Hallo Freunde der Sonne,
Es ist grade 11.46 Uhr und ich genieße eine halbe Stunde Pause vor dem Lunch.
Willi und ich waren grade mit den GoKarts aufm Acker, haben die neue Strecke getestet und sind Dank strömendem Regen ordentlich matschig geworden.
Jetzt sitze ich also auf dem Bett, habe mich grad umgezogen und warte auf Lunch.
Gleich geht es dann raus auf den Acker um mit der schulgruppe die immoment hier ist GoKart zu fahren. Wird sicher lustig bei Strömendem Regen.
Die letzten Tage waren eigentlich echt in Ordnung. Ich hab viel draußen gearbeitet, Wege gefegt, Kantsteine von Gras befreit, Kauri Hall für ne große Gala vorbereitet. D.h. Tribünen aufstellen, Teppich auslegen, Stühle hinstellen, und alles schön sauber saugen. Eine mittelgroße Turnhalle mit Teppic ausgelegt zu saugen hat auch gaaar nicht lange gedauert. Naja, hatte Mukke in den Ohren, bin dann einfach ein bisschen durch die Gegend gedanced. Das war schon okay.
Mit dem heutigen Dienstag ist dann die Hälfte unseres Arbeitsmarathons von 8 Tagen auch schon fast rum. Wir haben leider erst Mittwoch und Donnerstag wieder frei, und das ist gefüht noch verdaaammt lange hin. Mal sehen was wir da schönes starten, ich hoffe es ist gutes Wetter.
Apropo Wetter. Immoment regnet es zwar wie aus Eimern, aber der Forecast sagt deutlich besseres Wetter vorraus. Gestern hatten wir um die 19°C, strahlenden Sonnenschein und ich hab die kurze Hose Saison eröffnet. Meine neue Sonnenbrille war im Dauereinsatz und ich sollte losziehen und Sonnencreme kaufen.
Ich glaube ich bin sogar schon ein bisschen braun geworden. Wenn ich im Badezimmer das Licht aus und die Tür zumache sieht es so aus als wäre mein Gesicht leicht gebräunt. Und nach dem Kurze Hose Tag gestern, sind auch meine gestählten Läuferwaden ein wenig brauner geworden. Braun für meine Verhältnisse, umd es den lästernden eMails vorraus zu nehmen. Das meiste davon war Dreck, aaaaber nicht alles. Haha!
jetzt gibts auch gleich schon wieder Lunch. Den werde ich mir jetzt erstmal gemütlich einverleiben. Auf Frühstück hatte ich heute morgne keine Lust.
Anekdote des Tages:
Ich hab grad schnell meine eMails gecheckt und da war was neues im schülervz. Das wollte ich mir doch gleich mal anschauen. Also fix zum schülervz gesurft und was musste ich da sehen?! Serverwartung zwischen 1 - 8 Uhr. Nach meinem Blick wollte ich mich grade aufregen: "Spaaten! Es ist schon 11.30 Uhr! Macht mal hinne!" Meine Drohemail war schon aufgesetzt, als mir auffiel, das svz ja nach deutscher Zeit arbeitet. D.h. sie sind mittendrin. Narf. Mein bester Freund die Zeitverschiebung.
Hoffe ihr schlaft alle friedlich und müsst euch nicht übers svz ärgern :P
Take Care.
Tobi
Donnerstag, 18. September 2008
Sonntag, 14. September 2008
Let's take a ride to the West Coast.
N'Abend Sportsfreunde und Freundinnen,
wie schon am Mittwoch angedroht sind wir also am Freitag nach Napier gedüst.
Nachdem ich Donnerstag nochmal schön 5000 Reifen bei strömendem Regen durch die Gegend geschubst habe, hatte ich mir das auch verdient.
Nachdem ich Freitag morgen noch das neue Radio eingebaut habe, mit ein wenig Hilfe von Sam war das auch kein Problem, und die Stromzufuhr letztendlich aus dem Zigarettenanzünder kommt, MacGyver wäre eifersüchtig, sind wir also gegen 10.30 Uhr losgedüst. Vor uns liegen 300km deutsche Landstraße, hier nennt man das State Highway.
Nach ungefähr ner Stunde hatten wir dann keine Lust mehr Auto zu fahren und haben erstmal in einem netten italienischen Restaurant in Palmerston North Mittag gegessen. Anschließend ging es dann weiter Richtung Ostküste. In Napier haben wir uns dann mit Marius getroffen, haben schnell der alten Lady noch was zu trinken spendiert (getankt) und dann beim Pak'n Save, das ist Englisch und bedeutet Aldi, fürs Wochenende eingekauft. Von da sind wir dann zu Marius in die Bude gefahren.
Nachdem wir dann ein wenig gechillt und uns eingerichtet haben, sind wir zusammen zum Dinner ausgegangen. Das Restaurant war ganz spaßig, es gab asiatisch, allerdings konnte man sich sein Essen selber zusammenstellen, d.h. Hühnchen-Flakes aus dem Kühlschrank nehmen, dem unterbezahlten Studenten sagen welche Geschmacksrichtung man wollte, Sweet & Sour, und dann je nach Belieben die Schüssel mit Nudeln und verschiedenem Gemüse vollknallen, bis ein Mt. Everest artiger Hügel auf der Schüssel schwankt und dann dabei zuschauen wie Pseudoasiaten das ganze auf ner Art heißen Stein vor deinen Augen zurecht bruzeln. Klingt lecker... war's auch.
Von dem Restaurant sind wir dann rüber ins Ocean Spa und haben den Abend im Whirpool ausklingen lassen. Wieder zurück bei Marius haben wir noch n Bierchen geschlürft, bischen geschnackt und sind dann ins Bett.
Den Samstag haben wir dann nach einem sehr leckeren Frühstück in einem kleinen Cafe, die Pfannkuchen waren rieesig!, an verschiedenen Stränden und mit durch die Stadt schländern verbracht.Fotos gibt es morgen im Bilderbuch. Wieder zurück bei Marius haben wir uns dann ausgehfein gemacht ein wenig vorgetrunken, Prominentenraten gespielt und mit Marie und Kathi, den beiden anderen Deutschen aus Marius Schule, geschnackt. Nach kurzer Überzeugungsarbeit konnten wir Marie dann zum mitkommen überreden, Kathi muss um 7 Uhr arbeiten, und so sind wir gegen 22 Uhr mit einem Kopfsprung in Napiers Nachtleben eingetaucht. Wir sind zusammen zur Waterfront ins "Shed 2" gefahren und haben dort erst Rugby geschaut (AALLLL BLAAAACKS!!!!), eine der wohl amüsantesten Sportarten der Welt, um dann danach im gleichen Club die Tanzfläche unsicher zu machen. Nachdem die All Blacks glücklicherweise über Australien gewonnen haben, war auch die Stimmung gut. Im Prinzip war das dann ein ganz normaler Clubabend, abgesehen davon das im Hintergrund "Der Schakal" auf ner Großbildleimwand lief, allerdings ohne Ton, das allgemeine Publikum 10 Jahre älter war als wir und das ich immer ein wenig darauf gewartet habe, das mich jemand anspricht und fragt ob ich meine Mama suche. Ich glaub ich war der jüngste im Club.
Auch sehr merkwürdig ist die Tatsache das die einfach um 3 Uhr das Licht angemacht haben und die Operation Dance Sensation damit beendet war. Whatever, Wodka Lemon schmeckt auch am anderen Ende der Welt.
Wir haben dann so gegen halb 4 ein Taxi gekriegt und sind zurück gefahren. Als 4 Uhr morgens Snack wurde dann noch ein Taxi mit Pseudonutella gereicht und danach ging es dann glücklich, schokoverschmiert und leicht angetüttert ins Bett.
Heute morgen haben wir uns dann erstmal ausschlafen gegönnt und danach n schönes Katerfrühstück eingeworfen, das kann man auch essen wenn man keinen Kater hat. Da schmeckt das sogar noch besser. Richtig feierlich mit frischen Orangen, Rührei und Co. Danach sind wir dann nochmal los in die City, bisschen rumspazieren, Postkarten schreiben, und soweiter. Außerdem hab ich ein Paar der äußerst seltenen Sonnenbrillen gefunden, die mit denen ich nicht scheiße aussehe, und gekauft. Anschließend gabs dann noch nen kleinen Drink bei Starbucks und ein letztes mal Hawk's Bay von oben, und bei bomben Wetter haben wir noch n Viertel Stündchen im Gras gelegen und gechillt . Danach hat Marius uns dann zum Shed 2 gefahren und wir haben unsere Klamotten umgepackt. Ich hab uns gestern zum Club gefahren, nüchtern (!), und dann haben wir das Auto da stehen lassen. Nach einer herzlichen Verabschiedung und nem weiteren kurzen Tankstop haben wir uns dann mit Mecces Milchshake bewaffnet auf den Heimweg gemacht. Ich bin zurück gefahren und wir sind auch ohne Probleme durchgekommen und waren gegen 20 Uhr wieder im Camp.
