Hey ho!
Wie schon angekündigt habe ich nun 6 Tage am Stück frei und werde jetzt gleich mit dem Auto nach Tauranga fahren, ca. 6h, und dort heute Abend bei Ralph bleiben um dann morgen früh auf einen Roadtrip Richtung Norden aufzubrechen. Jenachdem wie das Wetter mitspielt werden wir dann unsere Pläne daran anpassen.
Soweit so gut, ich bin also die nächsten Tage nicht online, somit nicht bei ICQ und kann auch keine eMails beantworten, die mir ja in so großer Zahl gesendet werden, das ich eh kaum Zeit finde alle zu beantworten... Sorry.
Die Kamera ist natürlich dabei und wahrscheinlich Sonntagabend, werde gegen 22 Uhr wieder im Camp sein, gibt es dann auch einen mehr oder weniger ausführlichen Reisebericht und Fotos. Man darf also gespannt sein.
Liebste Grüße,
Tobi
Montag, 10. November 2008
Freitag, 31. Oktober 2008
Fazit Teil 2 - Auf die nächsten Monate.
Auf gehts zum Teil 2. Doch bevor es mit dem Fazit weitergeht, berichte ich noch ein wenig vom Kajaktrip.
Wie schon angedeutet sind bin ich am Dienstag mit Bernie (links) und Marc (rechts)
zum Kajakfahren aufgebrochen. Ich stand also um 8 Uhr, verdammt früh für nen freien Tag, bei Bernie vor der Tür, wir haben den Kram ins Autogeworfen und sind losgefahren um Marc abzuholen. Gegen viertel nach 9 waren wir dann in der Bucht in der es losgehen sollte. Wir haben also schnell die Kajaks vom Anhänger geholt und an Strand gelegt, ein paar warme Klamotten, Paddeljacke, Spritzdecke und Schwimmweste angezogen und ab ging die Post...

...zumindest für 2 Sekunden denn kaum runter vom Strand lag Marc auch schon drin im Teich. Nur um uns 3 Sekunden später zu erzählen, das er noch NIE in nem Kajak gesessen hat. Na großartig. Marc war also total nass aber gut gelaunt :D
Er also wieder rein ins Boot und ab gings. Diesmal hielt er sich auch ganz gut. Wir sind dann rausgepaddelt Richtung Mana Island ca. 1,5h vor der Küste. Allerdings war es ein wenig zu windig um mit einem Vollanfänger dahin zu paddeln, (ich würde mich nicht als Profi bezeichnen, aber ich kam deutlich besser mit dem Kajak klar als ich dachte). Wir sind dann also ein wenig durch die "Lagune" gepaddelt und haben nach ungefähr einer Stunde eine kleine Pause gemacht, etwas gegessen und getrunken und sind danach weiter 50 Minuten gepaddelt um wieder Pause zu machen. Nach einer heißen Tasse Tee ging es dann auf den Rückweg, der ein wenig härter werden sollte da der Wind nicht günstig für uns Stand und uns anfangs die ganze Zeit ins Gesicht pustete.
Doch wir schafften es aus der Bucht hinaus und raus mitten auf den See. Dort sollte dann unser Kajakabenteuer auch enden. Denn auch hier in Neuseeland gibt es sowas wie Tide und nachdem wir nach einer guten halben Stunde Kampfpaddeln mitten auf dem See waren, hatte ich noch ne gute Handbreit Wasser neben dem Kajak, und leider keins mehr unter dem Kajak.

So haben wir also die restlichen Meter zurück an Land unser Kajak über den See gezogen. Sah sicher für Aussenstehende sehr lustig aus, war es auch. Die Situation war sehr lustig und nach 10 Minuten lachen und "Oh My!"-Ausrufen (meine neue Lieblingsformulierung) haben wir die Kajaks dann halt gezogen.
Zurück an Land, kamen die Kajaks dann wieder zurück auf den Trailer, die Klamotten in die Kiste und wir sind zurück ins Camp. Dort gabs dann ne schöne heiße Dusche und den Rest des Tages hab ich gepflegt auf der Couch verbracht.
Soweit so gut, jetzt Fazit Teil 2.
Nachdem ich mir beim letzten Eintrag darüber gewusst geworden bin, das ich bisher meine Zeit ein wenig verschwendet hab, gings heute erstmal ins Büro und ich habe dafür gesorgt das ich am 11.11 6 Tage am Stück frei habe. Nach einem Anruf beim Ralph, steht jetzt ein Trip ins Northland auf dem Plan. Ein kleiner Testlauf für die große Tour im Dezember, dazu später mehr. Ich werde also am 10.11 nach der Arbeit nach Tauranga fahren, und dann am 11. morgens mit Ralph ins Northland aufbrechen. Ziel: bisher unbekannt, aber es wird großartig.
Grade eben, habe ich mich ein wenig über Surfen im Internet schlau gemacht und ein paar Spots in Wellington gefunden, die meine nächsten freien Tage mit Sinn füllen werden. Mein nächster freier Tag ist zwar, abgesehen von diesem Wochenende und den Tagen im Northland, erst wieder um den 18. aber naja, irgendwoher müssen die 6 Tage ja kommen. Wie auch immer, ich bin bei der Suche fündig geworden und werde bei Gelegenheit mal da anrufen und fragen wie es mit Kursen / Equipment aussieht.
Diese Aussichten sind großartig und stimmen mich wieder etwas besser gelaunt, die letzten Wochen musste ich glaube ich mit sowas wie "Heimweh" kämpfen. Dabei ist es
nicht wirklich Heimweh, eher stetes Verlangen mit Leuten von Zuhause zu telefonieren, icqen, skypen, eMailen oder was auch immer.
Ich hatte bisher nicht das Gefühl Heimweh zu haben oder das Bedürfnis nach Hause fliegen zu wollen. Die letzten Monate vergingen gefühlt recht schnell, und die Situation war meistens eher angenehm als unangenehm. Ich genieße die Zeit hier, freue mich über jedes gesprochene Wort Englisch und über jedes Wort, das ich lerne.
Allerdings habe ich in den letzten Monaten realisiert, das ich alle Leute die ich so schmerzlich vermisse, erst in gut 9 Monaten wiedersehen werde. Das war mir auch vorher klar und ich komme damit klar, aber irgendwie wirkt es immer noch etwas unreal. Naja, ich komm schon drüber weg. Würde mich also über eine erneute Kontaktaufnahme freuen. Einige Leute sollten mal was von sich hören lassen...
wer sich angesprochen fühlt: sunshinedeluxe[at]gmx.net. Ja, die Adresse ist n bisschen gay, aber sie hat Vergangenheitswert.

Kleine Anmerkung am Rande:
Liebe Bremer, verzweifelt nicht am Wetter. Ich weiß, es ist jetzt November, bei mir zumindest, bei euch dauerts noch ein paar Stunden, und das Wetter ist wahrscheinlich miserabel. Es regnet den ganzen Tag, die Sonne sieht man nicht mehr wirklich viel, der Himmel grau in grau und der Wind macht Mütze und Handschuhe zum treuen Freund.
Ich fühle mit euch. Aus Mitleid und Anteilnahme habe ich deshalb heute auf Flip Flops verzichtet und normale Schuhe zu meiner kurzen Hose und dem Arbeitspolo angezogen.
Erkenntnis des Tages:
Wer will, der kann.
Ehrfurchtsvoll,
Tobias
Wie schon angedeutet sind bin ich am Dienstag mit Bernie (links) und Marc (rechts)
...zumindest für 2 Sekunden denn kaum runter vom Strand lag Marc auch schon drin im Teich. Nur um uns 3 Sekunden später zu erzählen, das er noch NIE in nem Kajak gesessen hat. Na großartig. Marc war also total nass aber gut gelaunt :D
Er also wieder rein ins Boot und ab gings. Diesmal hielt er sich auch ganz gut. Wir sind dann rausgepaddelt Richtung Mana Island ca. 1,5h vor der Küste. Allerdings war es ein wenig zu windig um mit einem Vollanfänger dahin zu paddeln, (ich würde mich nicht als Profi bezeichnen, aber ich kam deutlich besser mit dem Kajak klar als ich dachte). Wir sind dann also ein wenig durch die "Lagune" gepaddelt und haben nach ungefähr einer Stunde eine kleine Pause gemacht, etwas gegessen und getrunken und sind danach weiter 50 Minuten gepaddelt um wieder Pause zu machen. Nach einer heißen Tasse Tee ging es dann auf den Rückweg, der ein wenig härter werden sollte da der Wind nicht günstig für uns Stand und uns anfangs die ganze Zeit ins Gesicht pustete.
