantwortung geben.

Soweit sehr gut.
Ich wünsche euch allen schöne Feiertage, Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch.
In Liebe,
Tobias

Samstag, 6. Dezember 2008

Die letzten Tag...

... hier in El Rancho sind angebrochen. Am Montag den 15. bzw. Sonntagabend, 14. Dez, geht das wohl größte Abenteuer meines Lebens los. Aber dazu bald mehr.

Die letzten Tage in El Rancho vergehen wie die bisher vergangenen. Montags und Freitags wird geputzt, an den Tagen dazwischen werden Kinder vom Flying Fox Baum geschubst, beim Kajakfahren ertränkt oder mit Go Cars überfahren. Keine Panik - den Kindern gehts allen gut und abgsehen davon das einige Kinder mit Erschecken feststellen mussten, das ich sie wirklich ins Wasser schmeiße wenn sie mich beim Kajakfahren nass spritzen, ist mir noch nichts schlimmes zugestoßen und auch "meinen" Kindern ging es immer gut. Muss ja auch mal gesagt werden.

Außerordentlich spannendes ist in letzter Zeit demnach eher nicht passiert.
Letzten Freitag waren Willi, Amy und ich im Kino und haben den neuen James Bond angeguckt. Ich hab zwar nicht alles verstanden und ein Paar Witze sowie wichtige Dialoge sind mir auch entgegangen, aber alles in allem n guter Film.
Willi und ich waren allerdings doch überrascht als man unsere Frage nach Bier mit einem verstörten Blick quitiert hat. In Neuseeland gibt es kein Bier im Kino. Na gut,
gabs halt Pepsi. Nachdem Willi dann noch eine ziemlich große Tüte Popcorn dazu genommen hat und ich klugerweise nochmal kurz nachfragte ob es denn süßes Popcorn sei bekamen wir den zweite verstörten Blick des Abends. Das Popcorn war salzig. Gut, alles klar. Ich hab dann auf Popcorn verzichtet und mich mit Pepsi begnügt.
Fazit: salziges Popcorn ist nicht ganz so lecker wie süßes, aber durch aus genießbar sobald man sich an den penetrant salzigen Geschmack gewöhnt hat.
Anschließend waren wir dann noch in einer Bar, haben alten Menschen beim Tanzen zugeschaut von denen viele meine Eltern oder teilweise sogar meine Großeltern hätten sein können.

Samstag war dann nochmal ganz normal Arbeiten angesagt. Hab den ganzen Tag in der Küche geholfen und ein wenig Activities gemacht. Abends ging es dann mit Alisha, Willi und Lilly nach Wellington zur Einweihungsparty von Fabians neuer Bude. War ganz spaßig mitten in Wellington auf ne Party zu gehen auf der 80% Deutsche waren.
Noch lustiger war es dann, sich erst ne halbe Stunde auf Englisch zu unterhalten und dann herrauszufinden, das der Gegenüber aus Bayern stammt. Ob das noch zu Deutschland zählen sollte, ist eine andere Geschichte.
Gegen irgendwann morgens sind wir dann wieder zurück nach Waikanae gedüst. War ganz praktisch, Alisha durfte noch fahren und so konnten Willi und ich beie ein Bier trinken.

Sonntag haben Willi und ich dann erstmal ausgeschlafen und sind dann gegen Mittag zum Strand geschlendert um ein wenig am Strand zu liegen. Allerdings war es doch recht windig, so das man nach kurzer Zeit paniert am Strand lag. War also eher nicht so cool. Darum haben wir dann unseren Standort zurück an den Pool verlagert. Gegen 16 Uhr war es dann Zeit sich fertig zu machen, denn das lang erwartete Staff-Paintball-Match stand kurz bevor. So sind wir also gegen 17 Uhr in Pram, also um die Ecke, zum Paintball gefahren und haben uns dann eine Stunde lang mit Farbkügelchen teilweise Untertassengroße Blaue Flecken verpasst. Sehr spaßig. Ich selbst bin Gott sei Dank von größeren blauen Flecken verschont geblieben und habe nur ein zwei kleine an meinen Beinen und Oberarmen zu beklagen. Alles in allem wars aber trotzdem richtig sppaßig und ich würds bei Gelegenheit nochmal spielen. Mal sehen wie das Staff im neuen Projekt damit umgeht.
Nach dem Spiel waren wir dann noch zusammen am Strand, haben Fish n Chips gegessen, ein Bierchen getrunken und ich habe versucht mit dem geliehenen Surfboard ein paar Wellen zu surfen, was allerdings aufgrund von Miniwellen zum Scheitern verurteilt war.