Und jetzt, während ich diesen Reisebericht verfasse, werde ich Zeuge und Opfer eines der letzten Phänomene unserer Zeit: ein Erdbeeben erschüttert das Camp und mich, der ich hier sitze und auf mein Notebook einhacke...
Ein ganz leichtes, aber deutlich spürbares Rüteln ging durch den Raum, es sind war keine Stühle umgefallen oder Teller aus dem Schrank gefallen, aber man hat es schon ganz deutlich gespürt. Willi sitzt mit Schräg gegenüber auf nem Stuhl, dreht sich um und fragt warum ich gegen seinen Stuhl getreten habe. Nachdem ich darauf antworte müssen wir beide lachen. Unser erstes Erdebeeben.
Ich mach mich jetzt mal wieder auf den Weg hoch zur Bude, Packe meinen Rucksack aus, sortiere Fotos und verschwinde dann auch mal im Bett, morgen ist schließlich wieder Maloche angesagt. Und so verabschiede ich mich heute mit den Worten eines kleinen rosa Panthers:
Heute is nicht alle Tage,
ich komm wieder keine Frage.
Erschütternde Grüße,
Tobias
wie schon am Mittwoch angedroht sind wir also am Freitag nach Napier gedüst.
Nachdem ich Donnerstag nochmal schön 5000 Reifen bei strömendem Regen durch die Gegend geschubst habe, hatte ich mir das auch verdient.
Nachdem ich Freitag morgen noch das neue Radio eingebaut habe, mit ein wenig Hilfe von Sam war das auch kein Problem, und die Stromzufuhr letztendlich aus dem Zigarettenanzünder kommt, MacGyver wäre eifersüchtig, sind wir also gegen 10.30 Uhr losgedüst. Vor uns liegen 300km deutsche Landstraße, hier nennt man das State Highway.
Nach ungefähr ner Stunde hatten wir dann keine Lust mehr Auto zu fahren und haben erstmal in einem netten italienischen Restaurant in Palmerston North Mittag gegessen. Anschließend ging es dann weiter Richtung Ostküste. In Napier haben wir uns dann mit Marius getroffen, haben schnell der alten Lady noch was zu trinken spendiert (getankt) und dann beim Pak'n Save, das ist Englisch und bedeutet Aldi, fürs Wochenende eingekauft. Von da sind wir dann zu Marius in die Bude gefahren.
Nachdem wir dann ein wenig gechillt und uns eingerichtet haben, sind wir zusammen zum Dinner ausgegangen. Das Restaurant war ganz spaßig, es gab asiatisch, allerdings konnte man sich sein Essen selber zusammenstellen, d.h. Hühnchen-Flakes aus dem Kühlschrank nehmen, dem unterbezahlten Studenten sagen welche Geschmacksrichtung man wollte, Sweet & Sour, und dann je nach Belieben die Schüssel mit Nudeln und verschiedenem Gemüse vollknallen, bis ein Mt. Everest artiger Hügel auf der Schüssel schwankt und dann dabei zuschauen wie Pseudoasiaten das ganze auf ner Art heißen Stein vor deinen Augen zurecht bruzeln. Klingt lecker... war's auch.
Von dem Restaurant sind wir dann rüber ins Ocean Spa und haben den Abend im Whirpool ausklingen lassen. Wieder zurück bei Marius haben wir noch n Bierchen geschlürft, bischen geschnackt und sind dann ins Bett.
Den Samstag haben wir dann nach einem sehr leckeren Frühstück in einem kleinen Cafe, die Pfannkuchen waren rieesig!, an verschiedenen Stränden und mit durch die Stadt schländern verbracht.Fotos gibt es morgen im Bilderbuch. Wieder zurück bei Marius haben wir uns dann ausgehfein gemacht ein wenig vorgetrunken, Prominentenraten gespielt und mit Marie und Kathi, den beiden anderen Deutschen aus Marius Schule, geschnackt. Nach kurzer Überzeugungsarbeit konnten wir Marie dann zum mitkommen überreden, Kathi muss um 7 Uhr arbeiten, und so sind wir gegen 22 Uhr mit einem Kopfsprung in Napiers Nachtleben eingetaucht. Wir sind zusammen zur Waterfront ins "Shed 2" gefahren und haben dort erst Rugby geschaut (AALLLL BLAAAACKS!!!!), eine der wohl amüsantesten Sportarten der Welt, um dann danach im gleichen Club die Tanzfläche unsicher zu machen. Nachdem die All Blacks glücklicherweise über Australien gewonnen haben, war auch die Stimmung gut. Im Prinzip war das dann ein ganz normaler Clubabend, abgesehen davon das im Hintergrund "Der Schakal" auf ner Großbildleimwand lief, allerdings ohne Ton, das allgemeine Publikum 10 Jahre älter war als wir und das ich immer ein wenig darauf gewartet habe, das mich jemand anspricht und fragt ob ich meine Mama suche. Ich glaub ich war der jüngste im Club.
Auch sehr merkwürdig ist die Tatsache das die einfach um 3 Uhr das Licht angemacht haben und die Operation Dance Sensation damit beendet war. Whatever, Wodka Lemon schmeckt auch am anderen Ende der Welt.
Wir haben dann so gegen halb 4 ein Taxi gekriegt und sind zurück gefahren. Als 4 Uhr morgens Snack wurde dann noch ein Taxi mit Pseudonutella gereicht und danach ging es dann glücklich, schokoverschmiert und leicht angetüttert ins Bett.
Heute morgen haben wir uns dann erstmal ausschlafen gegönnt und danach n schönes Katerfrühstück eingeworfen, das kann man auch essen wenn man keinen Kater hat. Da schmeckt das sogar noch besser. Richtig feierlich mit frischen Orangen, Rührei und Co. Danach sind wir dann nochmal los in die City, bisschen rumspazieren, Postkarten schreiben, und soweiter. Außerdem hab ich ein Paar der äußerst seltenen Sonnenbrillen gefunden, die mit denen ich nicht scheiße aussehe, und gekauft. Anschließend gabs dann noch nen kleinen Drink bei Starbucks und ein letztes mal Hawk's Bay von oben, und bei bomben Wetter haben wir noch n Viertel Stündchen im Gras gelegen und gechillt . Danach hat Marius uns dann zum Shed 2 gefahren und wir haben unsere Klamotten umgepackt. Ich hab uns gestern zum Club gefahren, nüchtern (!), und dann haben wir das Auto da stehen lassen. Nach einer herzlichen Verabschiedung und nem weiteren kurzen Tankstop haben wir uns dann mit Mecces Milchshake bewaffnet auf den Heimweg gemacht. Ich bin zurück gefahren und wir sind auch ohne Probleme durchgekommen und waren gegen 20 Uhr wieder im Camp.
Und jetzt, während ich diesen Reisebericht verfasse, werde ich Zeuge und Opfer eines der letzten Phänomene unserer Zeit: ein Erdbeeben erschüttert das Camp und mich, der ich hier sitze und auf mein Notebook einhacke...
Ein ganz leichtes, aber deutlich spürbares Rüteln ging durch den Raum, es sind war keine Stühle umgefallen oder Teller aus dem Schrank gefallen, aber man hat es schon ganz deutlich gespürt. Willi sitzt mit Schräg gegenüber auf nem Stuhl, dreht sich um und fragt warum ich gegen seinen Stuhl getreten habe. Nachdem ich darauf antworte müssen wir beide lachen. Unser erstes Erdebeeben.
Ich mach mich jetzt mal wieder auf den Weg hoch zur Bude, Packe meinen Rucksack aus, sortiere Fotos und verschwinde dann auch mal im Bett, morgen ist schließlich wieder Maloche angesagt. Und so verabschiede ich mich heute mit den Worten eines kleinen rosa Panthers:
Heute is nicht alle Tage,
ich komm wieder keine Frage.
Erschütternde Grüße,
Tobias
Mittwoch, 10. September 2008
That's clearly unfortunate---
Hey Fellas,
ich bin peinlich berührt über meine lange Abwesenheit und die lyrische Verstummung dieses Sprachrohres, aber auch im schönen Neuseeland gibt es Telekomservicemitarbeiter und die sind geeenau so wie in Deutschland, d.h. langsam und unpünktlich. Kennt man ja.
Dieser Servicemitarbeiter musste also kommen um das Internet zu reparieren, das geschah also gestern.
Seit meinem letzten Eintrag ist nicht sonderlich viel passiert, und die Dinge die moralisch vorzeigbar sind kommen einen Absatz tiefer. Wir haben ganz normal gearbeitet, geputzt und alles mögliche.
Sonntag und Montag hatten wir dann frei und diese Tage haben wir mit Golfspielen verbracht, das ist hier sehr günstig, es stört keinen wenn man jemanden mit dem Ball umbringt und man brucht keinerlei Praxis. Klingt also nach einer perfekten Sonntagnachmittagsbeschäftigung.