Doch wir schafften es aus der Bucht hinaus und raus mitten auf den See. Dort sollte dann unser Kajakabenteuer auch enden. Denn auch hier in Neuseeland gibt es sowas wie Tide und nachdem wir nach einer guten halben Stunde Kampfpaddeln mitten auf dem See waren, hatte ich noch ne gute Handbreit Wasser neben dem Kajak, und leider keins mehr unter dem Kajak.
So haben wir also die restlichen Meter zurück an Land unser Kajak über den See gezogen. Sah sicher für Aussenstehende sehr lustig aus, war es auch. Die Situation war sehr lustig und nach 10 Minuten lachen und "Oh My!"-Ausrufen (meine neue Lieblingsformulierung) haben wir die Kajaks dann halt gezogen.
Zurück an Land, kamen die Kajaks dann wieder zurück auf den Trailer, die Klamotten in die Kiste und wir sind zurück ins Camp. Dort gabs dann ne schöne heiße Dusche und den Rest des Tages hab ich gepflegt auf der Couch verbracht.
Soweit so gut, jetzt Fazit Teil 2.
Nachdem ich mir beim letzten Eintrag darüber gewusst geworden bin, das ich bisher meine Zeit ein wenig verschwendet hab, gings heute erstmal ins Büro und ich habe dafür gesorgt das ich am 11.11 6 Tage am Stück frei habe. Nach einem Anruf beim Ralph, steht jetzt ein Trip ins Northland auf dem Plan. Ein kleiner Testlauf für die große Tour im Dezember, dazu später mehr. Ich werde also am 10.11 nach der Arbeit nach Tauranga fahren, und dann am 11. morgens mit Ralph ins Northland aufbrechen. Ziel: bisher unbekannt, aber es wird großartig.
Grade eben, habe ich mich ein wenig über Surfen im Internet schlau gemacht und ein paar Spots in Wellington gefunden, die meine nächsten freien Tage mit Sinn füllen werden. Mein nächster freier Tag ist zwar, abgesehen von diesem Wochenende und den Tagen im Northland, erst wieder um den 18. aber naja, irgendwoher müssen die 6 Tage ja kommen. Wie auch immer, ich bin bei der Suche fündig geworden und werde bei Gelegenheit mal da anrufen und fragen wie es mit Kursen / Equipment aussieht.
Diese Aussichten sind großartig und stimmen mich wieder etwas besser gelaunt, die letzten Wochen musste ich glaube ich mit sowas wie "Heimweh" kämpfen. Dabei ist es
nicht wirklich Heimweh, eher stetes Verlangen mit Leuten von Zuhause zu telefonieren, icqen, skypen, eMailen oder was auch immer.
Ich hatte bisher nicht das Gefühl Heimweh zu haben oder das Bedürfnis nach Hause fliegen zu wollen. Die letzten Monate vergingen gefühlt recht schnell, und die Situation war meistens eher angenehm als unangenehm. Ich genieße die Zeit hier, freue mich über jedes gesprochene Wort Englisch und über jedes Wort, das ich lerne.
Allerdings habe ich in den letzten Monaten realisiert, das ich alle Leute die ich so schmerzlich vermisse, erst in gut 9 Monaten wiedersehen werde. Das war mir auch vorher klar und ich komme damit klar, aber irgendwie wirkt es immer noch etwas unreal. Naja, ich komm schon drüber weg. Würde mich also über eine erneute Kontaktaufnahme freuen. Einige Leute sollten mal was von sich hören lassen...
wer sich angesprochen fühlt: sunshinedeluxe[at]gmx.net. Ja, die Adresse ist n bisschen gay, aber sie hat Vergangenheitswert.

Kleine Anmerkung am Rande:
Liebe Bremer, verzweifelt nicht am Wetter. Ich weiß, es ist jetzt November, bei mir zumindest, bei euch dauerts noch ein paar Stunden, und das Wetter ist wahrscheinlich miserabel. Es regnet den ganzen Tag, die Sonne sieht man nicht mehr wirklich viel, der Himmel grau in grau und der Wind macht Mütze und Handschuhe zum treuen Freund.
Ich fühle mit euch. Aus Mitleid und Anteilnahme habe ich deshalb heute auf Flip Flops verzichtet und normale Schuhe zu meiner kurzen Hose und dem Arbeitspolo angezogen.
Erkenntnis des Tages:
Wer will, der kann.
Ehrfurchtsvoll,
Tobias
Montag, 27. Oktober 2008
Drei Monate. Ein Fazit.
Hallöchen!
Nachdem es ja nun in letzter Zeit etwas still war hier im Blog, ich hatte einfach kein Bock was zu schreiben, habe ich mir überlegt mir jetzt, nach drei Monaten ein kleines vorläufiges Neuseeland-Abenteuer-Fazit zu erlauben.
Heute vor 3 Monaten bin ich im El Rancho Christian Holiday Park angekommen.
Genauer gesagt, an einer Bushaltestelle gegenüber von woolworth, in einem
kleinen Städchen namens Waikanae.
Drei Monate, das ist ne krass lange Zeit. Wenn man es objektiv betrachtet
ist das ein viertel meiner Zeit hier in Neuseeland.
Seit dem habe ich meine Zeit mit Putzen, Rasenmähen, Putzen, beim Umzug helfen, Mulch schaufeln, sauber machen, Dachrinnen reinigen, Wege fegen, Fenster putzen, Kindern Bogenschießen beibringen, Go Cart fahren, Kletterwand betreuen, putzen,
in der Küche helfen, Geschirrspülen, aufräumen, umsortieren, Sachen durch die gegend schleppen und vielem mehr verbracht. Es gibt viel Arbeit im Camp und somit immer
etwas zu tun, vor allem für arbeitshungrige Deutsche mit "German Power", wie wir oft genug betonen. Mittlerweile habe ich jede Arbeit im Camp, abgesehen von Kaffe kochen und Aufsitzrasenmäher-Rasen-mähen wohl schon mal gemacht oder zumindest zugeschaut.
Mit dem Englisch hab ich mittlerweile kein Probleme mehr. Man labert einfach drauf los. Grammatik kennt man zwar, aber deswegen muss man sie ja nicht benutzten.
Spaß beiseite, Grammatik schnappt man zwischendurch auf und n bisschen ist auch noch aus der Schule hängengeblieben. Mein Vokabular hat zwar noch kein überdimensioniertes Ausmaß angenommen, aber es wird besser. Verstehen klappt mittlerweile auch deutlich besser, vorrausgesetzt mein Gegenüber sprich nicht irgendeinen merkwürdigen Akzent und hat dabei ne Packung Taschentücher im Mund.
Kommt durchaus vor.
Allzuviel gesehen hab ich von Neuseeland bisher allerdings nicht. Das liegt vor allem an mir und meinem ausgeprägten Chillverlangen. Damit ist allerdings jetzt Schluss! Absofort werden freie Tage an interessanten Orten verbracht. Morgen geht es zum Beispiel Seekajak fahren mit Bernie und Marc, dazu später mehr.
Abgesehen von meinem Trip nach Napier mit Nikki und Willi im September und unserem mehr oder weniger doofen Snowboardabenteuer am Mt. Ruapehu habe ich bisher noch ein wenig Waikanae und umzu angeschaut und schon den ein oder anderen Tag in Wellington verbracht. Eine sehr schöne Stadt mit verrückten Leuten.
Morgen geht es also erstmal wie gesagt mit Marc und Bernie Seekajak fahren.
Da es mittlerweile auch schon recht spät ist und ich morgen früh aufstehen muss,
werde ich morgen ausführlicher davon berichten und mein Fazit weiterschreiben.
