Montag, 20. Juli 2009

ICJA Auswertungsseminar

Reichlich verspätet melde ich mich noch ein letztes Mal zu Wort um von den Geschehnissen in Neu-Anspach zu berichten.

Nachdem wir ohne Probleme am Franfurter Flughafen in das von Jörg bestellte Taxi steigen konnten, sind wir ohne Probleme nach Neu-Anspach in die alte Schule gedüst in der schon das Vorbereitungsseminar statt fand. Dass das mittlerweile fast ein Jahr zurückliegen sollte, war schon merkwürdig.

Am Donnerstag haben wir dann nur noch unser Zimmer bezogen und abends gab es eine kurze Kennenlernrunde. Glücklicherweise haben die Teamer aus Rücksicht das Programm nicht unnötig in die Länge gezogen. Jetlag war doch ein wenig spürbar geworden und der Schlafsack in Kombination mit Matratze wirkte sehr anziehend.

Bester Moment des Seminars: Montagmorgen. Pünktlich zum Frühstück kam ich die Treppen herunter und was sehe ich auf dem Tisch: Brötchen. Frische Brötchen! Sowie deutsches Brot. Keins das sich auf die Hälfte seiner Größe zusammenquetschen lässt. Sehr lecker.

Der Rest des Seminars verschwimmt mittlerweile in weiter Ferne. Die nächsten 4 Tage haben wir damit verbracht über das vergangene Jahr zu reflektieren, uns auszutauschen und in gewisser Weise ein wenig Abschied von einander zu nehmen.
Außerdem wurde viel gekickert, gelacht und fürchterliches Bier getrunken.
Am Donnerstag war es dann nach einer "Hausputzparty" (was daran Party war ist mir nicht klar geworden, aber okay) und Abschiednehmen von den lieben Zivikollegen endlich soweit. Gegen 14.30 Uhr konnte ich mich mit Willi in seinen Golf setzten, das erste Auto mit Airbag seit ich Deutschland verlassen habe, und dann ging es auf deutschen Autobahnen Richtung Hannover.
Mal wieder auf einer 3 spurigen deutschen Autobahn fahren war sehr schön. Es ging einfach mal Kilometerlang gradeaus, ohne nerviges links und rechts, hoch und runter, schnell und langsam. Es tauchte nicht einfach aus heiterem Himmel eine Ampel oder ein Kreisverkehr. Andererseits war die Landschaft zwar ansehnlich hübsch, aber halt nicht Neuseeland.

So ging es also in knapp 4 Stunden zum Hauptbahnhof Hannover an dem ich mir ein Ticket nach Bremen kaufte und mich vorerst von Willi verabschieden musste.
So setzte ich mich also alleine mit meinen gefühlten 300kg Gepäck aufgeteilt in 45 Taschen in den Zug nach Bremen. Dort angekommen, verpasste ich leider den direkten Anschlusszug nur um Sekunden doch, Deutsche Bahn sei Dank, fahren die ja alle halbe Stunde. Nicht so wie in Helensville wo nur ein Zug am Tag fährt.

Und dann war es endlich soweit :) Vor fast genau einem Jahr bin ich in Lesum in den Zug gestiegen, ein Jahr Neuseeland vor mir und nun, steige ich aus dem Zug, ein Jahr Neuseeland hinter mir. Am Bahnstei wartet dann schon meine Familie und eine Handvoll Freunde auf mich. Das Gefühl sie wieder zu sehen war sehr schön.
Nach Hallo sagen und Umarmung hier und Umarmung dort näherte ich mich dann dem nächsten Abenteuer: dem manuellen 5 Gang-Getriebe unseres Holdens äähhh ich meine Opels.

Aus reiner Boshaftigkeit hatten der auch noch Kängeruh-Diesel im Tank und er ist dauernd abgesoffen. Woher das kam, weiß ich auch nicht ;) Nur meinen ausgereiften Fahrkünsten und meiner Gabe blitzschnell von Links- auf Rechtsverkehr umzuschalten hatten wir es zu verdanken das wir trotzdem heile zuhause angekommen sind.
Dort gab es dann noch lecker Bierchen mit Freunden und Familie und anschließend durfte ich wieder in meinem Bett schlafen....