Die Woche über war dann wieder normal Arbeiten angesagt. Diese Woche waren wir zusammen mit den Resourceguys unterwegs, das sind die Leute die alles reparieren können. Wir haben also nen alten Schuppen abgerissen, Gasleitungen im Boden gesucht und zarte Pflanzen mit Tonnenweise Mulch bedeckt, den wir handverlesen und dann mit einer Pinzette plaziert haben. Nicht wirklich, aber es hat ungefähr so lange gedauert als hätte man ne Pinzette benutzt. Das Blumenbeet hat die Ausmaße von nem scheiß Fußballfeld.
Donnerstag waren wir abends noch im Frontroom, einer sehr netten kleinen Bar. Außerdem gab es sehr gute Livemusik von einer Band in der Bryce mitgespielt hat, weshalb wir auch eigentlich nur hingegangen sind. War nett um mal Einheimische zu treffen mal wieder lecker Bierchen zu schlürfen und ein bisschen zu chillen. Willi hatte zwar ganz schön viel getankt, aber der ist altgenug der muss wissen wanns peinlich wird.
Letzten Freitag ist dann Nikki angekommen. Nikki ist eine Freiwillige aus Oregon, USA. Sehr nett, good looking und ich versteh ich mich sehr gut mit ihr.
Am Wochenende war dann nichts sonderlich spannendes. Ich hab Samstag erst später angefangen zu Arbeiten, weil Willi beim Fußball war. Und nachdem ich dann eine halbe Stunde am Flying Fox kinder von der Strippe gefischt habe, wars das dann auch und ich hab Nikki das Camp und den Strand und so weiter gezeigt.
Samstag Abend waren wir dann bei Alan zu nem kleinen Sit in, schön mit dem eigenen Auto hinfahren, wundervoll.
Sonntag und Montag hatten wir dann frei und haben großteils gechillt und nichts getan. Muss ja auch mal sein.
Dienstag war dann wieder Arbeit angesagt und wir haben ein wenig geputzt, und Activities geübt und so weiter.
Heute haben wir dann den ganzen Tag auf der GoCart Strecke Reifen umgestapelt, da
die der Platz ein wenig kleiner wird und die da alles umorganisierren müssen.
Am Wochenende fahren wir drei dann gemeinsam nach Napier, den lieben Marius besuchen. Wir haben gestern ein neues Radio besorgt, somit steht dem Roadtrip eigentlich nichts mehr im Wege. Hoffentlich ist das Wetter gut.
Sorry das mein Mitteilungsbedürfnis etwas gehemmt ist.
Am Sonntagabend oder am Montag gibt es dann den Bericht aus Napier inkl. Fotos.
The pleasure was totally mine
Tobias
ich bin peinlich berührt über meine lange Abwesenheit und die lyrische Verstummung dieses Sprachrohres, aber auch im schönen Neuseeland gibt es Telekomservicemitarbeiter und die sind geeenau so wie in Deutschland, d.h. langsam und unpünktlich. Kennt man ja.
Dieser Servicemitarbeiter musste also kommen um das Internet zu reparieren, das geschah also gestern.
Seit meinem letzten Eintrag ist nicht sonderlich viel passiert, und die Dinge die moralisch vorzeigbar sind kommen einen Absatz tiefer. Wir haben ganz normal gearbeitet, geputzt und alles mögliche.
Sonntag und Montag hatten wir dann frei und diese Tage haben wir mit Golfspielen verbracht, das ist hier sehr günstig, es stört keinen wenn man jemanden mit dem Ball umbringt und man brucht keinerlei Praxis. Klingt also nach einer perfekten Sonntagnachmittagsbeschäftigung.
Die Woche über war dann wieder normal Arbeiten angesagt. Diese Woche waren wir zusammen mit den Resourceguys unterwegs, das sind die Leute die alles reparieren können. Wir haben also nen alten Schuppen abgerissen, Gasleitungen im Boden gesucht und zarte Pflanzen mit Tonnenweise Mulch bedeckt, den wir handverlesen und dann mit einer Pinzette plaziert haben. Nicht wirklich, aber es hat ungefähr so lange gedauert als hätte man ne Pinzette benutzt. Das Blumenbeet hat die Ausmaße von nem scheiß Fußballfeld.
Donnerstag waren wir abends noch im Frontroom, einer sehr netten kleinen Bar. Außerdem gab es sehr gute Livemusik von einer Band in der Bryce mitgespielt hat, weshalb wir auch eigentlich nur hingegangen sind. War nett um mal Einheimische zu treffen mal wieder lecker Bierchen zu schlürfen und ein bisschen zu chillen. Willi hatte zwar ganz schön viel getankt, aber der ist altgenug der muss wissen wanns peinlich wird.
Letzten Freitag ist dann Nikki angekommen. Nikki ist eine Freiwillige aus Oregon, USA. Sehr nett, good looking und ich versteh ich mich sehr gut mit ihr.
Am Wochenende war dann nichts sonderlich spannendes. Ich hab Samstag erst später angefangen zu Arbeiten, weil Willi beim Fußball war. Und nachdem ich dann eine halbe Stunde am Flying Fox kinder von der Strippe gefischt habe, wars das dann auch und ich hab Nikki das Camp und den Strand und so weiter gezeigt.
Samstag Abend waren wir dann bei Alan zu nem kleinen Sit in, schön mit dem eigenen Auto hinfahren, wundervoll.
Sonntag und Montag hatten wir dann frei und haben großteils gechillt und nichts getan. Muss ja auch mal sein.
Dienstag war dann wieder Arbeit angesagt und wir haben ein wenig geputzt, und Activities geübt und so weiter.
Heute haben wir dann den ganzen Tag auf der GoCart Strecke Reifen umgestapelt, da
die der Platz ein wenig kleiner wird und die da alles umorganisierren müssen.
Am Wochenende fahren wir drei dann gemeinsam nach Napier, den lieben Marius besuchen. Wir haben gestern ein neues Radio besorgt, somit steht dem Roadtrip eigentlich nichts mehr im Wege. Hoffentlich ist das Wetter gut.
Sorry das mein Mitteilungsbedürfnis etwas gehemmt ist.
Am Sonntagabend oder am Montag gibt es dann den Bericht aus Napier inkl. Fotos.
The pleasure was totally mine
Tobias
Donnerstag, 28. August 2008
Die mit dem roten Halsband.
Hey Cowboy!
Nachdem in den letzten Tagen wieder ein paar spannendere Sachen vom normalen Putz- und Umräumalltag passier sind, habe ich mich für einen kurzen Bericht entschieden.
Nachdem wir Montag dem Putzalltag weiter Tribut gezollt habe und uns über Toiletten, Schlafzimmer und so weiter herrmachen durften, hatten wir am Dienstag mal wieder frei.
Das haben wir genutzt um bei strömendem Regen ein wenig Mountainbike fahren zu gehen.
So sind wir also morgens um 9 Uhr mit los, Räder gibts im Camp, und haben nach anderthalb Stunden suche, Marc wusste nicht mehr wo wir hinmüssen, den Parkplatz gefunden. Von da aus sind wir dann größtenteils den Hügel hochgelaufen, weil es so steil und glitschig war, es hatte die ganze Nacht geregnet, und Heute morgen auch schon kräftig. Oben angekommen haben wir uns dann ein wenig umgeschaut, sind ein zwei Wege runter gefahren um dann nach 400m festzustellen, dass der Weg irgendwann nicht mehr weiter geht, in einem Wald kann das ja mal passieren. Der Weg runter war dann allerdings echt spannend. Den Hügel den Marc ausgesucht hatte, hat extra preparierte Mountainbike-Trails. So ging es also teilweise äußerst zügig den Hügel runter, über Stock und Stein und schön in dicke Matschpfützen. Sehr spaßige Angelegenheit. Ein paar matschige Fotos gibg es bei Gelegenheit, Marc hat fotografiert.
In Sachen Autokauf sind wir auch schon ein wenig weiter. Eigentlich wollten wir am Donnerstag nach Lower Hutt und uns ein Auto auf einer Auktion ersteigern. Dann kam aber alles anders. Gestern wollten wir dann also nach Paraparaumu, ein bischen rumschauen, zur Post, zur Biblothek und so. Auf dem Hinweg konnte uns Andy dann mitnehmen, weil er sowieso nach Pram musste und auf dem Weg dahin hat er uns von einer Straße erzählt an der ganz viele Autohändler sitzen. Er hat uns dann da abgesetzt und wir sind direkt mal in den ersten Laden gestiefelt und haben uns umgesehen. Wir standen noch nicht ganz zwischen den Autos kommt der dicke Verkäufer an und fragt ob wir n billiges Auto kaufen wollen und er hätte hier was im Angebot. Genau unsere Preislage, nicht besonders hübsch, aber voll fahrtauglich, hat noch Warrant of Fitness (sowas wie TÜV, allerdings muss man das alle 6 Monate machen) und ist noch Registred ("Steuern" wurden dafür bezahlt). Wir also einfach nen Pass abgegeben und ohne Führerschein zeigen oder so, mal ne Runde um Block gedreht. War auch alles super, funktioniert alles und so weiter. Zurück auf dem Hof meinten wir dann wir melden uns und er soll das mal nicht verkaufen.