Liebste Grüße durch die 12h Zeitverschiebung,
Tobias
Nachdem es ja nun in letzter Zeit etwas still war hier im Blog, ich hatte einfach kein Bock was zu schreiben, habe ich mir überlegt mir jetzt, nach drei Monaten ein kleines vorläufiges Neuseeland-Abenteuer-Fazit zu erlauben.
Heute vor 3 Monaten bin ich im El Rancho Christian Holiday Park angekommen.
Genauer gesagt, an einer Bushaltestelle gegenüber von woolworth, in einem
kleinen Städchen namens Waikanae.
Drei Monate, das ist ne krass lange Zeit. Wenn man es objektiv betrachtet
ist das ein viertel meiner Zeit hier in Neuseeland.
Seit dem habe ich meine Zeit mit Putzen, Rasenmähen, Putzen, beim Umzug helfen, Mulch schaufeln, sauber machen, Dachrinnen reinigen, Wege fegen, Fenster putzen, Kindern Bogenschießen beibringen, Go Cart fahren, Kletterwand betreuen, putzen,
in der Küche helfen, Geschirrspülen, aufräumen, umsortieren, Sachen durch die gegend schleppen und vielem mehr verbracht. Es gibt viel Arbeit im Camp und somit immer
etwas zu tun, vor allem für arbeitshungrige Deutsche mit "German Power", wie wir oft genug betonen. Mittlerweile habe ich jede Arbeit im Camp, abgesehen von Kaffe kochen und Aufsitzrasenmäher-Rasen-mähen wohl schon mal gemacht oder zumindest zugeschaut.
Mit dem Englisch hab ich mittlerweile kein Probleme mehr. Man labert einfach drauf los. Grammatik kennt man zwar, aber deswegen muss man sie ja nicht benutzten.
Spaß beiseite, Grammatik schnappt man zwischendurch auf und n bisschen ist auch noch aus der Schule hängengeblieben. Mein Vokabular hat zwar noch kein überdimensioniertes Ausmaß angenommen, aber es wird besser. Verstehen klappt mittlerweile auch deutlich besser, vorrausgesetzt mein Gegenüber sprich nicht irgendeinen merkwürdigen Akzent und hat dabei ne Packung Taschentücher im Mund.
Kommt durchaus vor.
Allzuviel gesehen hab ich von Neuseeland bisher allerdings nicht. Das liegt vor allem an mir und meinem ausgeprägten Chillverlangen. Damit ist allerdings jetzt Schluss! Absofort werden freie Tage an interessanten Orten verbracht. Morgen geht es zum Beispiel Seekajak fahren mit Bernie und Marc, dazu später mehr.
Abgesehen von meinem Trip nach Napier mit Nikki und Willi im September und unserem mehr oder weniger doofen Snowboardabenteuer am Mt. Ruapehu habe ich bisher noch ein wenig Waikanae und umzu angeschaut und schon den ein oder anderen Tag in Wellington verbracht. Eine sehr schöne Stadt mit verrückten Leuten.
Morgen geht es also erstmal wie gesagt mit Marc und Bernie Seekajak fahren.
Da es mittlerweile auch schon recht spät ist und ich morgen früh aufstehen muss,
werde ich morgen ausführlicher davon berichten und mein Fazit weiterschreiben.
Liebste Grüße durch die 12h Zeitverschiebung,
Tobias
Samstag, 4. Oktober 2008
Survive the Wild
Hallo Freunde,
es ist mal wieder Zeit die Geschehnisse der letzten paar Tage lyrisch zu komprimieren und mit stylistischem Ungeschick niederzuschreiben.
Wo fangen wir an? Richtig, letzte Woche Sonntag waren wir das erste mal in einer neuseländischen Kirche. Bernie hat uns Sonntag morgen für ein paar Stunden von Maloche in der Küche befreit und uns mit in ihre Kirche der "Meadows Church" genommen.
Das hatte dann auch mal nichts mehr mit st.martini gemeinsam. Die Kirche war im Prinzip keine Kirche, sondern eher eine Art Saal. Vor dem Saal gab es ein gut ausgestattetes Cafe und Kinder hatten einen anderen Gottesdienst so mit Film gucken und sowas.
Nachdem wir dann einigen Leuten vorgestellt wurden und 20 Mal erzählt haben warum wir hier sind und was wir machen, kein Bock auf Bund, Englisch lernen bla bla., wurden wir dann nochmal vom Pastor für alle vorgestellt, mussten mal kurz Winken und noch mal unsere Geschichte erzählen. Anschließend ging es dann los mit "Gottesdienst". Hardcore.
Erst dachte ich, ich befänge mich im Quatsch Comedy Club. Der Typ, nicht der Pastor, hat Scherze gemacht, Leute verarscht und soweiter. War so gar ganz witzig. Anschließend ging es dann vom QCC ins Rockkonzert. Die Band hat angefangen zu spielen. Nix da Orgel, dafür gabs aber gepflegte E-Gitarren und Schlagzeugaktion.
Nachdem die Gemeinde, nennt man das hier so?, 20 Minuten gesungen hat, gab es dann Abendmahl für alle. Anschließend hat der Pastor dann angefangen zu Predigen, alles schön modern mit vorbereiteter Powerpointpräsentation. Das war aber eigentlich ganz interessant und ansprechend. Es ging halt so um Erkenntnis und wo man sie findet, wie sie sich äußert, wichtige Entscheidungen im Leben usw.
Außerdem sollte man erwähnen, das man die ganze Zeit stand. Stühle waren nur aus Höflichkeit und für ältere Menschen gedacht. Während der zwei Stunden saß ich vllt 10 Minuten? Außerdem sind die Leute hier viel aktiver, man sollte sich also nicht wundern wenn der Kerl hinter dir einfach mal auf voller Lautstärke "AMEN!!!" in den Raum gröllt. Oder der Typ neben dir irgendwas brabbelt und "in tongues" spricht. Das sind alte längst vergessene Sprachen, und man benutzt die um zu Beten, da der Teufel dann nicht verstehen kann was man sagt. Klang alles sehr arabisch und ich hatte kurzzeitig Panik gleich von ihm mitsamt Kirche in die Luft gejagt zu werden. Hat er dann aber doch nicht gemacht.
Wir mussten dann leider etwas früher gehen, da wir sonst den Lunch verpasst hätten und das will ja auch keiner Verantworten.
So weit so gut. Montag war dann ein normaler Putztag. Hat kein Spaß gemacht, aber da muss man durch. Dienstag hatten wir dann einen Tag frei und sind nach dem Lunch nach Wellington gefahren. Ich bräuchte mal neue Schuhe, aber irgendwie hab ich nicht so richtig was gefunden und naja. Sind dann halt ein wenig durch Wellington spaziert, haben das gute Wetter genossen und nach einem leckeren Dinner beim Inder sind wa dann zurück zum Auto. Erkenntnis am Auto: Es gibt auch in NZ Politessen und Tickets für falsch Parken. Willi hatte leider den gekauften Parkschein nicht aufs Amaturenbrett gelegt, sonder in die Tasche gesteckt. Ungünstig. Jetzt müssen wa 45$ Strafe zahlen. Wollen aber erstmal versuchen ob man da vllt. n bisschen diskutieren kann.
Am Dienstag ging dann aber auch unser erstes richtiges Camp los: Junior Camp. Das sind 100 Kinder von 8-12 (bin mir nicht ganz sicher) die dann für 4 Tage hier sind.
Unsere Aufgabe war vor allem in der Küche helfen, Activities anleiten und einfach immer da sein wenn ne Hand gebraucht wird. Quasi 4 mal Kinderkirchtag am Stück.
Ich hab also die Tage vor allem in der Küche, an der Kletterwand und am Flying Fox verbracht. Alles in allem war's schon echt cool und man hat ein paar Leader, Ehrenamtliche aus anderen Gemeinden die sich mti den Kindern ein Zimmer teilen und aufpassen und so weiter, kennen gelernt, und viel Spaß gehabt. Thema war übrigens "Survive the Wild", thematisch ging es halt darum wie Gott uns allen durchs Leben helfen kann usw.
Heute ist dann endlich ein freier Tag, der erstmal mit Ausschlafen gefeiert wurde.
Eigentlich wollte ich heute mit Alan surfen gehen, doch das Wetter sieht immoment gar nicht nach großem Surfvergnügen aus. Es regnet und ist kalt und ungemütlich. Also wohl kein Surfen heute.