Das ist, unglaublicherweise auch schon wieder anderthalb Wochen her und manchmal habe ich das Gefühl nie weggewesen zu sein. Zuhause hat sich bis auf die Fotos an der Wand und dem Fernseher im Wohnzimmer kaum etwas verändert und meine Familie und Freunde sind, soweit ich das bisher abschätzen kann, noch genau so wie vor einem Jahr. Lesum hat sich, abgesehen von einem neuen Haus hier und da, auch nicht großartig verändert. Aber damit hatte ich auch nicht wirklich gerechnet, schließlich war ich nur 1 Jahr weg und nicht 10.

Ich habe mich aber sehr wohl verändert, würde ich zumindest von mir selbst behaupten.
Ich sehe nicht nur besser aus, sondern bin mit vielen neuen Erfahrungen und Erlebnissen wieder zurück, spreche nun ein Englisch das mir, hoffentlich, sowohl privat als auch im Beruf weiterhelfen wird. Durch meine Arbeit bin ich pflichtbewusster und geduldiger geworden. Ich einige sehr nette und sympathische Menschen kennengelernt mit denen ich so gut es geht in Kontakt bleiben mächte.

Und nicht zuletzt habe ich eine der wahrscheinlich schönsten Ecken der Welt kennengelernt und ein Jahr lang mein Zuhause genannt.

Ka kite ano. (bis bald auf Maori)
Tobias

Dienstag, 7. Juli 2009

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Hey everyone,
hier der kleine Reisebericht aus den Staaten.

Nachdem ich doch nicht wie geplant nach Tauranga gefahrne bin, sondern
aufgrund von Magenrandale ungeplant ein paar Tage länger in Helensville
geblieben bin ging es am Freitag, 26.06 wdann wieder wie geplant zum Flughafen.
Das Haus hat einen kleinen Ausflug gemacht und so konnte ich mich selber zum
Flughafen fahren und musste nicht umständlich mit Bus und Bahn hinfahren,
mit 46kg Gepäck + Handgepäck wäre das mehr als unangenehm geworden.

Ich bin dann ohne Probleme durch Zoll und Check-In gekommen und der Flieger ist
pünktlich um 19.15 Uhr mit Ziel Los Angeles abgehoben. Der Flug war mehr oder weniger
gut, so gut wie 12 Stunden Flug halt sein können. Ich konnte nicht wirklich schlafen
und so habe ich Filme geschaut, mich unterhalten, Musik gehört und gedöst.
Wie geplant sind wir dann am Freitag um 12.15 Uhr in Los Angeles gelandet, haben unser Gepäck abgeholt und sind zum Terminal von United gegangen um dort für unseren
Weiterflug nach San Francisco einzuchecken. Zwischendurch gab es leider ein wenig
Probleme mit dem Gepäckdienst, der eigentlich unser Gepäck abholen und für eine Woche sicher verstauen sollte. Der Fahrer ist allerdins ein paar Mal an uns vorbeigefahren und so konnten wir erst nach zwei weiteren Anrufen einen Teil von unserem Gepäck abgeben. Anschließend ging es dann ohne Probleme in den Flieger und in gut anderthalb Stunden waren wir in San Francisco. Dort angekommen konnten wir dann auch ohne Probleme unseren Mietwagen samt GPS abholen. Eine Investition die sich wirklich gelohnt hat. Mit dem Auto ging es dann, wieder auf der rechten Straßenseite, in die Stadt zu unserem Backpacker. Dann der Schock: unsere Buchung ist nicht angekommen. So sind wir dann noch ein wenig durch SF geirrt und haben am Ende der Suche ein sehr nettes und günstiges Hotel gefunden, nur ungefähr 10 Minuten zu Fuss von der Innenstadt. Den Abend haben wir dann mit einem Spaziergang durchs nächtliche SF und Mecces beendet.