Wir sind dann weiter die Straße hoch und haben noch zwei, drei andere Autos angeschaut, aber die waren entweder älter als ich, so klein das man kaum drin sitzen konnte. So sind wir also zurück zu dem ersten Händler und haben angefangen zu Verhandeln... und dann war es soweit... Wir haben unser Neuseelandauto gekauft: Einen '91 Fort Telestar TX5 für $800. 190.000km auf der Uhr, 1.9998cc Automatik, elektrische Fensterheber, Schiebedach und anderen Schnickschnack, der 91 wahrscheinlich so cool war, das die Karre n Vermögen gekostet hat. Wir haben dann gestern Nachmittag noch auf Willi umschreiben lassen und ne Versicherung dafür abgeschlossen.

Auf dem Parkplatz der Versicherung dann der erste Schock: die Zentralverriegelung geht nicht. (Zentralverriegelung!!) Da konnten wir das Auto nicht abschließen, na toll. Ein Blick ins Handbuch hat uns dann aber weitergebracht, man kann das auch "Manuell" zu machen. Glück gehabt. Jetzt brauchen wir nur noch einen roten(!) Duftbaum für den Rückspiegel und ne Stereoanlage, die jetztige ist kaputt, dann kanns auch mal derbe losgehen mit dem Roadtrip. (Das Foto ist übel, aber ich mach morgen ein besseres.)
Heute sind wir dann doch zur Arbeit gegangen und haben eigentlich den ganzen Tag beim Umzug geholfen, Möbel durch die Gegend getragen, Sofas durchs Wohnzimmer geschoben oder Garagen eingerichtet. Wie schon mal erzählt, kommt in 2 Wochen eine neue Familie und die brauchen viel Platz und darum ziehen jetzt einige Leute um, damit das größte Haus auf dem Gelände frei wird. Dabei haben wir halt n bischen geholfen. So ein Umzug geht auch viel schneller wenn da noch 3 Freiwillige und ein Koch, der nichts zu tun hat, mit anpacken. Nachmittags haben wir dann noch schnell einen Parkour durch die Wetlands, so ein Pseudomoor, bischen Wald, bischen Matsch, bischen große Pfützen, ausgetestet. Morgen ist Leadersweekend, da kommen die ganzen Leute die hier mitarbeiten und Kinder bespaßen wollen her, um ein wenig sich kennen zu lernen und so. Die machen dann morgen Abend diesen Pfad, blind, es ist stockfinster und die ganzen Opossums und was da nich so drin kriecht, sagt mal Guten Tag. Willi und ich sollen dann dabei aufpassen, das nix passiert. Da werd ich mir genüßlich nen Klappstuhl neben die größte Pfütze stellen und mich totlachen wenn jemand reinfällt. Kann ja nix passieren, Willi und ich sind ja da und ein bisschen Wasser und Matsch hat noch keinem geschadet. Nach Feierabend sind wir dann noch n bischen mit dem Auto durch die Gegend gefahren, ein Liter Super kostet ungefähr keine 90 Cent, waren einkaufen, bei Mecces und in der Bücherrei.
Abendprogramm bestand dann aus ner DVD bei Willi in der Bude, ist ganz angenehm, jetzt kann man mal einfach so zur Videothek fahren und muss sich nicht die ganzen Soaps und anderen Quatsch im neuseeländischen TV reinziehen.
Da wir wie gesagt morgen länger Arbeiten müssen, gehts auch erst um 12 Uhr lost mit arbteiten. Sehr angenehme Sachen, länger schlafen, bischen am Strand joggen und dann mit Mittagessen die Arbeit starten. Das ist nur vernünftig.
Liebste Grüße,
Tobias
Bemerkung des Tages: Automatik ist was für Anfänger.
Nachdem in den letzten Tagen wieder ein paar spannendere Sachen vom normalen Putz- und Umräumalltag passier sind, habe ich mich für einen kurzen Bericht entschieden.
Nachdem wir Montag dem Putzalltag weiter Tribut gezollt habe und uns über Toiletten, Schlafzimmer und so weiter herrmachen durften, hatten wir am Dienstag mal wieder frei.
Das haben wir genutzt um bei strömendem Regen ein wenig Mountainbike fahren zu gehen.
So sind wir also morgens um 9 Uhr mit los, Räder gibts im Camp, und haben nach anderthalb Stunden suche, Marc wusste nicht mehr wo wir hinmüssen, den Parkplatz gefunden. Von da aus sind wir dann größtenteils den Hügel hochgelaufen, weil es so steil und glitschig war, es hatte die ganze Nacht geregnet, und Heute morgen auch schon kräftig. Oben angekommen haben wir uns dann ein wenig umgeschaut, sind ein zwei Wege runter gefahren um dann nach 400m festzustellen, dass der Weg irgendwann nicht mehr weiter geht, in einem Wald kann das ja mal passieren. Der Weg runter war dann allerdings echt spannend. Den Hügel den Marc ausgesucht hatte, hat extra preparierte Mountainbike-Trails. So ging es also teilweise äußerst zügig den Hügel runter, über Stock und Stein und schön in dicke Matschpfützen. Sehr spaßige Angelegenheit. Ein paar matschige Fotos gibg es bei Gelegenheit, Marc hat fotografiert.
In Sachen Autokauf sind wir auch schon ein wenig weiter. Eigentlich wollten wir am Donnerstag nach Lower Hutt und uns ein Auto auf einer Auktion ersteigern. Dann kam aber alles anders. Gestern wollten wir dann also nach Paraparaumu, ein bischen rumschauen, zur Post, zur Biblothek und so. Auf dem Hinweg konnte uns Andy dann mitnehmen, weil er sowieso nach Pram musste und auf dem Weg dahin hat er uns von einer Straße erzählt an der ganz viele Autohändler sitzen. Er hat uns dann da abgesetzt und wir sind direkt mal in den ersten Laden gestiefelt und haben uns umgesehen. Wir standen noch nicht ganz zwischen den Autos kommt der dicke Verkäufer an und fragt ob wir n billiges Auto kaufen wollen und er hätte hier was im Angebot. Genau unsere Preislage, nicht besonders hübsch, aber voll fahrtauglich, hat noch Warrant of Fitness (sowas wie TÜV, allerdings muss man das alle 6 Monate machen) und ist noch Registred ("Steuern" wurden dafür bezahlt). Wir also einfach nen Pass abgegeben und ohne Führerschein zeigen oder so, mal ne Runde um Block gedreht. War auch alles super, funktioniert alles und so weiter. Zurück auf dem Hof meinten wir dann wir melden uns und er soll das mal nicht verkaufen.
Wir sind dann weiter die Straße hoch und haben noch zwei, drei andere Autos angeschaut, aber die waren entweder älter als ich, so klein das man kaum drin sitzen konnte. So sind wir also zurück zu dem ersten Händler und haben angefangen zu Verhandeln... und dann war es soweit... Wir haben unser Neuseelandauto gekauft: Einen '91 Fort Telestar TX5 für $800. 190.000km auf der Uhr, 1.9998cc Automatik, elektrische Fensterheber, Schiebedach und anderen Schnickschnack, der 91 wahrscheinlich so cool war, das die Karre n Vermögen gekostet hat. Wir haben dann gestern Nachmittag noch auf Willi umschreiben lassen und ne Versicherung dafür abgeschlossen.
Auf dem Parkplatz der Versicherung dann der erste Schock: die Zentralverriegelung geht nicht. (Zentralverriegelung!!) Da konnten wir das Auto nicht abschließen, na toll. Ein Blick ins Handbuch hat uns dann aber weitergebracht, man kann das auch "Manuell" zu machen. Glück gehabt. Jetzt brauchen wir nur noch einen roten(!) Duftbaum für den Rückspiegel und ne Stereoanlage, die jetztige ist kaputt, dann kanns auch mal derbe losgehen mit dem Roadtrip. (Das Foto ist übel, aber ich mach morgen ein besseres.)
Heute sind wir dann doch zur Arbeit gegangen und haben eigentlich den ganzen Tag beim Umzug geholfen, Möbel durch die Gegend getragen, Sofas durchs Wohnzimmer geschoben oder Garagen eingerichtet. Wie schon mal erzählt, kommt in 2 Wochen eine neue Familie und die brauchen viel Platz und darum ziehen jetzt einige Leute um, damit das größte Haus auf dem Gelände frei wird. Dabei haben wir halt n bischen geholfen. So ein Umzug geht auch viel schneller wenn da noch 3 Freiwillige und ein Koch, der nichts zu tun hat, mit anpacken. Nachmittags haben wir dann noch schnell einen Parkour durch die Wetlands, so ein Pseudomoor, bischen Wald, bischen Matsch, bischen große Pfützen, ausgetestet. Morgen ist Leadersweekend, da kommen die ganzen Leute die hier mitarbeiten und Kinder bespaßen wollen her, um ein wenig sich kennen zu lernen und so. Die machen dann morgen Abend diesen Pfad, blind, es ist stockfinster und die ganzen Opossums und was da nich so drin kriecht, sagt mal Guten Tag. Willi und ich sollen dann dabei aufpassen, das nix passiert. Da werd ich mir genüßlich nen Klappstuhl neben die größte Pfütze stellen und mich totlachen wenn jemand reinfällt. Kann ja nix passieren, Willi und ich sind ja da und ein bisschen Wasser und Matsch hat noch keinem geschadet. Nach Feierabend sind wir dann noch n bischen mit dem Auto durch die Gegend gefahren, ein Liter Super kostet ungefähr keine 90 Cent, waren einkaufen, bei Mecces und in der Bücherrei.