Morgen haben wir dann auch noch frei und evtl. gehts dann mit Nick, ein Kerl der hier für nen Job sich bewirbt, zum Klettern nach Porirua. Richtig Felsklettern, nicht in die Halle. Juhu! Dazu müsste allerdings das Wetter noch ein bisschen besser werden.
Schauen wir mal.
Soweit so gut.
Jetzt ist auch mal Zeit ein wenig was zu Frühstücken und die Tagesplanung anzugehen.
Verregnete Grüße
Tobias
Erkenntnis des Tages: Ich liebe High-Tech-Zahnbürsten.
PS: Allen die letzte Woche ihr 1. Semester begonnen haben: Viel Glück und Erfolg!
es ist mal wieder Zeit die Geschehnisse der letzten paar Tage lyrisch zu komprimieren und mit stylistischem Ungeschick niederzuschreiben.
Wo fangen wir an? Richtig, letzte Woche Sonntag waren wir das erste mal in einer neuseländischen Kirche. Bernie hat uns Sonntag morgen für ein paar Stunden von Maloche in der Küche befreit und uns mit in ihre Kirche der "Meadows Church" genommen.
Das hatte dann auch mal nichts mehr mit st.martini gemeinsam. Die Kirche war im Prinzip keine Kirche, sondern eher eine Art Saal. Vor dem Saal gab es ein gut ausgestattetes Cafe und Kinder hatten einen anderen Gottesdienst so mit Film gucken und sowas.
Nachdem wir dann einigen Leuten vorgestellt wurden und 20 Mal erzählt haben warum wir hier sind und was wir machen, kein Bock auf Bund, Englisch lernen bla bla., wurden wir dann nochmal vom Pastor für alle vorgestellt, mussten mal kurz Winken und noch mal unsere Geschichte erzählen. Anschließend ging es dann los mit "Gottesdienst". Hardcore.
Erst dachte ich, ich befänge mich im Quatsch Comedy Club. Der Typ, nicht der Pastor, hat Scherze gemacht, Leute verarscht und soweiter. War so gar ganz witzig. Anschließend ging es dann vom QCC ins Rockkonzert. Die Band hat angefangen zu spielen. Nix da Orgel, dafür gabs aber gepflegte E-Gitarren und Schlagzeugaktion.
Nachdem die Gemeinde, nennt man das hier so?, 20 Minuten gesungen hat, gab es dann Abendmahl für alle. Anschließend hat der Pastor dann angefangen zu Predigen, alles schön modern mit vorbereiteter Powerpointpräsentation. Das war aber eigentlich ganz interessant und ansprechend. Es ging halt so um Erkenntnis und wo man sie findet, wie sie sich äußert, wichtige Entscheidungen im Leben usw.
Außerdem sollte man erwähnen, das man die ganze Zeit stand. Stühle waren nur aus Höflichkeit und für ältere Menschen gedacht. Während der zwei Stunden saß ich vllt 10 Minuten? Außerdem sind die Leute hier viel aktiver, man sollte sich also nicht wundern wenn der Kerl hinter dir einfach mal auf voller Lautstärke "AMEN!!!" in den Raum gröllt. Oder der Typ neben dir irgendwas brabbelt und "in tongues" spricht. Das sind alte längst vergessene Sprachen, und man benutzt die um zu Beten, da der Teufel dann nicht verstehen kann was man sagt. Klang alles sehr arabisch und ich hatte kurzzeitig Panik gleich von ihm mitsamt Kirche in die Luft gejagt zu werden. Hat er dann aber doch nicht gemacht.
Wir mussten dann leider etwas früher gehen, da wir sonst den Lunch verpasst hätten und das will ja auch keiner Verantworten.
So weit so gut. Montag war dann ein normaler Putztag. Hat kein Spaß gemacht, aber da muss man durch. Dienstag hatten wir dann einen Tag frei und sind nach dem Lunch nach Wellington gefahren. Ich bräuchte mal neue Schuhe, aber irgendwie hab ich nicht so richtig was gefunden und naja. Sind dann halt ein wenig durch Wellington spaziert, haben das gute Wetter genossen und nach einem leckeren Dinner beim Inder sind wa dann zurück zum Auto. Erkenntnis am Auto: Es gibt auch in NZ Politessen und Tickets für falsch Parken. Willi hatte leider den gekauften Parkschein nicht aufs Amaturenbrett gelegt, sonder in die Tasche gesteckt. Ungünstig. Jetzt müssen wa 45$ Strafe zahlen. Wollen aber erstmal versuchen ob man da vllt. n bisschen diskutieren kann.
Am Dienstag ging dann aber auch unser erstes richtiges Camp los: Junior Camp. Das sind 100 Kinder von 8-12 (bin mir nicht ganz sicher) die dann für 4 Tage hier sind.
Unsere Aufgabe war vor allem in der Küche helfen, Activities anleiten und einfach immer da sein wenn ne Hand gebraucht wird. Quasi 4 mal Kinderkirchtag am Stück.
Ich hab also die Tage vor allem in der Küche, an der Kletterwand und am Flying Fox verbracht. Alles in allem war's schon echt cool und man hat ein paar Leader, Ehrenamtliche aus anderen Gemeinden die sich mti den Kindern ein Zimmer teilen und aufpassen und so weiter, kennen gelernt, und viel Spaß gehabt. Thema war übrigens "Survive the Wild", thematisch ging es halt darum wie Gott uns allen durchs Leben helfen kann usw.
Heute ist dann endlich ein freier Tag, der erstmal mit Ausschlafen gefeiert wurde.
Eigentlich wollte ich heute mit Alan surfen gehen, doch das Wetter sieht immoment gar nicht nach großem Surfvergnügen aus. Es regnet und ist kalt und ungemütlich. Also wohl kein Surfen heute.
Morgen haben wir dann auch noch frei und evtl. gehts dann mit Nick, ein Kerl der hier für nen Job sich bewirbt, zum Klettern nach Porirua. Richtig Felsklettern, nicht in die Halle. Juhu! Dazu müsste allerdings das Wetter noch ein bisschen besser werden.
Schauen wir mal.
Soweit so gut.
Jetzt ist auch mal Zeit ein wenig was zu Frühstücken und die Tagesplanung anzugehen.
Verregnete Grüße
Tobias
Erkenntnis des Tages: Ich liebe High-Tech-Zahnbürsten.
PS: Allen die letzte Woche ihr 1. Semester begonnen haben: Viel Glück und Erfolg!
Mittwoch, 24. September 2008
Lord of the Board... schön wärs...
Hallo Freunde des guten Geschmacks,
nach einer langen Arbeitswoche haben wir Samstagnachmittag uns mal spontan dazu entschieden am Dienstag und Mittwoch Snowboarden zu gehen. Yeah!
Nachdem wir am Freitag und Samstag den ganzen Tag mit Aktivitäten am Start waren,
Kinder vom Flying Fox gepflückt und in GoKarts gesteckt haben, haben wir Sonntag
dann ein wenig Zeit dafür verschwendet eine Unterkunft zu suchen und zu schauen wo
wir Snowboards, Klamotten und so leihen können.
Um am Dienstag dann den ganzen Tag auf der Piste sein zu können, sind wir schon am Montag nachmittag gegen 16.00 Uhr los gefahren. Den Vormittag über haben wir schön geputzt, war ja Cleaning Monday, nach dem Lunch hatten wir dann aber frei, konnten also in aller Ruhe packen und so weiter. Dann sind wir los auf die ca 400km Tour zum Mt Ruapehu.
Gegen 20 Uhr sind wir dann in National Park Village angekommen, das liegt ungefähr 20 Minuten Autofahrt vom Skigebiet entfernt, und haben im dortigen Backpackers eingecheckt. Nachdem wir an der Rezeption vorstellig wurden, hat die sehr nette Inhaberin uns Betten in einem 6 Bett Zimmer angeboten, wir haben uns dann aber für ein 4 Bett Zimmer entschieden. Ich hätte auch mit den anderen beiden Fremden in einem Zimmer geschlafen, der eine davon war sogar Deutsch. Aber gut, so haben wir uns also zusammen ein sehr nettes 4 Bett Zimmer geteilt. Ich durfte sogar im vorhandenen Doppelbett schlafen, ganz ohne Diskussion und alles. Weiß gar nicht mehr, wie das so einfach ging.