Am Samstag morgen, sind wir (Jörg, Malte, Noshad, Demian und ich) erstmal in die Stadt gelaufen und haben gefrühstückt. Anschließend ging es ins Informationscenter um die nächsten Tage zu planen. Demian, Malte und Noshad wollten den Tag mit shoppen
verbringen und Jörg und ich haben eine Stadtrundfahrt gebucht. So ging es also für 35$ in einen offenen Doppeldecker und einmal quer durch die Stadt. Der Bus ist auch über die Golden Gate Bridge gefahren. Echt schön. Auf der anderen Seite sind wir dann ausgestiegen und haben ein paar Fotos von Brücke und Stadt gemacht. Zurück ging es dann zu fuss. Barfuss. Das wollte ich schon immer mal machen. Die ungefähr 1,6 Meilen haben wir gefühlt im Flug zurück gelegt und ein paar schöne Fotos gemacht. Auf der anderen Seite haben wir dann nochmal Fotos von der Brücke gemacht und sind
anschließend an der "Promenade" zurück in die Stadt gelaufen, sind noch 2 Haltestellen mit unserem Tourbus gefahren und waren dann an der Fisherman's Wharf. Dem "Tourihafen" von San Francisco. Dort haben wir was gegessen und ein wenig gebummelt. Anschließend fuhr dann leider kein Bus mehr und so sind wir dann zufuss einmal quer durch San Francisco gelaufen. Anschließend haben wir uns dann von den anderen drei abholen lassen und sind noch einkaufen gefahren. Wasser und ein wenig für's Frühstück. Anschließend ging es dann noch etwas Essen, mit Blick auf die Golden Gate Bridge und dann zurück ins Hotel.

Sonntag morgen haben Noshad, Demian und Malte länger geschlafen und Jörg und ich sind schon gegen 11.00 Uhr in die Stadt um am Hafen unsere Alcatraz-Tickets die wir am Vortag gekauft haben abzuholen. So ging es also mit dem Cable-Car wieder einmal quer durch die Stadt um an der Fisherman's Wharf den Ticketman zu treffen. Anschließend sind wir dann mit dem Sightseeingbus zurück zum Hotel gefahren, haben das Auto geholt und nachdem wir ein wenig durch die Stadt gecruist sind, haben wir uns mit den anderen am Pier für den Alcatraztrip getroffen. Dort ging es dann aufs Boot und rüber zur ehemaligen Gefängnisinsel auf der z.B. Al Capone eingesessen hat. Auf der Insel haben wir dann eine sehr schöne Audioguidedtour mitgemacht und nach einem guten Rundgang und ein paar Fotos ging es zurück aufs Boot. Wieder Downtown angekommen, gab es einen kleinen Snack und wieder ging es aufs Boot um eine Rundfahrt durch die Bucht zumachen, unter der Golden Gate Bridge durch und noch einmal an Alcatraz vorbei. Zu der Zeit wurde es dann auch schon wieder ein wenig dunkler, mittlerweile war es so gegen 19.30 Uhr und wir sind mit dem Auto zu einem Parkplatz gefahren von dem aus man die Golden Gate Bridge und den Sonnenuntergang draufbekam.Danach ging es dann ins Hard Rock Cafe zum Abendessen. das obligatorische T-Shirt liegt jetzt oben auf meinem Rucksack und danach ging es wieder ins Hotel.
Montag sollte dann auch schon der letzte Tag in SF werden und nach einermorgentlichen Shoppingtour ging es dann dank GPS auf direktem Weg zu Irenes Tante für einen kleinen Snack und Hallo sagen. Anschließend ging es dann weiter in ein Hotel in der Nähe vom Yosemity Nationalpark.