Abendprogramm bestand dann aus ner DVD bei Willi in der Bude, ist ganz angenehm, jetzt kann man mal einfach so zur Videothek fahren und muss sich nicht die ganzen Soaps und anderen Quatsch im neuseeländischen TV reinziehen.
Da wir wie gesagt morgen länger Arbeiten müssen, gehts auch erst um 12 Uhr lost mit arbteiten. Sehr angenehme Sachen, länger schlafen, bischen am Strand joggen und dann mit Mittagessen die Arbeit starten. Das ist nur vernünftig.
Liebste Grüße,
Tobias
Bemerkung des Tages: Automatik ist was für Anfänger.
Samstag, 23. August 2008
Sweet as Wellington.
Hallöchen,
gut genährt, frisch geduscht und ziemlich müde sitze ich auf meiner Couch und nutze die letzten Minuten meines Samstagabends dafür meine Erlebnise der Weltöffentlichkeit zugänglich zu machen.
Wie schon angekündigt sind wir am Dienstagmorgen zusammen mit Marc, Sophie, einer der Küchenchefs und seine Freundin, sowie Iita nach Wellington gefahren. In Wellington haben wir dann erstmal ziemlich planlos das "Einwanderungsamt" gesucht, da Marc und Sophie aus England nach Neuseeland gekommen sind und jetzt noch irgendwas erledigen mussten. Nachdem wir dann zwei Stunden, einen ziemlich miesen Döner und gefühltne 10km später das Ding gefunden hatten, sind Marc und Sophie rein und wir ein wenig weiter gelatscht. Als wir dann wieder zurück in dem Gebäude waren und uns zum Warten auf zwei sehr bequeme Sofas niedergelassen und eingenickt sind, kam nach 20 Minuten schlafen, die Securitydame an und wollte wissen worauf wir warten.
Als wir ihr das erklärt hatten, hat sie uns darauf hingewiesen das die Leute auf die wir warten nicht hier sind, weil die hier was ganz anderes machen. Irgendwas mit Anwälten, oder so. Nachdem wir dann mit MArc telefoniert hatten, stellte sich herraus das die schon woanders hingegangen sind. Naja, das Nickerchen war gut.
Nachdem wir die beiden dann wiedergetroffen hatten, sind wir mit dem Cablecar gefahren, und haben auf so einer Aussichtsplatform über Wellington ein paar coole Fotos gemacht und sind dann zufuss wieder runter gelaufen.
Zur Stärkung haben wir uns im Hafen dann ein Bier genehmigt und sind anschließend mit dem Auto ein Stückchen weiter auf den Mt. Victoria gefahren und haben, weil das noch höher war als das vom Cablecar, ein paar weitere Fotos gemacht.
Anschließend sind wir zurück zum Auto und Marc hat uns in der Stadt abgesetzt, wo wir uns dann mit Lauren und einer Freundin von ihr zum Dinner getroffen haben. Nachdem Dinner sind wir dann weiter und haben Fabian und Max abgejolt und sind in einer Bar ein paar Bier trinken gegangen. Leider mussten Max und Fabian am Mitwoch arbeiten und so sind wir schon gegen halb 11 den Bus genommen um zu Max zu fahren. Dort hab ich dann übernachtet.
Den Mittwochmorgen hab ich dann allein in Wellington verbracht, Max musste früh arbeiten und Willi war noch bei Lauren. Macht aber nix, bin dann einfach allein losspaziert. Zum Lunch hab ich dan Willi und Lauren getroffen und nach einem sehr leckeren Snitzel :D, sind wir ins Te Papa, das Nationalmuseum in Wellington. Gegen 16 Uhr haben wir dann den Zug nachhause genommen um den Rest des Abends vor dem TV oder im Bett zu verbringen.
Am Donnerstag hab ich dann wieder meinen Grünen Daumen ausgepackt. Denn die Bäumchen die wir letzte Woche gepflant haben, mussten nun mit Mulch bestreut und teilweise neu gepflanzt werden, weil die Hasen sie abgefressen haben. Nach dem sehr guten BBQ zum Mittag, haben wir dann den kajakteich aufgeräumt, drum herum geharkt und Bäume aus dem Teich gefischt. Das ist allerdings noch nicht ganz fertig.
Gestern war dann mal wieder ein ganz spannender Tag. Nach ein wenig Putzen am Vormittag, haben wir vor dem Lunch noch eine Einführung in GoKarts bekommen und durften dann noch ne halbe Stunde selber über die Wiese brettern. Sehr spaßige Angelegenheit. Nachdem Lunch haben wir dann beim Bogenschießen weitergeübt wie man eine Gruppe leitet und soweiter. Außerdem haben wir beim Umzug geholfen, da eine neue Mitarbeiterin einzieht und dafür ein paar Leute umziehen müssen, damit jeder seine eigene Bude hat. Ist kompliziert und eher unspannend. Fakt war nur, dass wir ein kleines Privatfitnesstudio inklusive mehrerer Tonnen an Gewichten übers halbe Gelände geschleppt haben. War aber nicht so schlimm, schließlich haben wir das Studio in den letzten Wochen ein paar mal genutzt.
Heute war dann wieder ein sehr guter Tag. Nachdem wir morgens in der Küche beim Geschirrspülen und den Vorbereitungen fürs Dinner geholfen hatten und anschließend eine kurze Fensterputzsession eingeschoben haben, darin bin ich mittlerweile Profi, haben wir bis zum Lunch mit den Luftgewehren gespielt und geübt wie man eine Gruppe anleitet. Das müssen wir jetzt mal so langsam lernen, da immer mehr Gäste kommen und Aktivitäten angeleitet werden müssen. Nach unserem Lunch um 12 Uhr, haben wir dann wieder Mittag serviert und Geschirrgespült.
Den Nachmittag haben wir dann mit Bernie und Iita am Flying Fox, man kann es auch Seilbahn nennen, verbracht und Kinder fertig gemacht um sie runter zu schubsen und dann unten wieder vom Drahtseil zu fischen. War aber so eigentlich ganz cool, und wir haben schon den Ausblick bekommen das wir das in den nächsten Monaten wohl noch öfter machen werden. DAS ist sehr gut und macht deutlich mehr Spaß als Putzen.
Nachdem wir dann wieder das Dinner serviert und Geschirrgespült haben, sind Willi und ich rüber in das Fitnesstudio, nichts großes nur ne Garage mitn paar Geräten drin, gegangen und ich bin ein wenig aufs Laufband und Willi war pumpen.
Alles in allem ist die Arbeit hier schon ganz interessant und abwechslungsreich, abgesehen davon das Putzen immer das selbe ist, und es klingt wahrscheinlich nicht so spannend wie es ist. Geschirrspülen ist zum Beispiel eine sehr spaßige Angelegenheit, da es überhaupt nicht anstrengend ist und Leute wie Bryce einfach so Menschen sind die bei sowas unglaublich lustig sein können und man teilweise kaum Luft bekommt vor Lachen. Klingt kitschig, ist aber so. So ein bischen Zeltlager-Küchendienst-Romantik.

Jetzt sitze ich frisch geduscht und einen Apfel essend auf meiner Couch, schaue die letzten Stunden Olympia und gehe jetzt gleich mal ins Bett, Hochsprung der Frauen ist einfach nicht sooo spannend, auch wenn die gar nicht mal so schlecht aussehen.
Soweit so gut, ich bedanke mich für die eMails die ich gekriegt habe, freue mich auf weitere, sage Gute Nacht un gehe jetzt ins Bett.
Liebe Grüße von der anderen Seite, ausnahmsweise mal Neuseeland und nicht Lemwerder.
Hochachtungsvoll, Tobias
gut genährt, frisch geduscht und ziemlich müde sitze ich auf meiner Couch und nutze die letzten Minuten meines Samstagabends dafür meine Erlebnise der Weltöffentlichkeit zugänglich zu machen.