Den Abend haben wir dann noch bei einem Bier und einem kleinen Abendessen in der nahegelegenen Schnapps Bar verbracht, die ohne Scheiß "Schnapps Bar" hieß. Weitere Kuriosität dieser Bar: Auf jedem noch so kleinen Vorsprung hat der Wirt kleine Jägermeisterflaschen hingestellt. Da standen hunderte! Nachdem wir dann ein wenig was gegessen und getrunken hatten sind wir auch relativ früh ins Bett. Wir wollten schließlich pünktlich auf die Piste.
Der Dienstag morgen ging dann gegen 7 Uhr mit dem Wecker los. Nach und nach sind wir dann unter die Dusche, hatten unser eigenes, haben gefrühstückt und soweiter. Dann sind wir mit dem Auto 20 Minuten auf den Berg hochgefahren.
Dort ging es dann los... Das Wetter war dermaßen mies, das nur das "Happy Valley" geöffnet war: die Anfängerwiese. Naja gut, die anderen (Willi, Nikki, Iita) wollten nen Anfängerkurs machen, da war die Anfängerwiese ja ganz passend. Ich war zwar ein wenig dagegen und wollte in das andere Skigebiet, ca. ne Stunde Autofahrt entfernt, aber besseres Wetter und geöffnete Pisten, aber aus Rücksicht hab ich dann einfach mal mitgemacht. So haben ich mir also schnell ne Hose, Boots und n Board gemietet. Für $116 für einen Tag und den Lower Mountain, einen kleinen Skipass sozusagen.
Ich also voller Übermut aufs Board und runter die Piste, beim ersten Mal noch ein wenig wackelig, aber ohne hinfallen. Beim zweiten Mal gings dann aber von alleine und beim dritten was auch schon langweilig. Die Stunde Einführungskurs die ich eigentlich hätte haben können hab ich mir einfach mal geschenkt, ich hatte nicht wirklich Lust mir von so nem braun gebranten Don Carlos ins Ohr säuseln zu lassen wie ich meine Hüfte drehen soll und meine Arme heben. Pf. Die anderen Drei haben die Stunde aber mitgemacht und waren somit erstmal beschäftigt. Ich bin dann noch ein paar mal gelangweilt die Piste hoch und runter und hab mich dann mal schlau gemacht ob man auf auf höhere Pisten kommt. Kam man auch. Das war allerdings nicht viel besser. Die Sicht war so schlecht, das man im Lift die 4. Gondel vor der eigenen nicht mehr sehen konnte. Das waren keine 50m. Das erste Mal bin ich dann direkt aus dem Lift ausgestiegen, hab das Board angeschnallt und durfte dann 200m über ne Schneewiese robben die mal soo gar kein Gefälle hatte. Beim zweiten mal hab ich das Board dann direkt getragen. Dann ging das Fiasko weiter: Sobald dann ein wenig Gefälle kam und ich grade mein Snowboard Comeback feiern wollte, stand ich auch schon wieder am Lift in den ich vor ner halben Stunde eingestiegen war. Dabei waren grad 5 Minuten vergangen, und davon war ich 3 Minuten gehoppelt. Und die Piste war eher so Ziehwegmäßig. Nichts mit schön Snowboarden. Groooßartig. Bin dann noch zwei, drei mal hochgefahren um festzustellen, das keine der Pisten wirklich toll war. So bin ich also wieder runter ins Happy Valley gedudelt, hab mich mit den anderen getroffen und wir sind zusammen zum Lunch gegangen. Fish & Chips und die Heiße Schokolade war dann ganz in Ordnung und es war angenehm mal aus den Klamotten rauszukommen und die Tropfende Kaputze abzusetzten.

Nach dem Lunch hatte ich dann noch drei weitere Stunden "Happy Valley" vor mir.
Fazit: Das Wetter war scheiße, die Sicht war noch schlechter und die man Stand länger am Lift an, musste sich vom unfreundlichen Personal rumschubsen lassen,dann 15 Minuten im Lift zu sitzen um in 3 Minuten wieder anzustehen, außerdem waren meine Boots nach ner Stunde komplett nass. Klingt nach Spaß? War es auch....ich will wieder nach Saas Fee.Grund / Fee.
Für heute, war das Wetter dann noch schlechter vorrausgesagt und so haben wir länger geschlafen, ein wenig gefrühstückt und uns überlegt was wir machen.

Morgen wäre besseres Wetter vorrausgesagt und so haben wir versucht einen weiteren Day off auszuhandeln, das war aber irgendwie nicht drin. So haben wir uns dann also in die Karre gesetzt und sind ohne Hast und Eile zurück nach Waikanae geefahren.
Wir waren keine halbe Stunde gefahren, da war das Wetter dann auch Astrein. War ja klar. Wir sind dann aber nicht umgedreht sonder haben die seehr schöne Aussicht genossen. Nach ungefähr 4 Stunden fahrt, waren wir dann gegen 15 Uhr wieder im Camp und haben den Rest des Tages mit Chillen, Auspacken und Schlafen verbracht. Gegen 17 Uhr bin ich mit Willi dann nochmal los zu Subway, Dinner holen, und in die Videothek gefahren. Jetzt komm ich grad wieder vom DVD schauen und gehe jetzt auch mal wieder ins Bett. Morgen ist schließlich wieder Arbeiten angesagt...
By the way es gibt im Bilderbuch ein paar Fotos aus Napier, vom Snowboarden und bis Ende der Woche auch vom Arbeiten.
Liebe Grüße & Take care
unterwürfigst
Tobias
nach einer langen Arbeitswoche haben wir Samstagnachmittag uns mal spontan dazu entschieden am Dienstag und Mittwoch Snowboarden zu gehen. Yeah!
Nachdem wir am Freitag und Samstag den ganzen Tag mit Aktivitäten am Start waren,
Kinder vom Flying Fox gepflückt und in GoKarts gesteckt haben, haben wir Sonntag
dann ein wenig Zeit dafür verschwendet eine Unterkunft zu suchen und zu schauen wo
wir Snowboards, Klamotten und so leihen können.
Um am Dienstag dann den ganzen Tag auf der Piste sein zu können, sind wir schon am Montag nachmittag gegen 16.00 Uhr los gefahren. Den Vormittag über haben wir schön geputzt, war ja Cleaning Monday, nach dem Lunch hatten wir dann aber frei, konnten also in aller Ruhe packen und so weiter. Dann sind wir los auf die ca 400km Tour zum Mt Ruapehu.
Gegen 20 Uhr sind wir dann in National Park Village angekommen, das liegt ungefähr 20 Minuten Autofahrt vom Skigebiet entfernt, und haben im dortigen Backpackers eingecheckt. Nachdem wir an der Rezeption vorstellig wurden, hat die sehr nette Inhaberin uns Betten in einem 6 Bett Zimmer angeboten, wir haben uns dann aber für ein 4 Bett Zimmer entschieden. Ich hätte auch mit den anderen beiden Fremden in einem Zimmer geschlafen, der eine davon war sogar Deutsch. Aber gut, so haben wir uns also zusammen ein sehr nettes 4 Bett Zimmer geteilt. Ich durfte sogar im vorhandenen Doppelbett schlafen, ganz ohne Diskussion und alles. Weiß gar nicht mehr, wie das so einfach ging.
Den Abend haben wir dann noch bei einem Bier und einem kleinen Abendessen in der nahegelegenen Schnapps Bar verbracht, die ohne Scheiß "Schnapps Bar" hieß. Weitere Kuriosität dieser Bar: Auf jedem noch so kleinen Vorsprung hat der Wirt kleine Jägermeisterflaschen hingestellt. Da standen hunderte! Nachdem wir dann ein wenig was gegessen und getrunken hatten sind wir auch relativ früh ins Bett. Wir wollten schließlich pünktlich auf die Piste.
Der Dienstag morgen ging dann gegen 7 Uhr mit dem Wecker los. Nach und nach sind wir dann unter die Dusche, hatten unser eigenes, haben gefrühstückt und soweiter. Dann sind wir mit dem Auto 20 Minuten auf den Berg hochgefahren.