Dienstag morgen nach dem Frühstück im Hotel, ging es nochmal Tanken und dann den ganzen Tag durch den Yosemity Nationalpark. Amistyle: Im Auto sitzend. Hin und wieder mal aussteigen, frische Luft schnappen und Foto machen. Fotos sagen hier mehr als Worte:


Nach der Tour ging es dann noch einmal quer durch Californien an die Küste, nach San
Luis Obispo. Dort haben wir gegen 23.30 Uhr ein Motel erreicht und dort die Nacht
vebracht.Am Mittwochmorgen ging es dann gegen 10 Uhr weiter nach Santa Barbara zum Mittagessen und einem kleinen Stadtbummel. Dort sind wir jedoch nur kurz geblieben und nach leckerem amerikanischem Mittagessen ging es weiter nach Los Angeles. Nachdem wir in LA, genauer gesagt in West Hollywood ins Backpacker eingecheckt hatten ging es dann nochmal los auf den Hollywood Boulevard. Auch bekannt als Walk of Fame:

(Man siehts nicht wirklich, aber der Stern gehört Arnold Schwarzenegger)


Den sind wir einmal hoch und runter gelaufen, haben uns an Michael Jacksons Stern
vorbei gequetscht und sind anschließend mit dem Auto zum Flughafen gefahren und habe
unser Gepäck abgeholt. Danach gab es dann in einem merkwürdigen Asiatischen Take away, asiatisches Essen. Danach ging es dann wieder zurück ins Backpacker.

Donnerstag ging es morgens mit einer gewaltigen Irrfahrt durch LA zu den Warner Bros. Studios. Dort haben wir dann eine Tour durch die Filmstudios gemacht, Sets angeschaut, waren im Museum mit original Kostümen und Requisiten von z.B. Harry Potter oder The Dark Night. Außerdem haben wir diese Couch begutachtet:

Wer erkennt sie?

Mittagessen gab es dann bei Hooters, einer amerikanischen Fastfoodkette die für ihr
gutes Essen bekannt ist. ;) Danach haben wir dann unsere eigene kleine Sightseeingtour durch die Berverly Hills gemacht, vorbei am Rodeo Drive, der Shoppingmeile für die Schönen und Reichen und nach einem Blick auf dicke Häuser und noch dickere Autos ging es zurück zum Backpacker, Marius fürs Kino abholen. So sind wir dann also in ein riesiges Kino am Hollywould Boulevard gegangen und haben "Public Enemies" geschaut. Mit Johnny Depp. War ganz okay, aber nix besonderes. Anschließend ging es dann zurück ins Backpacker. Die anderen sind zum Flughafen gefahren, Koffer wiegen und Marius und ich sind ein wenig durchs Internet gesurft und haben gechillt.

Der Freitag stand dann nochmal ganz im Zeichen von Shoppen. Außerdem waren wir am
Nachmittag noch in Santa Monica einem Stadteil von LA direkt am Strand. Dort war auch ein wenig Shopping angesagt und dort gab es auch Abendessen. Pizza auf Amerikanisch. War aber ganz lecker. Die Abendplanung führte uns dann in die Ghettos der Stadt. Genauer gesagt nach Compton. Dem gefährlichsten Viertel LAs. Mit einer Mordrate die 8 Mal über dem Landesdurchschnitt liegt. So sind wir also ein wenig durchs nächtliche LA gecruist, haben Gangster gesucht und viele Polizisten vor einem einzigen Haus gefunden. Inklusive Helikopter mit Suchscheinwerfer. Fast wie im Fernsehen. Gegen Mitternacht ging es dann zurück ins Backpacker und nach kurzem Umpacken der Klamotten ins Bett.

Der samstag wurde dann leider etwas stressig. Nachdem wir gegen 10.30 Uhr aus dem
Backpacker ausgechekt haben und fast 2 Stunden nach Venice Beach gefahren sind haben
wir uns aufgrund von nicht Strandfreundlichem Wetter umentschieden und sind nochmal
durch ein Einkaufszentrum gebummelt, haben etwas gegessen und sind dann anschließend
zum Flughafen gefahren. Dort haben wir unseren Mietwagen abgegeben und nach weiterem
Umpacken von Klamotten in die richtigen Taschen ging es, wundersamerweise ohne
Übergepack an den Check in und durch die Sicherheitskontrollen. Nach weiteren 4
Stunden aufenthalt, 5 Sushirollen und Zeitunglesen ging es dann in den Flieger nach
Frankfurt. War auch so ganz schön abgesehen davon, das Marius (er saß glücklicherweise neben mir) und ich auf unseren Sitzen fast verbrannt wären, da die Flugbegleiterin es nicht auf die Reihe gekriegt hat unsere Klimaanlange vernünftig einzustellen. So war also 10,5 Stunden nicht an Schlaf zu denken. An dem Umstand konnte auch Baylies und Bier nichts mehr ändern.