Wie schon angekündigt sind wir am Dienstagmorgen zusammen mit Marc, Sophie, einer der Küchenchefs und seine Freundin, sowie Iita nach Wellington gefahren. In Wellington haben wir dann erstmal ziemlich planlos das "Einwanderungsamt" gesucht, da Marc und Sophie aus England nach Neuseeland gekommen sind und jetzt noch irgendwas erledigen mussten. Nachdem wir dann zwei Stunden, einen ziemlich miesen Döner und gefühltne 10km später das Ding gefunden hatten, sind Marc und Sophie rein und wir ein wenig weiter gelatscht. Als wir dann wieder zurück in dem Gebäude waren und uns zum Warten auf zwei sehr bequeme Sofas niedergelassen und eingenickt sind, kam nach 20 Minuten schlafen, die Securitydame an und wollte wissen worauf wir warten.
Nachdem wir die beiden dann wiedergetroffen hatten, sind wir mit dem Cablecar gefahren, und haben auf so einer Aussichtsplatform über Wellington ein paar coole Fotos gemacht und sind dann zufuss wieder runter gelaufen.
Zur Stärkung haben wir uns im Hafen dann ein Bier genehmigt und sind anschließend mit dem Auto ein Stückchen weiter auf den Mt. Victoria gefahren und haben, weil das noch höher war als das vom Cablecar, ein paar weitere Fotos gemacht.
Den Mittwochmorgen hab ich dann allein in Wellington verbracht, Max musste früh arbeiten und Willi war noch bei Lauren. Macht aber nix, bin dann einfach allein losspaziert. Zum Lunch hab ich dan Willi und Lauren getroffen und nach einem sehr leckeren Snitzel :D, sind wir ins Te Papa, das Nationalmuseum in Wellington. Gegen 16 Uhr haben wir dann den Zug nachhause genommen um den Rest des Abends vor dem TV oder im Bett zu verbringen.
Am Donnerstag hab ich dann wieder meinen Grünen Daumen ausgepackt. Denn die Bäumchen die wir letzte Woche gepflant haben, mussten nun mit Mulch bestreut und teilweise neu gepflanzt werden, weil die Hasen sie abgefressen haben. Nach dem sehr guten BBQ zum Mittag, haben wir dann den kajakteich aufgeräumt, drum herum geharkt und Bäume aus dem Teich gefischt. Das ist allerdings noch nicht ganz fertig.
Gestern war dann mal wieder ein ganz spannender Tag. Nach ein wenig Putzen am Vormittag, haben wir vor dem Lunch noch eine Einführung in GoKarts bekommen und durften dann noch ne halbe Stunde selber über die Wiese brettern. Sehr spaßige Angelegenheit. Nachdem Lunch haben wir dann beim Bogenschießen weitergeübt wie man eine Gruppe leitet und soweiter. Außerdem haben wir beim Umzug geholfen, da eine neue Mitarbeiterin einzieht und dafür ein paar Leute umziehen müssen, damit jeder seine eigene Bude hat. Ist kompliziert und eher unspannend. Fakt war nur, dass wir ein kleines Privatfitnesstudio inklusive mehrerer Tonnen an Gewichten übers halbe Gelände geschleppt haben. War aber nicht so schlimm, schließlich haben wir das Studio in den letzten Wochen ein paar mal genutzt.
Heute war dann wieder ein sehr guter Tag. Nachdem wir morgens in der Küche beim Geschirrspülen und den Vorbereitungen fürs Dinner geholfen hatten und anschließend eine kurze Fensterputzsession eingeschoben haben, darin bin ich mittlerweile Profi, haben wir bis zum Lunch mit den Luftgewehren gespielt und geübt wie man eine Gruppe anleitet. Das müssen wir jetzt mal so langsam lernen, da immer mehr Gäste kommen und Aktivitäten angeleitet werden müssen. Nach unserem Lunch um 12 Uhr, haben wir dann wieder Mittag serviert und Geschirrgespült.
Den Nachmittag haben wir dann mit Bernie und Iita am Flying Fox, man kann es auch Seilbahn nennen, verbracht und Kinder fertig gemacht um sie runter zu schubsen und dann unten wieder vom Drahtseil zu fischen. War aber so eigentlich ganz cool, und wir haben schon den Ausblick bekommen das wir das in den nächsten Monaten wohl noch öfter machen werden. DAS ist sehr gut und macht deutlich mehr Spaß als Putzen.
Nachdem wir dann wieder das Dinner serviert und Geschirrgespült haben, sind Willi und ich rüber in das Fitnesstudio, nichts großes nur ne Garage mitn paar Geräten drin, gegangen und ich bin ein wenig aufs Laufband und Willi war pumpen.
Alles in allem ist die Arbeit hier schon ganz interessant und abwechslungsreich, abgesehen davon das Putzen immer das selbe ist, und es klingt wahrscheinlich nicht so spannend wie es ist. Geschirrspülen ist zum Beispiel eine sehr spaßige Angelegenheit, da es überhaupt nicht anstrengend ist und Leute wie Bryce einfach so Menschen sind die bei sowas unglaublich lustig sein können und man teilweise kaum Luft bekommt vor Lachen. Klingt kitschig, ist aber so. So ein bischen Zeltlager-Küchendienst-Romantik.
Jetzt sitze ich frisch geduscht und einen Apfel essend auf meiner Couch, schaue die letzten Stunden Olympia und gehe jetzt gleich mal ins Bett, Hochsprung der Frauen ist einfach nicht sooo spannend, auch wenn die gar nicht mal so schlecht aussehen.
Soweit so gut, ich bedanke mich für die eMails die ich gekriegt habe, freue mich auf weitere, sage Gute Nacht un gehe jetzt ins Bett.
Liebe Grüße von der anderen Seite, ausnahmsweise mal Neuseeland und nicht Lemwerder.
Hochachtungsvoll, Tobias
Montag, 18. August 2008
Sportscamp, Wellington ne saubere Bude
Howdy Cowboys,
es ist mal wieder Dienstagabend, ich habe morgen und Mittwoch frei, wir fahren nach Wellington und Donnerstag ist wieder Maloche angesagt. Gute Zeit für ein neuen Eintrag.
Die Woche seit dem letzten Blogeintrag war absolut unspektakulär. Willi und ich avancieren immer weiter zu Cleaing Professionals, denn Putzen ist irgendwie hier unsere Haupttätigkeit. Todeslangweilig, aber wir haben in irgendeiner Kiste alte Boxen gefunden und jetzt schallt beim Putzen in derber Lautstärke House aus der Toilette.
Donnerstag hatten wir dann wie schon gesagt frei und haben auch den Tag genutzt um nach Ausschlafen und Lunch nach Pram (Kurzform für Paraparaumu) zu fahren. Dort sind wir dann ein wenig durch die Mall geschlendert, haben was gegessen und sind wie prohpezeit zum Frisöör gegangen. Erst dachte ich es wird ne Katastrophe, weil ich kein Wort von dem verstanden habe was die Frisööse mir ins Ohr gebrabbelt hat und sie auch nicht so aussah als wenn sie verstehen würde was ich von ihr wollte. Sie hat dann mal munter drauflos geschnibbelt und es ist ganz vernünftig geworden. Auf Fotos verzichte ich an dieser Stelle mal. Nach dem geilen Haarschnitt sind wa weiter durch die Mall gewandelt, klingt als wäre sie riesig, ist sie aber nicht. Wir sind nur an jedem Laden 2 oder 3 Mal vorbei gelaufen. Zum Dinner gabs dann K.F.C. Ich hab einfach mal irgendwas bestellt indem ich mit dem Finger drauf gezeigt habe, da ich ja eh nicht wusste wie es schmeckt. Bestellt hatte ich dann irgendwelche Hänchenschenkel die fritiert und dann nochmal fritiert wurden, und danach so merkwürdig aussahen, das ich mir nicht sicher war ob man das noch essen kann. Sie waren dann aber ganz okay.
So, jetzt zum Wochenende. Nachdem wir Freitag erst um 12 Uhr anfangen mussten, und noch schnell irgendwelche Last-Minute-Putzaktionen an den Start gebracht haben, hatten wir von 14 - 17 Uhr wieder frei und haben halt so vor uns hingechillt.
Gegen 17 Uhr kamen dann die ersten Gäste zum Sportscamp. Sportscamp veranstalten die hier einmal im Jahr, da kommen dann für ein Wochenende Teams aus den umliegenden Kirchen und machen Sport gegeneinander, kriegen dafür dann Punkte und am Ende freut sich einer, weil sie am meisten Punkte gesammelt und gewonnen haben.
Den Freitag Abend haben Willi und ich dann zusammen beim Volleyballtunier mit Punktezählen, Schiedsrichtern und soweiter verbracht. Ich lag irgendwann gegen halb 1 im Bett und war doch ganz schön müde.
Samstag morgen musste ich aus mir nicht ganz ersichtlichen Gründen erst gegen 9 Uhr anfangen um dann festzustellen, das aber auch nur um dann festzustellen, das ich bins 11.30 Uhr nichts zu tun hatte um dann Tischtennis zu Leiten. Nach dem Tischtennis ging es dann direkt in die Küche zum Lunchservieren und anschließend Geschirrspülen. Klingt schlimmer als es ist, eigentlich ist es sogar ganz spaßig, da man bei Servieren kurz mal mit allen Teilnehmern schnacken kann und auch das Spülen danach übernimmt großteils die vollautomatische Spülmaschiene.