Dort ging es dann los... Das Wetter war dermaßen mies, das nur das "Happy Valley" geöffnet war: die Anfängerwiese. Naja gut, die anderen (Willi, Nikki, Iita) wollten nen Anfängerkurs machen, da war die Anfängerwiese ja ganz passend. Ich war zwar ein wenig dagegen und wollte in das andere Skigebiet, ca. ne Stunde Autofahrt entfernt, aber besseres Wetter und geöffnete Pisten, aber aus Rücksicht hab ich dann einfach mal mitgemacht. So haben ich mir also schnell ne Hose, Boots und n Board gemietet. Für $116 für einen Tag und den Lower Mountain, einen kleinen Skipass sozusagen.
Ich also voller Übermut aufs Board und runter die Piste, beim ersten Mal noch ein wenig wackelig, aber ohne hinfallen. Beim zweiten Mal gings dann aber von alleine und beim dritten was auch schon langweilig. Die Stunde Einführungskurs die ich eigentlich hätte haben können hab ich mir einfach mal geschenkt, ich hatte nicht wirklich Lust mir von so nem braun gebranten Don Carlos ins Ohr säuseln zu lassen wie ich meine Hüfte drehen soll und meine Arme heben. Pf. Die anderen Drei haben die Stunde aber mitgemacht und waren somit erstmal beschäftigt. Ich bin dann noch ein paar mal gelangweilt die Piste hoch und runter und hab mich dann mal schlau gemacht ob man auf auf höhere Pisten kommt. Kam man auch. Das war allerdings nicht viel besser. Die Sicht war so schlecht, das man im Lift die 4. Gondel vor der eigenen nicht mehr sehen konnte. Das waren keine 50m. Das erste Mal bin ich dann direkt aus dem Lift ausgestiegen, hab das Board angeschnallt und durfte dann 200m über ne Schneewiese robben die mal soo gar kein Gefälle hatte. Beim zweiten mal hab ich das Board dann direkt getragen. Dann ging das Fiasko weiter: Sobald dann ein wenig Gefälle kam und ich grade mein Snowboard Comeback feiern wollte, stand ich auch schon wieder am Lift in den ich vor ner halben Stunde eingestiegen war. Dabei waren grad 5 Minuten vergangen, und davon war ich 3 Minuten gehoppelt. Und die Piste war eher so Ziehwegmäßig. Nichts mit schön Snowboarden. Groooßartig. Bin dann noch zwei, drei mal hochgefahren um festzustellen, das keine der Pisten wirklich toll war. So bin ich also wieder runter ins Happy Valley gedudelt, hab mich mit den anderen getroffen und wir sind zusammen zum Lunch gegangen. Fish & Chips und die Heiße Schokolade war dann ganz in Ordnung und es war angenehm mal aus den Klamotten rauszukommen und die Tropfende Kaputze abzusetzten.
Nach dem Lunch hatte ich dann noch drei weitere Stunden "Happy Valley" vor mir.
Fazit: Das Wetter war scheiße, die Sicht war noch schlechter und die man Stand länger am Lift an, musste sich vom unfreundlichen Personal rumschubsen lassen,dann 15 Minuten im Lift zu sitzen um in 3 Minuten wieder anzustehen, außerdem waren meine Boots nach ner Stunde komplett nass. Klingt nach Spaß? War es auch....ich will wieder nach Saas Fee.Grund / Fee.
Für heute, war das Wetter dann noch schlechter vorrausgesagt und so haben wir länger geschlafen, ein wenig gefrühstückt und uns überlegt was wir machen.
Wir waren keine halbe Stunde gefahren, da war das Wetter dann auch Astrein. War ja klar. Wir sind dann aber nicht umgedreht sonder haben die seehr schöne Aussicht genossen. Nach ungefähr 4 Stunden fahrt, waren wir dann gegen 15 Uhr wieder im Camp und haben den Rest des Tages mit Chillen, Auspacken und Schlafen verbracht. Gegen 17 Uhr bin ich mit Willi dann nochmal los zu Subway, Dinner holen, und in die Videothek gefahren. Jetzt komm ich grad wieder vom DVD schauen und gehe jetzt auch mal wieder ins Bett. Morgen ist schließlich wieder Arbeiten angesagt...
By the way es gibt im Bilderbuch ein paar Fotos aus Napier, vom Snowboarden und bis Ende der Woche auch vom Arbeiten.
Liebe Grüße & Take care
unterwürfigst
Tobias
Donnerstag, 18. September 2008
Die Leiden eines deutschen Neuseeländers...
Hallo Freunde der Sonne,
Es ist grade 11.46 Uhr und ich genieße eine halbe Stunde Pause vor dem Lunch.
Willi und ich waren grade mit den GoKarts aufm Acker, haben die neue Strecke getestet und sind Dank strömendem Regen ordentlich matschig geworden.
Jetzt sitze ich also auf dem Bett, habe mich grad umgezogen und warte auf Lunch.
Gleich geht es dann raus auf den Acker um mit der schulgruppe die immoment hier ist GoKart zu fahren. Wird sicher lustig bei Strömendem Regen.
Die letzten Tage waren eigentlich echt in Ordnung. Ich hab viel draußen gearbeitet, Wege gefegt, Kantsteine von Gras befreit, Kauri Hall für ne große Gala vorbereitet. D.h. Tribünen aufstellen, Teppich auslegen, Stühle hinstellen, und alles schön sauber saugen. Eine mittelgroße Turnhalle mit Teppic ausgelegt zu saugen hat auch gaaar nicht lange gedauert. Naja, hatte Mukke in den Ohren, bin dann einfach ein bisschen durch die Gegend gedanced. Das war schon okay.
Mit dem heutigen Dienstag ist dann die Hälfte unseres Arbeitsmarathons von 8 Tagen auch schon fast rum. Wir haben leider erst Mittwoch und Donnerstag wieder frei, und das ist gefüht noch verdaaammt lange hin. Mal sehen was wir da schönes starten, ich hoffe es ist gutes Wetter.
Apropo Wetter. Immoment regnet es zwar wie aus Eimern, aber der Forecast sagt deutlich besseres Wetter vorraus. Gestern hatten wir um die 19°C, strahlenden Sonnenschein und ich hab die kurze Hose Saison eröffnet. Meine neue Sonnenbrille war im Dauereinsatz und ich sollte losziehen und Sonnencreme kaufen.
Ich glaube ich bin sogar schon ein bisschen braun geworden. Wenn ich im Badezimmer das Licht aus und die Tür zumache sieht es so aus als wäre mein Gesicht leicht gebräunt. Und nach dem Kurze Hose Tag gestern, sind auch meine gestählten Läuferwaden ein wenig brauner geworden. Braun für meine Verhältnisse, umd es den lästernden eMails vorraus zu nehmen. Das meiste davon war Dreck, aaaaber nicht alles. Haha!
jetzt gibts auch gleich schon wieder Lunch. Den werde ich mir jetzt erstmal gemütlich einverleiben. Auf Frühstück hatte ich heute morgne keine Lust.
Anekdote des Tages:
Ich hab grad schnell meine eMails gecheckt und da war was neues im schülervz. Das wollte ich mir doch gleich mal anschauen. Also fix zum schülervz gesurft und was musste ich da sehen?! Serverwartung zwischen 1 - 8 Uhr. Nach meinem Blick wollte ich mich grade aufregen: "Spaaten! Es ist schon 11.30 Uhr! Macht mal hinne!" Meine Drohemail war schon aufgesetzt, als mir auffiel, das svz ja nach deutscher Zeit arbeitet. D.h. sie sind mittendrin. Narf. Mein bester Freund die Zeitverschiebung.
Hoffe ihr schlaft alle friedlich und müsst euch nicht übers svz ärgern :P
Take Care.
Tobi
Es ist grade 11.46 Uhr und ich genieße eine halbe Stunde Pause vor dem Lunch.
Willi und ich waren grade mit den GoKarts aufm Acker, haben die neue Strecke getestet und sind Dank strömendem Regen ordentlich matschig geworden.
Jetzt sitze ich also auf dem Bett, habe mich grad umgezogen und warte auf Lunch.