In Frankfurt gelandet ging es dann direkt ins Taxi und hierher nach Neu-Anspach auf
das Auswertungsseminar. Dort werde ich jetzt noch bis Donnerstagnachmittag rumhängen
und mich dann mit Willi Richtung Hannover auf den Weg machen um dort in den Zug zusteigen und nach Lesum zu fahren.

In Lesum bin ich dann irgendwann gegen 20.30 Uhr. Ich werde da aber Mama & Papa
nochmal genauer bescheid geben und wen's interessiert der darf gerne Mama anrufen und
mich am Bahnhof abholen :)

Mehr Fotos gibt es bei Gelegenheit in einer Gallerie. Geduld, Geduld.

Soweit so gut :) Nur noch 4 Tage!

Montag, 22. Juni 2009

Der Countdown läuft...

mittlerweile ist er schon fast zuende: Mein letzter Montag am anderen Ende der Welt.
Ich packe schon seit gefühlten 3 Tagen meine Tasche ohne das sie sich wirklich füllt.
Nun frage ich mich, ob es an meiner Packkunst liegt, ich irgendetwas vergessen habe oder ob einfach wirklich nicht so viel Zeug in die Tasche muss. Morgen werde ich den Geniestreich mal zum Abschluss bringen und dann schauen wir mal...

Die letzten Tage in Helensville sind nicht minder unspannend als die vorangegangenen.
Am Sonntag hatten wir eine kleine Abschiedsparty mit den ganzen anderen Leuten und heute hatte ich ein großes Abschiedsdinner mit dem Haus. War sehr schön und lecker.

Am Mittwochmorgen geht es dann also für mich ganz früh mit dem Bus nach Auckland und dann weiter nach Tauranga aufs Abschlusscamp. Nochmal ein wenig über das Jahr nachdenken und solche Geschichten, außerdem gehen wir nochmal Bungeejumpen und es geht auf einen ganz großen im Boden versenkten Ventilator in dessen Luftstrom man dann quasi fliegt. Wird bestimmt supi.
Freitag geht es dann wieder zurück nach Auckland und abends um 19.15 Uhr fliegen wir dann nach LA. Kurioserweise können wir durch meinen besten Freund die Zeitverschiebung dann am Freitag um 12 Uhr nochwas in Los Angeles landen um dann gegen 17.00 Uhr weiter nach San Francisco zu fliegen. Da wartet dann der Mietwagen und wir nachdem wir 3 Tage in SF, einen Tag im Yosemite Nationalpark, einen Tag zwischen Yosemite und LA auf dem Pacific Coast Highway und weitere 3 Tage in LA verbracht haben geht es am 4.07 am späten Nachmittag weiter nach Frankfurt.

Soweit so gut.
Ich muss mal sehen wie es mit Fotos und vllt einem kleinen Bericht aus SF und LA aussieht, je nachdem wie die Internetsituation ist krieg ich das vllt sogar hin.

Soweit sogut, 17 Tage...
Tobi

Samstag, 6. Juni 2009

Rotorua & Wellington.

Hallo verehrtes Leserpublikum,
wenn davon denn überhaupt noch welches vorhanden ist.
Wie auch immer, die letzte Woche habe ich mit dem Haus in Rotorua verbracht, quasi Ferien. Nachdem wir am Montag (25.5) irgendwann gegen Mittag losgefahren sind waren wir gegen abend in Rotorua und haben ein sehr schönes Haus direkt am See bezogen.
Endlich mal wieder in nem großen Bett schlafen, dieses Einzelbett hier ist ja schön und
gut aber einfach zu klein.
Am Dienstag morgen ging es dann erst zum Zorben. Ein riesiger Ball in den man innen rein kann und damit einen Berg herunter rollt. Sehr lustig. Ich war danach klitsch nass und ein wenig desorientiert aber es war lustig. Anschließend ging es dann in den
Agrodome. Dort haben wir eine Show über Schafe genießen dürfen und ich habe meine ganz persönliche Kuh-melken-Erfahrung gemacht. Anschließend ging es zum Lunch irgendwo in die Stadt und nach einem Spaziergang durch geothermisch aktives gebiet gabs noch lecker Kaffee und Kuchen. Abends waren wir dann bei Hangi & Concert. Hangi ist die klassische Maori-Variante Essen zuzubereiten. Ein Loch graben, Fleich rein, Erde wieder oben drauf und durch die unterirdischen Lavaströme wird das Essen in ein paar Stunden gekocht. Anschließend gab es dann ein Kapahakakonzert. Das sind traditionelle Maorigesänge und Tänze. Sehr schön zu sehen und anzuhören.