Die ganze letzte Woche war dann auch eher unspannend. Arbeit ist halt doch immer das Gleiche. Gestern haben Willi und ich dann Willis neuen Grill eingeweiht und zusammen mit Amy ein wenig vor unserer Bude gegrillt. Da Willi leider falsche Kohle gekauft hatte, dauerte das Anfeuern dann auch nur 2 Stunden, danach gabs dann aber lecker Fleich und Fisch vom Grill.


Anschließen sind wir dann nach Redwood ins Auditorium gelaufen und haben bei voller Lautstärke und auf nem Beamer Guitar Hero 4 World Tour gespielt. Schön mit Drums und Bass und Gitarre und allem. Sehr zu empfehlen, das war sehr spaßig.

Heute hieß es dann erstmal ausschlafen und ich habe meinem Tag mit dem Lunch gestartet. Anschließend hab ich ein wenig meine Bude aufgeräumt und ein wenig
gechillt und bin dann ein wenig Spazieren geggangen, zum Strand gelaufen, Musik gehört und Fotos gemacht.

Jetzt geht es mal schnell unter die Dusche, dann werden Sachen gepackt und dann gehts mitm Willi ab nach Wellington, nochmal einen Heben und Clubben. Ist ja
schließlich unser letztes freies Wochenende.

Wasser ist ja bekanntlich zum Waschen da, darum gehts jetzt unter die Dusche.
Danke für die Aufmerksamkeit & bis später.
Hochachtungsvoll, Tobias

PS: Einen Ausblick auf meine Reiseaktivität in den nächsten 6 Wochen, gibt es in einigen Tagen.

Mittwoch, 26. November 2008

Give me a beat...!

Hallöchen Kinderchen,
wollte nur mal schnell ein wenig erzählen was so die letzte Woche loswar...

Also letzte Woche, also die Woche nach dem Roadtrip, habe ich gearbeitet und am Mittwoch war ein freier Tag. Montag und Dienstag stand eigentlich nur Putzen und Activities auf dem Plan. Kinder vom Flying Fox schubsen, beim GoCart fahren helfen, mit Luftgewehren rumballern und son Zeug.

Mittwoch habe ich dann das erste Mal auf einem Netballcourt gestanden und ein wenig Netball gespielt. Die eine Köchin kennt ein Netballteam und die kommen jetzt immer Mittwochs zum Spielen vorbei. Netball ist sehr lustig und hat ein wenig Ähnlichkeit mit Basketball. Es gibt verschiedene Positionen, und wenn man auf dieser Positionen spielt darf man sich nur in bestimmten Bereichen aufhalten, und nicht jeder darf Körbe werfen und so weiter...
Außerdem hatten wir ja Mittwoch frei, und haben die Zeit genutzt um bisschen durch die Mall zu schlendern, ein neuen Autoreifen zu kaufen, schnell zur Bücherrei zu gehen, lesen hilft beim Englisch lernen und außerdem wars mal Zeit für nen neuen Haarschnitt. Zack - alles Mittwoch nachmittag.

Donnerstag und Freitag war dann normal Arbeiten angesagt, abgesehen davon, das wir Freitagabend bei Bryce und Sharon zum Abendessen eingeladen. Willi und ich waren dann vorher noch schnell unterwegs und haben ein Blümchen für Sharon und ein Bierchen für Bryce gekauft. German Gentleman ;)
Essen war lecker, wenn auch etwas sonderbar. Ich weiß nicht ob das allgemein so ist, aber es gab gar keinen Tisch der groß genug war für uns alle: Amy, Nikki, Iita, Willi, Bryce, Lara (Tochter), Sharon und ich, saßen also einfach so auf der Couch mit dem Schüsselchen in der Hand. Nicht an nem Esstisch. Außerdem haben wir nebenbei TV geschaut und es lief eine kleine Unterhaltung beim Essen die immer mal wieder durch ein wenig TV schaun unterbrochen wurde. Also so überhaupt kein "deutsches Abendessen". Wie auch immer, nach dem Essen haben wir dann also noch zusammen High School Musical 2 geschaut, weils grad lief und keiner umschalten bzw. nach Hause gehen wollte.