Gleich geht es dann raus auf den Acker um mit der schulgruppe die immoment hier ist GoKart zu fahren. Wird sicher lustig bei Strömendem Regen.
Die letzten Tage waren eigentlich echt in Ordnung. Ich hab viel draußen gearbeitet, Wege gefegt, Kantsteine von Gras befreit, Kauri Hall für ne große Gala vorbereitet. D.h. Tribünen aufstellen, Teppich auslegen, Stühle hinstellen, und alles schön sauber saugen. Eine mittelgroße Turnhalle mit Teppic ausgelegt zu saugen hat auch gaaar nicht lange gedauert. Naja, hatte Mukke in den Ohren, bin dann einfach ein bisschen durch die Gegend gedanced. Das war schon okay.
Mit dem heutigen Dienstag ist dann die Hälfte unseres Arbeitsmarathons von 8 Tagen auch schon fast rum. Wir haben leider erst Mittwoch und Donnerstag wieder frei, und das ist gefüht noch verdaaammt lange hin. Mal sehen was wir da schönes starten, ich hoffe es ist gutes Wetter.
Apropo Wetter. Immoment regnet es zwar wie aus Eimern, aber der Forecast sagt deutlich besseres Wetter vorraus. Gestern hatten wir um die 19°C, strahlenden Sonnenschein und ich hab die kurze Hose Saison eröffnet. Meine neue Sonnenbrille war im Dauereinsatz und ich sollte losziehen und Sonnencreme kaufen.
Ich glaube ich bin sogar schon ein bisschen braun geworden. Wenn ich im Badezimmer das Licht aus und die Tür zumache sieht es so aus als wäre mein Gesicht leicht gebräunt. Und nach dem Kurze Hose Tag gestern, sind auch meine gestählten Läuferwaden ein wenig brauner geworden. Braun für meine Verhältnisse, umd es den lästernden eMails vorraus zu nehmen. Das meiste davon war Dreck, aaaaber nicht alles. Haha!
jetzt gibts auch gleich schon wieder Lunch. Den werde ich mir jetzt erstmal gemütlich einverleiben. Auf Frühstück hatte ich heute morgne keine Lust.
Anekdote des Tages:
Ich hab grad schnell meine eMails gecheckt und da war was neues im schülervz. Das wollte ich mir doch gleich mal anschauen. Also fix zum schülervz gesurft und was musste ich da sehen?! Serverwartung zwischen 1 - 8 Uhr. Nach meinem Blick wollte ich mich grade aufregen: "Spaaten! Es ist schon 11.30 Uhr! Macht mal hinne!" Meine Drohemail war schon aufgesetzt, als mir auffiel, das svz ja nach deutscher Zeit arbeitet. D.h. sie sind mittendrin. Narf. Mein bester Freund die Zeitverschiebung.
Hoffe ihr schlaft alle friedlich und müsst euch nicht übers svz ärgern :P
Take Care.
Tobi
Sonntag, 14. September 2008
Let's take a ride to the West Coast.
N'Abend Sportsfreunde und Freundinnen,
wie schon am Mittwoch angedroht sind wir also am Freitag nach Napier gedüst.
Nachdem ich Donnerstag nochmal schön 5000 Reifen bei strömendem Regen durch die Gegend geschubst habe, hatte ich mir das auch verdient.
Nachdem ich Freitag morgen noch das neue Radio eingebaut habe, mit ein wenig Hilfe von Sam war das auch kein Problem, und die Stromzufuhr letztendlich aus dem Zigarettenanzünder kommt, MacGyver wäre eifersüchtig, sind wir also gegen 10.30 Uhr losgedüst. Vor uns liegen 300km deutsche Landstraße, hier nennt man das State Highway.
Nach ungefähr ner Stunde hatten wir dann keine Lust mehr Auto zu fahren und haben erstmal in einem netten italienischen Restaurant in Palmerston North Mittag gegessen. Anschließend ging es dann weiter Richtung Ostküste. In Napier haben wir uns dann mit Marius getroffen, haben schnell der alten Lady noch was zu trinken spendiert (getankt) und dann beim Pak'n Save, das ist Englisch und bedeutet Aldi, fürs Wochenende eingekauft. Von da sind wir dann zu Marius in die Bude gefahren.
Nachdem wir dann ein wenig gechillt und uns eingerichtet haben, sind wir zusammen zum Dinner ausgegangen. Das Restaurant war ganz spaßig, es gab asiatisch, allerdings konnte man sich sein Essen selber zusammenstellen, d.h. Hühnchen-Flakes aus dem Kühlschrank nehmen, dem unterbezahlten Studenten sagen welche Geschmacksrichtung man wollte, Sweet & Sour, und dann je nach Belieben die Schüssel mit Nudeln und verschiedenem Gemüse vollknallen, bis ein Mt. Everest artiger Hügel auf der Schüssel schwankt und dann dabei zuschauen wie Pseudoasiaten das ganze auf ner Art heißen Stein vor deinen Augen zurecht bruzeln. Klingt lecker... war's auch.
Von dem Restaurant sind wir dann rüber ins Ocean Spa und haben den Abend im Whirpool ausklingen lassen. Wieder zurück bei Marius haben wir noch n Bierchen geschlürft, bischen geschnackt und sind dann ins Bett.
Den Samstag haben wir dann nach einem sehr leckeren Frühstück in einem kleinen Cafe, die Pfannkuchen waren rieesig!, an verschiedenen Stränden und mit durch die Stadt schländern verbracht.Fotos gibt es morgen im Bilderbuch. Wieder zurück bei Marius haben wir uns dann ausgehfein gemacht ein wenig vorgetrunken, Prominentenraten gespielt und mit Marie und Kathi, den beiden anderen Deutschen aus Marius Schule, geschnackt. Nach kurzer Überzeugungsarbeit konnten wir Marie dann zum mitkommen überreden, Kathi muss um 7 Uhr arbeiten, und so sind wir gegen 22 Uhr mit einem Kopfsprung in Napiers Nachtleben eingetaucht. Wir sind zusammen zur Waterfront ins "Shed 2" gefahren und haben dort erst Rugby geschaut (AALLLL BLAAAACKS!!!!), eine der wohl amüsantesten Sportarten der Welt, um dann danach im gleichen Club die Tanzfläche unsicher zu machen. Nachdem die All Blacks glücklicherweise über Australien gewonnen haben, war auch die Stimmung gut. Im Prinzip war das dann ein ganz normaler Clubabend, abgesehen davon das im Hintergrund "Der Schakal" auf ner Großbildleimwand lief, allerdings ohne Ton, das allgemeine Publikum 10 Jahre älter war als wir und das ich immer ein wenig darauf gewartet habe, das mich jemand anspricht und fragt ob ich meine Mama suche. Ich glaub ich war der jüngste im Club.
Auch sehr merkwürdig ist die Tatsache das die einfach um 3 Uhr das Licht angemacht haben und die Operation Dance Sensation damit beendet war. Whatever, Wodka Lemon schmeckt auch am anderen Ende der Welt.
Wir haben dann so gegen halb 4 ein Taxi gekriegt und sind zurück gefahren. Als 4 Uhr morgens Snack wurde dann noch ein Taxi mit Pseudonutella gereicht und danach ging es dann glücklich, schokoverschmiert und leicht angetüttert ins Bett.
Heute morgen haben wir uns dann erstmal ausschlafen gegönnt und danach n schönes Katerfrühstück eingeworfen, das kann man auch essen wenn man keinen Kater hat. Da schmeckt das sogar noch besser. Richtig feierlich mit frischen Orangen, Rührei und Co. Danach sind wir dann nochmal los in die City, bisschen rumspazieren, Postkarten schreiben, und soweiter. Außerdem hab ich ein Paar der äußerst seltenen Sonnenbrillen gefunden, die mit denen ich nicht scheiße aussehe, und gekauft. Anschließend gabs dann noch nen kleinen Drink bei Starbucks und ein letztes mal Hawk's Bay von oben, und bei bomben Wetter haben wir noch n Viertel Stündchen im Gras gelegen und gechillt . Danach hat Marius uns dann zum Shed 2 gefahren und wir haben unsere Klamotten umgepackt. Ich hab uns gestern zum Club gefahren, nüchtern (!), und dann haben wir das Auto da stehen lassen. Nach einer herzlichen Verabschiedung und nem weiteren kurzen Tankstop haben wir uns dann mit Mecces Milchshake bewaffnet auf den Heimweg gemacht. Ich bin zurück gefahren und wir sind auch ohne Probleme durchgekommen und waren gegen 20 Uhr wieder im Camp.