Mittwochs waren wir dann in Taupo, haben uns Wasserfälle und ein geothermal Kraftwerk angeschaut.
Donnerstag morgen haben wir dann eine Tour durch Rotorua gemacht und zwar mit einem Amphibienfahrzeug. Neben ein wenig durch Rotorua düsen ging es auch auf zwei Seen in der Umgebung. Alles bei hervorragendem Wetter und vielen schönen bunten Bäumen. War echt schön. Nachmittags waren wir dann eine Runde Bowlen.

Freitag morgen sind wir dann auch direkt nach Tauranga aufgebrochen, haben unterwegs noch Wasserfälle angeschaut und Mittag gegessen. Am Strand, wahr echt schön.
Gegen frühen Nachmittag wurde ich dann in Tauranga abgesetzt und wir sind mit dem Mietwagen nach Wellington gedüst. Das hat dann auch bis abends gedauert, 6 Stunden sind 6 Stunden, und nach dem wir im Camp angekommen sind haben wir nur noch ein wenig mit Amy geschnackt und ein Bierchen gezischt.

Samstag morgen sind wir dann direkt nach Wellington gefahren, haben ein wenig Souvenirs geshoppt und einfach nochmal diese tolle Stadt genossen. Gegen Nachmittag sind war dann wieder zurück ins Camp, haben uns zum weggehen fein gemacht und auf dem Weg zurück in die Stadt Marc abgeholt, sein Baby abgeholt und was zu trinken besorgt. Zurück im Backpacker wurde dann ein wenig getrunken und sehr nett unterhalten. Danach gings dann ab ins Nachtleben.

Sonntag viel zu früh morgens ging es dann wieder zurück nach Waikanae, schnell duschen und noch ein wenig schlafen. Dann haben wir uns zu einem sehr späten Lunch mit Marc getroffen, nochmal Baby begutachtet und so weiter.
Zum Dinner sind Willi und ich dann nochmal nach Wellington gedüst und haben in dem Restaurant gegessen in dem wir gegessen haben als wir das erste mal in Wellington waren. Diesmal hab ich auch was leckeres erwischt und nicht komischen Fisch in komischer Suppe. Anschließend sind wir dann nochmal zu Marc und haben den Abend ausklingen lassen.

Montag morgen haben wir dann noch kurz mit Bernie geplaudert und sind dann gegen 10.30 wieder nach Tauranga aufgebrochen, schließlich mussten wir um 17.30 da sein, damit ich um 18 Uhr meinen Bus nach Auckland kriegen kann. Das hat auch alles super geklappt und ich wurde dann um 21.30 von meiner Hausleiterin am Bus abgeholt und so ging es dann wieder zurück nach Helensville. (01.06)

Mittlerweile ist schon wieder samstag, ich habe meine Woche mal wieder nur vergammelt und war auch heute leider ans Haus gefesselt, da mein Auto leider eine leere Batterie hat und ich sie jetzt erst wieder aufladen muss. Narf.

Morgen bin ich dann mal wieder Taxifahrer und fahre mit den Zwillingen nach Auckland, liefere sie bei ihrer Kirche ab und vergnüge mich dann 3 Stunden lang in Auckland. Das wird sicher gut.

Der Rest der Woche ist dann wieder helensville unspannend. Nächstes Wochenende ist dann noch ein letztes Mal Partysafari in Auckland bevor es dann auch schon bedrohlich nah an den Abflugtermin geht. Da muss ich schon so langsam mal anfangen zu packen und sowas...