Den Rest des Abends hab ich dann wieder mit Tischtennis verbracht um dann danach noch beim Cricketfinale an den Regeln zu verzweifeln.
Sonntagfrüh musste ich dann leider schon um 7.30 Uhr in der Küche anfangen und beim Frühstück machen helfen, abwaschen und servieren. Gegen 10 Uhr ging es dann raus aufs todesmatschige Rugbyfeld zum TopTeam, quasi mehrere Minigames für die Manschaften. Ich hatte mit Frisbeescheiben auf ein Tor werfen und dafür Punkte kassieren, allerdings auch da wieder ne lässige Aufgabe. Nach der Siegerehrung gegen 14.00 Uhr, haben wir kurz aufräumen und abschließen geholfen und hatten gegen 15 Uhr dann auch frei. Müde wie ich war hab ich dann erstmal 2 Stunden auf der Couch gepennt um dann noch ne Runde mit Willi zu schnacken und ins Bett zu gehen. Das Wochenende war doch schon recht anstrengend.
Diesen wunderschönen Montag, ca 19°C, strahlender Sonnenschein und blauer Himmel, haben wir dann leider wieder mit Putzen verbringen müssen, allerdings nur bis zum Mittag. Nach dem Mittag hatten wir dann frei, weil wir am Wochenende mehr Stunden als nötig gemacht haben und weil es einfach keine Arbeit gibt.
Morgen und Mittwoch haben Willi und ich frei und darum gehts morgen wieder nach Wellington. Wir wollen uns morgen mal nach nem Auto umschauen um einfach ein wenig mobiler zu werden. Abends gehen wir dann mit Max und Fabian, die anderen Deutschen, auf ein Bierchen weg und können dann da pennen. Mittwoch müssen wir mal schauen was so ansteht.
Ich werd mal noch ein paar nette Fotos von Wellington machen und die wahrscheinlich am Mittwochabend mit eventuell einem kleinen Bericht hochladen.
Würd mich über ein Paar eMails aus der Heimat freuen: sunshinedeluxe[at]gmx.net.
Wer mir schreibt kriegt auch ne Antwort, versprochen ;)
Wer möchte kann auch mit mir skypen: tobiausbremen.
Schönste Grüße aus Neuseeland & Take care
Tobey
Befürchtung des Tages: Es gibt kein H&M in Neuseeland.
es ist mal wieder Dienstagabend, ich habe morgen und Mittwoch frei, wir fahren nach Wellington und Donnerstag ist wieder Maloche angesagt. Gute Zeit für ein neuen Eintrag.
Die Woche seit dem letzten Blogeintrag war absolut unspektakulär. Willi und ich avancieren immer weiter zu Cleaing Professionals, denn Putzen ist irgendwie hier unsere Haupttätigkeit. Todeslangweilig, aber wir haben in irgendeiner Kiste alte Boxen gefunden und jetzt schallt beim Putzen in derber Lautstärke House aus der Toilette.
Donnerstag hatten wir dann wie schon gesagt frei und haben auch den Tag genutzt um nach Ausschlafen und Lunch nach Pram (Kurzform für Paraparaumu) zu fahren. Dort sind wir dann ein wenig durch die Mall geschlendert, haben was gegessen und sind wie prohpezeit zum Frisöör gegangen. Erst dachte ich es wird ne Katastrophe, weil ich kein Wort von dem verstanden habe was die Frisööse mir ins Ohr gebrabbelt hat und sie auch nicht so aussah als wenn sie verstehen würde was ich von ihr wollte. Sie hat dann mal munter drauflos geschnibbelt und es ist ganz vernünftig geworden. Auf Fotos verzichte ich an dieser Stelle mal. Nach dem geilen Haarschnitt sind wa weiter durch die Mall gewandelt, klingt als wäre sie riesig, ist sie aber nicht. Wir sind nur an jedem Laden 2 oder 3 Mal vorbei gelaufen. Zum Dinner gabs dann K.F.C. Ich hab einfach mal irgendwas bestellt indem ich mit dem Finger drauf gezeigt habe, da ich ja eh nicht wusste wie es schmeckt. Bestellt hatte ich dann irgendwelche Hänchenschenkel die fritiert und dann nochmal fritiert wurden, und danach so merkwürdig aussahen, das ich mir nicht sicher war ob man das noch essen kann. Sie waren dann aber ganz okay.
So, jetzt zum Wochenende. Nachdem wir Freitag erst um 12 Uhr anfangen mussten, und noch schnell irgendwelche Last-Minute-Putzaktionen an den Start gebracht haben, hatten wir von 14 - 17 Uhr wieder frei und haben halt so vor uns hingechillt.
Gegen 17 Uhr kamen dann die ersten Gäste zum Sportscamp. Sportscamp veranstalten die hier einmal im Jahr, da kommen dann für ein Wochenende Teams aus den umliegenden Kirchen und machen Sport gegeneinander, kriegen dafür dann Punkte und am Ende freut sich einer, weil sie am meisten Punkte gesammelt und gewonnen haben.
Den Freitag Abend haben Willi und ich dann zusammen beim Volleyballtunier mit Punktezählen, Schiedsrichtern und soweiter verbracht. Ich lag irgendwann gegen halb 1 im Bett und war doch ganz schön müde.
Samstag morgen musste ich aus mir nicht ganz ersichtlichen Gründen erst gegen 9 Uhr anfangen um dann festzustellen, das aber auch nur um dann festzustellen, das ich bins 11.30 Uhr nichts zu tun hatte um dann Tischtennis zu Leiten. Nach dem Tischtennis ging es dann direkt in die Küche zum Lunchservieren und anschließend Geschirrspülen. Klingt schlimmer als es ist, eigentlich ist es sogar ganz spaßig, da man bei Servieren kurz mal mit allen Teilnehmern schnacken kann und auch das Spülen danach übernimmt großteils die vollautomatische Spülmaschiene.
Den Rest des Abends hab ich dann wieder mit Tischtennis verbracht um dann danach noch beim Cricketfinale an den Regeln zu verzweifeln.
Sonntagfrüh musste ich dann leider schon um 7.30 Uhr in der Küche anfangen und beim Frühstück machen helfen, abwaschen und servieren. Gegen 10 Uhr ging es dann raus aufs todesmatschige Rugbyfeld zum TopTeam, quasi mehrere Minigames für die Manschaften. Ich hatte mit Frisbeescheiben auf ein Tor werfen und dafür Punkte kassieren, allerdings auch da wieder ne lässige Aufgabe. Nach der Siegerehrung gegen 14.00 Uhr, haben wir kurz aufräumen und abschließen geholfen und hatten gegen 15 Uhr dann auch frei. Müde wie ich war hab ich dann erstmal 2 Stunden auf der Couch gepennt um dann noch ne Runde mit Willi zu schnacken und ins Bett zu gehen. Das Wochenende war doch schon recht anstrengend.
Diesen wunderschönen Montag, ca 19°C, strahlender Sonnenschein und blauer Himmel, haben wir dann leider wieder mit Putzen verbringen müssen, allerdings nur bis zum Mittag. Nach dem Mittag hatten wir dann frei, weil wir am Wochenende mehr Stunden als nötig gemacht haben und weil es einfach keine Arbeit gibt.
Morgen und Mittwoch haben Willi und ich frei und darum gehts morgen wieder nach Wellington. Wir wollen uns morgen mal nach nem Auto umschauen um einfach ein wenig mobiler zu werden. Abends gehen wir dann mit Max und Fabian, die anderen Deutschen, auf ein Bierchen weg und können dann da pennen. Mittwoch müssen wir mal schauen was so ansteht.
Ich werd mal noch ein paar nette Fotos von Wellington machen und die wahrscheinlich am Mittwochabend mit eventuell einem kleinen Bericht hochladen.
Würd mich über ein Paar eMails aus der Heimat freuen: sunshinedeluxe[at]gmx.net.
Wer mir schreibt kriegt auch ne Antwort, versprochen ;)
Wer möchte kann auch mit mir skypen: tobiausbremen.
Schönste Grüße aus Neuseeland & Take care
Tobey
Befürchtung des Tages: Es gibt kein H&M in Neuseeland.
Dienstag, 12. August 2008
What a nice Week.
Haloha Deutschland,
nachdem wir die letzte Woche wiedermal mit mehr oder minder aufregenden Putzaktionen beschäftigt oder Dinge durch die Gegend getragen haben um alles für das Sportscamp vorzubereite. Whatever, muss halt gemacht werden. Und wie heute jemand zu mir meinte: "Things you don't want to do, and you do them anyhow, it's building character". Na Danke.