Und jetzt, während ich diesen Reisebericht verfasse, werde ich Zeuge und Opfer eines der letzten Phänomene unserer Zeit: ein Erdbeeben erschüttert das Camp und mich, der ich hier sitze und auf mein Notebook einhacke...
Ein ganz leichtes, aber deutlich spürbares Rüteln ging durch den Raum, es sind war keine Stühle umgefallen oder Teller aus dem Schrank gefallen, aber man hat es schon ganz deutlich gespürt. Willi sitzt mit Schräg gegenüber auf nem Stuhl, dreht sich um und fragt warum ich gegen seinen Stuhl getreten habe. Nachdem ich darauf antworte müssen wir beide lachen. Unser erstes Erdebeeben.
Ich mach mich jetzt mal wieder auf den Weg hoch zur Bude, Packe meinen Rucksack aus, sortiere Fotos und verschwinde dann auch mal im Bett, morgen ist schließlich wieder Maloche angesagt. Und so verabschiede ich mich heute mit den Worten eines kleinen rosa Panthers:
Heute is nicht alle Tage,
ich komm wieder keine Frage.
Erschütternde Grüße,
Tobias
wie schon am Mittwoch angedroht sind wir also am Freitag nach Napier gedüst.
Nachdem ich Donnerstag nochmal schön 5000 Reifen bei strömendem Regen durch die Gegend geschubst habe, hatte ich mir das auch verdient.
Nachdem ich Freitag morgen noch das neue Radio eingebaut habe, mit ein wenig Hilfe von Sam war das auch kein Problem, und die Stromzufuhr letztendlich aus dem Zigarettenanzünder kommt, MacGyver wäre eifersüchtig, sind wir also gegen 10.30 Uhr losgedüst. Vor uns liegen 300km deutsche Landstraße, hier nennt man das State Highway.
Nach ungefähr ner Stunde hatten wir dann keine Lust mehr Auto zu fahren und haben erstmal in einem netten italienischen Restaurant in Palmerston North Mittag gegessen. Anschließend ging es dann weiter Richtung Ostküste. In Napier haben wir uns dann mit Marius getroffen, haben schnell der alten Lady noch was zu trinken spendiert (getankt) und dann beim Pak'n Save, das ist Englisch und bedeutet Aldi, fürs Wochenende eingekauft. Von da sind wir dann zu Marius in die Bude gefahren.
Nachdem wir dann ein wenig gechillt und uns eingerichtet haben, sind wir zusammen zum Dinner ausgegangen. Das Restaurant war ganz spaßig, es gab asiatisch, allerdings konnte man sich sein Essen selber zusammenstellen, d.h. Hühnchen-Flakes aus dem Kühlschrank nehmen, dem unterbezahlten Studenten sagen welche Geschmacksrichtung man wollte, Sweet & Sour, und dann je nach Belieben die Schüssel mit Nudeln und verschiedenem Gemüse vollknallen, bis ein Mt. Everest artiger Hügel auf der Schüssel schwankt und dann dabei zuschauen wie Pseudoasiaten das ganze auf ner Art heißen Stein vor deinen Augen zurecht bruzeln. Klingt lecker... war's auch.
Von dem Restaurant sind wir dann rüber ins Ocean Spa und haben den Abend im Whirpool ausklingen lassen. Wieder zurück bei Marius haben wir noch n Bierchen geschlürft, bischen geschnackt und sind dann ins Bett.
Den Samstag haben wir dann nach einem sehr leckeren Frühstück in einem kleinen Cafe, die Pfannkuchen waren rieesig!, an verschiedenen Stränden und mit durch die Stadt schländern verbracht.Fotos gibt es morgen im Bilderbuch. Wieder zurück bei Marius haben wir uns dann ausgehfein gemacht ein wenig vorgetrunken, Prominentenraten gespielt und mit Marie und Kathi, den beiden anderen Deutschen aus Marius Schule, geschnackt. Nach kurzer Überzeugungsarbeit konnten wir Marie dann zum mitkommen überreden, Kathi muss um 7 Uhr arbeiten, und so sind wir gegen 22 Uhr mit einem Kopfsprung in Napiers Nachtleben eingetaucht. Wir sind zusammen zur Waterfront ins "Shed 2" gefahren und haben dort erst Rugby geschaut (AALLLL BLAAAACKS!!!!), eine der wohl amüsantesten Sportarten der Welt, um dann danach im gleichen Club die Tanzfläche unsicher zu machen. Nachdem die All Blacks glücklicherweise über Australien gewonnen haben, war auch die Stimmung gut. Im Prinzip war das dann ein ganz normaler Clubabend, abgesehen davon das im Hintergrund "Der Schakal" auf ner Großbildleimwand lief, allerdings ohne Ton, das allgemeine Publikum 10 Jahre älter war als wir und das ich immer ein wenig darauf gewartet habe, das mich jemand anspricht und fragt ob ich meine Mama suche. Ich glaub ich war der jüngste im Club.
Auch sehr merkwürdig ist die Tatsache das die einfach um 3 Uhr das Licht angemacht haben und die Operation Dance Sensation damit beendet war. Whatever, Wodka Lemon schmeckt auch am anderen Ende der Welt.
Wir haben dann so gegen halb 4 ein Taxi gekriegt und sind zurück gefahren. Als 4 Uhr morgens Snack wurde dann noch ein Taxi mit Pseudonutella gereicht und danach ging es dann glücklich, schokoverschmiert und leicht angetüttert ins Bett.
Heute morgen haben wir uns dann erstmal ausschlafen gegönnt und danach n schönes Katerfrühstück eingeworfen, das kann man auch essen wenn man keinen Kater hat. Da schmeckt das sogar noch besser. Richtig feierlich mit frischen Orangen, Rührei und Co. Danach sind wir dann nochmal los in die City, bisschen rumspazieren, Postkarten schreiben, und soweiter. Außerdem hab ich ein Paar der äußerst seltenen Sonnenbrillen gefunden, die mit denen ich nicht scheiße aussehe, und gekauft. Anschließend gabs dann noch nen kleinen Drink bei Starbucks und ein letztes mal Hawk's Bay von oben, und bei bomben Wetter haben wir noch n Viertel Stündchen im Gras gelegen und gechillt . Danach hat Marius uns dann zum Shed 2 gefahren und wir haben unsere Klamotten umgepackt. Ich hab uns gestern zum Club gefahren, nüchtern (!), und dann haben wir das Auto da stehen lassen. Nach einer herzlichen Verabschiedung und nem weiteren kurzen Tankstop haben wir uns dann mit Mecces Milchshake bewaffnet auf den Heimweg gemacht. Ich bin zurück gefahren und wir sind auch ohne Probleme durchgekommen und waren gegen 20 Uhr wieder im Camp.
Und jetzt, während ich diesen Reisebericht verfasse, werde ich Zeuge und Opfer eines der letzten Phänomene unserer Zeit: ein Erdbeeben erschüttert das Camp und mich, der ich hier sitze und auf mein Notebook einhacke...
Ein ganz leichtes, aber deutlich spürbares Rüteln ging durch den Raum, es sind war keine Stühle umgefallen oder Teller aus dem Schrank gefallen, aber man hat es schon ganz deutlich gespürt. Willi sitzt mit Schräg gegenüber auf nem Stuhl, dreht sich um und fragt warum ich gegen seinen Stuhl getreten habe. Nachdem ich darauf antworte müssen wir beide lachen. Unser erstes Erdebeeben.
Ich mach mich jetzt mal wieder auf den Weg hoch zur Bude, Packe meinen Rucksack aus, sortiere Fotos und verschwinde dann auch mal im Bett, morgen ist schließlich wieder Maloche angesagt. Und so verabschiede ich mich heute mit den Worten eines kleinen rosa Panthers:
Heute is nicht alle Tage,
ich komm wieder keine Frage.
Erschütternde Grüße,
Tobias
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