Am Wochenende hatten wir dann eine Gruppe mit 300 Personen im Camp und dementsprechend busy war es in der Küche, sodass wir das ganze Wochenende in der Küche geholfen haben. Kürbis schnibbeln, Kartoffel halbieren, Kuchen backen, Geschirr spülen.
Küche ist aber eigentlich immer ganz angenehme Arbeit.

Montag hatten wir dann wieder frei. Leider hatten wir schlechtes Wetter und haben deshalb nur ausgeschlafen, gechillt, gelesen, TV geschaut und so weiter.
Gestern war dann wieder den ganzen Tag Activities angesagt. Heute ebenso.

Heute ist wieder Mittwoch, das heißt gleich gehts ein wenig Netball spielen... wird sicher lustig.

Stay tuned,
Tobi

Wetterupdate:
Mittlerweile ist es so angenehm warm, das man immer im T-Shirt arbeiten kann und es meistens zu ner kurzen Hose reicht. Allerdings ist es seit einigen Tagen fürchterlich schwül und wolkenverhangen. Nicht wirklich schön, aber das schwülwarme Wetter macht den abendlichen Sprung in den angenehm kühlen Pool umso angenehmer :)

PS:
HIER gibts eine kleine Sammlung meiner Strandfotos :)

Montag, 17. November 2008

Far up North

So meine Lieben,
nun sind meine 6 freien Tage leider auch schon wieder um und es gibt einiges zu berichten. Schließlich hab ich nicht die ganze Zeit im Bett gelegen, sondern mir Neuseeland angeschaut.

Am Montag bin ich so gegen 15 Uhr gen Tauranga aufgebrochen und die Fahrt war im Prinzip auch eher unspannend. Wetter war autofahrfreundlich und ich hab hin und wieder
mal angehalten um ein Paar Fotos zu machen.
Diese Straße führt am Mt. Ruapheu vorbei, da wo wir Snowboarden waren, und geht über keine Ahnung wieveiel km immer nur gradeaus. Die 175 km/h die ich mit unserem Ferrari da gemacht habe, hätte ich ihm nur im freien Fall zugetraut.
Immer weiter Richtung Norden bot sich mir dann dieser Ausblick am Lake Taupo.
Gegen 20.30 Uhr war ich dann in Rotorua und habe dort im Lake Ranch Camp Jörg abgeholt. Zusammen sind wir dann noch eine weitere Stunde nach Tuaranga weitergefahren um dort die Nacht bei Ralph zu verbringen und Dienstag gen Norden aufzubrechen. Abends haben wir dann nur noch ein wenig was gegessen und ein oder zwei Bierchen getrunken und sind dann ins Bett.

Dienstagmorgen ging es dann nach dem das Auto gepackt und wir nochmal gut gefrühstück hatten Richtung Coromandel. Das ist eine Halbinsel im Nordosten der Insel. Unterwegs haben wir immermal wieder angehalten, unsere Gartenstühle ausgepackt, ein wenig entspannt, am Strand gelegen, Fotos gemacht ...


Auf dem Weg Richtung unbekanntes Nachtlager sind wir dann am Hot Water Beach vorbeigefahren. DDieser zeichnet sich durch seine unterirdischen heißen Quellen aus, bei "Ebbe" kann man auf dem Strand Löcher graben die sich dann nach sehr kurzer Zeit mit heißem (!) Wasser fülle. Leider war zu der Zeit keine Ebbe und der ganze Strand stand unter Wasser. Daher sind wir noch ein paar km weiter gefahren um in einem kleinen Ort auf einem Campingplatz zu nächtigen. Dieser lag direkt am Strand, was uns dazu bewegte noch ein Bier am Strand zu trinken und ein wenig mit den Kameras zu spielen.