Samstag und Sonntag hatten wir dann wieder Frei und nachdem Willi am Freitagabend nach Wellington gefahren ist um sich mit, mittlerweile seine Freundin, Lauren zu treffen hab ich den Abend mit Literweise schwarzem Tee, schlechtem Gitarrenspiel und noch schlechterem TV-Programm rumgekriegt. Samstag war dann erstmal Schlafdefizit ausgleichen angesagt und als ich dann gegen 13 Uhr gut befrühstückt und angezogen auf meiner Couch saß kam Willi grad aus Wellington wieder und Paul hat uns dann mitgenommen zum Fußballspiel von der Manschaft, wo wir mittrainiert hatten. Willi hat dann auch mitgespielt, ich hab allerdings ausgesetzt da ich irgendwie ne ordentliche Erkältung habe und allgemein nicht so Bock auf Fußball spielen hatte. Das Wetter hat auch einigermaßen mitgespielt und so war Fußballgucken ganz spaßig, auch wenn Waikanaie 0 zu 3 verloren hat.
Später am gleichen Abend sind wir dann mit Lauren in ihre Wohnung nach Wellington gefahren und haben in der echt arschkalten Wohnung verbracht. Die Häuser sind hier nicht wie in Deutschland, so mit Isolierung und so. Neihein. Das ist mehr so eine Kombination aus Styropor und Reispapier. Glaub ich zumindest. Aufjedenfall waren gefühlte 3 Grad in der Bude und es gab nur einen Heater. Quasi ne transportable Heizung, hier schraubt man sowas nicht einfach in jedem Raum an die Wand. Neihein. Hier schraubt man Rollen drunter und schiebt es hin und her. Wie auch immer, da wir uns nicht so richtig einigen konnten was wir nun genau machen wollten: Kino, Bar, Club oder auf ne "Gay-Party" mit Fabian, haben sich Lauren und Willi dann gegen halb 12 ins Bett verabschiedet, weil sie "müde" wahren. Weißte Bescheid.
Ich hab dann noch ungefähr 100 mal versucht Max und Fabian anzurufen, weil ich noch n bischen ausgehen wollte, aber die hatten ihr Handy natürlich nicht an. Großatig. So hab ich dann auf meinem freien Samstagabend, der einzige in den nächsten 5 Wochen, alleine in einer arschkalten Bude mein Beck's ausgetrunken (das war der beste Teil des Tages) und bin um 12 ins Bett gegangen und habe mich in den Schlaf geweint.
Sonntag sind wir dann gegen 12 wieder zurück ins Camp, weil um 15 Uhr Mid-Winter-Christmas angesagt war. Da feiern die hier einfach mitten im August Weihnachten in Form von viel Essen und ner Art Juleclub. Jeder hat was zu essen gekocht und ein Geschenk mitgebracht und so wurde es ein ganz vergnüglicher Abend. Naja, wer auf der falschen Straßenseite fährt, feiert auch Weichnachten im August.
Montag hatten Willi und ich dann unsere erste Gruppe zu bespaßen. Die kamen für 2 Stunden und eine Stunde davon haben wir mit ihnen an der Kletterwand verbracht und die zweite draußen mit Teamaktivitäten, zusammen über ne Mauerklettern und sowas.
War ganz spaßig, auch wenn man uns das nicht so richtig zugetraut hat. Im Prinzip hätten Willi und ich das auch alleine machen können. Whatever. Nachdem wir dann zum Lunch waren haben wir den Rest des Tages damit verbrahct erst den Schießstand fürs Sportscamp aufzubauen um dann den erstmal ein wenig Einzuschießen.
Heute, Dienstag logischerweise, war dafür dann aber so ein richtiger Scheißtag.
Direkt nachdem Frühstück haben wir damit angefangen, irgendwelche Waschräume zu putzen, inklusive Decke, Wände und soweiter. 5 Stunden lang. Zum Kotzen. Anyway, irgendwann ging auch das mal zuende und ich hab mir den Rest des Tages auf der Couch Olympia gegönnt.
Donnerstag haben wir dann mal wieder frei und wollten mal das nahegelegene Paraparaumu auf der Suche nach nem Buch, Schuhen und nem gescheiten Haarschnitt abchecken. Ich hoffe das endet nicht in einer Katastrophe.

Liebe Grüße aus dem arschkalten und verregnete Waikanae,
Tobi
Erkenntnis des Tages: Man braucht 13 Tage um alleine eine Rolle Klopapier zu verbrauchen.
nachdem wir die letzte Woche wiedermal mit mehr oder minder aufregenden Putzaktionen beschäftigt oder Dinge durch die Gegend getragen haben um alles für das Sportscamp vorzubereite. Whatever, muss halt gemacht werden. Und wie heute jemand zu mir meinte: "Things you don't want to do, and you do them anyhow, it's building character". Na Danke.
Samstag und Sonntag hatten wir dann wieder Frei und nachdem Willi am Freitagabend nach Wellington gefahren ist um sich mit, mittlerweile seine Freundin, Lauren zu treffen hab ich den Abend mit Literweise schwarzem Tee, schlechtem Gitarrenspiel und noch schlechterem TV-Programm rumgekriegt. Samstag war dann erstmal Schlafdefizit ausgleichen angesagt und als ich dann gegen 13 Uhr gut befrühstückt und angezogen auf meiner Couch saß kam Willi grad aus Wellington wieder und Paul hat uns dann mitgenommen zum Fußballspiel von der Manschaft, wo wir mittrainiert hatten. Willi hat dann auch mitgespielt, ich hab allerdings ausgesetzt da ich irgendwie ne ordentliche Erkältung habe und allgemein nicht so Bock auf Fußball spielen hatte. Das Wetter hat auch einigermaßen mitgespielt und so war Fußballgucken ganz spaßig, auch wenn Waikanaie 0 zu 3 verloren hat.
Später am gleichen Abend sind wir dann mit Lauren in ihre Wohnung nach Wellington gefahren und haben in der echt arschkalten Wohnung verbracht. Die Häuser sind hier nicht wie in Deutschland, so mit Isolierung und so. Neihein. Das ist mehr so eine Kombination aus Styropor und Reispapier. Glaub ich zumindest. Aufjedenfall waren gefühlte 3 Grad in der Bude und es gab nur einen Heater. Quasi ne transportable Heizung, hier schraubt man sowas nicht einfach in jedem Raum an die Wand. Neihein. Hier schraubt man Rollen drunter und schiebt es hin und her. Wie auch immer, da wir uns nicht so richtig einigen konnten was wir nun genau machen wollten: Kino, Bar, Club oder auf ne "Gay-Party" mit Fabian, haben sich Lauren und Willi dann gegen halb 12 ins Bett verabschiedet, weil sie "müde" wahren. Weißte Bescheid.
Ich hab dann noch ungefähr 100 mal versucht Max und Fabian anzurufen, weil ich noch n bischen ausgehen wollte, aber die hatten ihr Handy natürlich nicht an. Großatig. So hab ich dann auf meinem freien Samstagabend, der einzige in den nächsten 5 Wochen, alleine in einer arschkalten Bude mein Beck's ausgetrunken (das war der beste Teil des Tages) und bin um 12 ins Bett gegangen und habe mich in den Schlaf geweint.
Sonntag sind wir dann gegen 12 wieder zurück ins Camp, weil um 15 Uhr Mid-Winter-Christmas angesagt war. Da feiern die hier einfach mitten im August Weihnachten in Form von viel Essen und ner Art Juleclub. Jeder hat was zu essen gekocht und ein Geschenk mitgebracht und so wurde es ein ganz vergnüglicher Abend. Naja, wer auf der falschen Straßenseite fährt, feiert auch Weichnachten im August.
Montag hatten Willi und ich dann unsere erste Gruppe zu bespaßen. Die kamen für 2 Stunden und eine Stunde davon haben wir mit ihnen an der Kletterwand verbracht und die zweite draußen mit Teamaktivitäten, zusammen über ne Mauerklettern und sowas.
War ganz spaßig, auch wenn man uns das nicht so richtig zugetraut hat. Im Prinzip hätten Willi und ich das auch alleine machen können. Whatever. Nachdem wir dann zum Lunch waren haben wir den Rest des Tages damit verbrahct erst den Schießstand fürs Sportscamp aufzubauen um dann den erstmal ein wenig Einzuschießen.
Heute, Dienstag logischerweise, war dafür dann aber so ein richtiger Scheißtag.
Direkt nachdem Frühstück haben wir damit angefangen, irgendwelche Waschräume zu putzen, inklusive Decke, Wände und soweiter. 5 Stunden lang. Zum Kotzen. Anyway, irgendwann ging auch das mal zuende und ich hab mir den Rest des Tages auf der Couch Olympia gegönnt.
Donnerstag haben wir dann mal wieder frei und wollten mal das nahegelegene Paraparaumu auf der Suche nach nem Buch, Schuhen und nem gescheiten Haarschnitt abchecken. Ich hoffe das endet nicht in einer Katastrophe.
Liebe Grüße aus dem arschkalten und verregnete Waikanae,
Tobi
Erkenntnis des Tages: Man braucht 13 Tage um alleine eine Rolle Klopapier zu verbrauchen.
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