Am nächsten Tag, also Mittwoch, mussten wir um 10 Uhr vom Campingplatz runter und sind von dort dann zum "Cathedral Cove" gefahren, bzw. zum Parkplatz, der eigentliche Ort liegt 25 Minuten Fußmarsch in einer, abgesehen von den Touristen, abgelegenen Bucht.

"Cathedral Cove" ist im Prinzip nun nichts anderes als eine Felszunge die ins Meer ragt und im Laufe der letzten Jahre ausgehölt wurde, so das man bei "Ebbe" durchlaufen und bei "Flut" mit dem Kajak durchfahren kann. Alles in allem doch recht beeindruckend.

Anschließend sind wir dann passend zur "Ebbe" am Hot Water Beach angekommen.
Wir waren auch nicht die einzigen am Strand, da war richtig was los. Wir haben anfangs dann selber noch gegraben und nachdem es aber seehr lange gedauert hätte bis man ein Loch in passender Größe ausgehoben hätte, die doch recht ordentliche Brandung des Pazifiks war nicht sonderlich hilfreich, haben wir dann beschlossen einfach in den größeren Pool aller anderen mit einzusteigen.
Da war stellenweise auch recht viel Platz und wir dachten uns "Joa, da setzten ma uns" aber nichts da. Das Wasser war stellenweise so heiß, das man dort nichtmal stehen, geschweige denn länger sitzen wollte.Von dort sind wir dann weiter nach Coromandel Town und haben dort die Nacht in einem Holiday Park verbracht. Am nächsten Tag, Donnerstag, sind waren wir dann in Coromandel Town auf den Spuren alter Töpfer unterwegs und haben bei einer ruckeligen Bahnfahrt mit etwas übers Töpfern gelernt. Klingt komisch ist aber so. War auch interessanter als ich es hier beschreiben kann.
Von Coromandel Town sind wir dann mit einigen Stops und Pausen nach Thames, der größten Stadt hier auf der Halbinsel gefahren und haben den Nachmittag damit verbracht uns eine Surfschule für Freitagmorgen zu organisieren. Die haben wir dann glücklicherweise auch gefunden und so sind wir Donnerstag Abend noch 150km quer rüber an die andere Küste gefahren um am Freitagmorgen am Muriwai Beach unseren ersten Ausflug in das süße Leben eines Surfers zu machen. Geschlafen haben wir in einem sehr netten Pseudobackpacker. Es war eher ein großer Partyraum mit nem großen SChlafzimmer am Ende. War aber cool. Wir haben abends dann lecker gegrillt, Billard gespielt und SkyTV (neuseeländisches Premiere) geschaut.

Am nächsten Morgen, Freitag, ging es dann von der Unterkunft in 10 Minuten zum Strand. Dort haben wir dann Martin getroffen, einen alten hochleidenschaftlichen Surfer mit, oh wunder, Surfschule. Wir also rein in den Wetsuit, kurz auf dem Rasen dreimal aufstehen geübt und abging die Post. Vorher noch eine kurze Einweisung von wegen Strömung und soweiter und rauf aufs Brett. Dann haben wir uns knappe 2 Stunden durch die Wellen und auf die Bretter gekämpft und es gibt ohne Scheiß, nichts geileres. Ich möchte fast meinen, es ist noch besser als snowboarden. Snowboarden tut weh, hin und wieder zumindest. Man kann sich dabei die Handgelenke verstauchen und der Hintern hat irgendwann auch keinen Spaß mehr daran. Das einzige was beim Surfen stört ist das Salzwasser. Davon nimmt man zwangsläufig mal nen großen Schluck, aber mehr kann auch nicht passieren. Ertrinken habe ich als keine erstrebenswerte Option aufgefasst.
Nach fast 2 Stunden auf dem Wasser und doch ein paar gesurften Wellen, irgendwann hatte ich den dreh raus, ging es dann wieder zurück an Land und wir haben erstmal
etwas gegessen.

Ein wenig assig direkt auf dem Parkplatz den Gaskocher ausgepackt und Hühnersuppe gemacht. Hat aber keinen gestört und die Suppe war lecker.

Wir sind dann gegen 15.30 Uhr dort aufgebrochen und für das Wochenende nach Auckland reingefahren. Gegen 16.30 Uhr waren wir dann auch in Auckland, hatten das Auto abgestellt und nach einer kurzen Suche nach nem freien Backpacker hatten wir für die folgenden zwei Nächte auch ein Bett. So sind wir den Abend dann noch ein wenig durch Auckland spaziert und waren pünktlich zum Sonnenuntergang auf dem Skytower, dem höchsten Gebäude in der südlichen Hemmispähre. Bam! (Fotos gibts später, muss die noch ein wenig bearbeiten.)
Anschließend waren wir dann in einem kleinen italienischen Restaurant zum Dinner.
Vom Italiener ging es dann kurz zurück zum Auto, Tasche holen und dann wieder in Backpacker. Mittleweile war es so 23.00 Uhr und Jörg und ich sind noch ein wenig ins Aucklandische Nachtleben davongezogen. Eigentlich wollten wir "nur" ein paar Bier trinken. Dieses "Biertrinken" endete dann morgens um halb Vier, nachdem wir in der Globe Bar, direkt neben dem größten Backpacker der Stadt und demensprechend gut besucht, noch ein wenig gefeiert hatten und das anschließende Club-Hopping leider eher nicht so erolgreich war.

Samstag ging es dann gegen 11 Uhr wieder auf die Straßen Aucklands und wir sind ein wenig durch die Stadt spaziert.


Außerdem sind wir dann noch etwas ausserhalb auf den Mt. Eden gefahren und haben die die Aussicht über Auckland genossen und ein wenig gechillt.

Von dort aus ging es dann wieder zurück ins Backpacker. Nachdem wir Instantnudeln zum Abendessen und eine Dusche hatten, ging es dann zu Willi und Dennis ins Backpacker zum gemütlichen Vortrinken. (Willi war am Donnerstagmorgen nach Auckland geflogen.) Anschließend ging es dann in einen Club am Hafen, von dem ich den Namen nicht mehr weiß und behaupte ihn auch nie gewusst zu haben. Soweit so gut, was dann in dem Club passierte kann sich wohl jeder denken. Es gab sogar Erdinger Hefeweizen,
aus nem richtigen Weizenglas! Ich dachte ich spinne. Hab ich dann auch erstmal ein zwei von getrunken. Davon gibts natürlich keine Fotos, ich hatte ja das Weizenglas in der Hand. Gegen ich weiß nicht wieviel Uhr bin ich dann zurück ins Backpacker und nach einem kurzen Schnack mit der kanadischen Rezeptionsfee, bin ich dann ins Bett.

Sonntagmorgen mussten wir dann wieder um 10 Uhr aus dem Backpacker raus und sind dann auch direkt Richtung Heimat aufgebrochen. Ralph ist das Stück nach Tauranga gefahren, so konnte ich noch ein wenig Schlaf nachholen. Gegen 14 Uhr waren wir dann in Tauranga und nachdem wir alles ausgeladen hatten, die Fotos kopiert und die Wasserflasche gefüllt war, ging es dann für Jörg und mich eine Stunde nach Rotorua. Und dann leider nur für mich nochmal 5 Stunden zurück nach Waikanae.
Eigentlich wollte ich gehen 21 Uhr den Willi in Wellingtom am Flughafen abholen, aber da wir irgendwie getrödelt hatten, klappte das zeitlich gar nicht mehr und so hat Willi erst versucht Bryce zu erreichen, das hat aber auch nicht geklappt und so hab ich ihn dann gegen 23 Uhr in Pram am Bahnhof abgeholt und gegen 23.30 Uhr war ich dann wieder Zuhause im Camp.

Alles in allem war's n cooler Trip und Auckland ist ne richtig geile Stadt. Surfen macht böse Spaß und wenn Mittwoch, mein nächster freier Tag, gutes Wetter ist, gehen Willi und ich in Wellington surfen.

Soweit so gut. Ich hab die Bilder aus dem Beitrag und noch ein paar andere im Bilderbuch hochgeladen. Bei Gelegenheit werden das noch mehr und auch ein paar Bilder aus Auckland werden noch folgen.

It was totally my pleasure,
Tobias