Soweit so gut :) Nur noch 32 Tage...!!!

Mittwoch, 20. Mai 2009

Es neigt sich dem Ende entgegen.

Hallo hallo,
nach dem es ja schon lange etwas ruhiger war hier, gibts jetzt mal wieder etwas zu lesen. Auch wenn das nicht wirklich aufregend ist und sich auch nicht wirklich von meinen sonstigen Mitteilungen unterscheidet.

Meine Tage neigen sich dem Ende entgegen und wenn es sind heute, wenn ich richtig gerechnet habe, noch genau 48 Tage bis ich meine Füße als Arbeitsloser Ex-FSJler wieder
auf unseren Couchtisch zuhause lege. Wird auch mal Zeit.

Meine Tage verstreichen so dahin. Ich stehe morgens auf, frühstücke, erledige was am Tag erledigt werden muss und wundere mich abends das ich schon wieder ins Bett gehe. Was habe ich den ganzen Tag gemacht?! Gleiches gilt für meine freien Tage. Ich habe einfach keine Lust mehr irgendwo hinzufahren oder mir etwas anzuschauen. Daher liege ich bis frühen Nachmittag im Bett, gehe ins Fitnessstudio und lese oder schaue TV.
Keine besonders ansrpuchsvollen oder gar aufregenden Tätigkeiten, aber der Tag geht rum.

Einziges noch zu erwartendes Highlight kommt übernächstes Wochenende. Nachdem ich nämlich eine Woche mit meinem Haus, logischerweise nicht dem Haus an sich, sonder den Personen darin, Urlaub in Rotorua gemacht habe, werde ich mich am Freitag zusammen mit Willi auf den Weg nach Wellington machen um Marc und Sofies neues Baby anzugucken, uns zu verabschieden und ein letztes Mal in Wellington feiern zu gehen.
Wird sicher ein gutes Wochenende, freue mich schon. Die Woche in Rotorua wird auch sicher ganz interessant und spaßig.

Ein weiteres Wochenende kommen dann Willi, Marius und Dirk wohl noch einmal für ein Männerwochenende nach Auckland. Das steht aber noch nicht genau fest.

Soweit so gut. Quasi alles in Butter :)


Blick von unserem Balkon


In Nachbars Garten


Zwei Idioten trinken Bier

Grüße aus Zimmer neben der Garage, Helensville
Tobi

PS: Wetter ist fürchterlich. Teilweise regnet es Eimerweise, nur um Sekunden später strahlend zu sonnenscheinen. Kalt wirds langsam auch. Ohne Pullover geht gar nichts mehr. Und auch das wird manchmal ein wenig frisch. Erwischt man aber mal nen guten Tag reicht locker das T-Shirt. Merkwürdig, merkwürdig.

Dienstag, 28. April 2009

Laaangeweile...

Hallo Kinder,
tut mir Leid das ich euch nicht von irgendwelchen spannenden Abenteuern erzähle,
aber sowas erlebt man in Helensville schlicht weg einfach nicht. Helensville ist
nicht spannend.

Der letzte April ist einfahc so dahin verstrichen und auch meine freien Tage habe ich nur zum Ausschlafen und ins Fitnesstudio gehen genutzt. War aber auch mal nötig.
Viel mehr kann ich auch einfach nicht berichten. Mein Wochenablauf leibt gleich und bis auf kleine Abweichungen lässt sich daran auch nicht rütteln.

Oh. Doch etwas neues kann ich berichten. Nachdem Hui Qing, die Chinesin, Anfang April auf die Farm, ein anderes Mt. Tabor Haus, umgezogen ist haben wir bei #5 (Hausnummer, sehr einfallsreich) einen neuen Mitarbeiter. Den David. Der David ist Amerikaner und das merkt man auch. Jedesmal wenn wir an McDonalds oder Burger King vorbeifahren verspürt er den Drang uns mitteilen zu müssen, dass das ne amerikanische Kette ist. Gleiches gilt für K-Mart und was weiß ich.
Außerdem hat er ein extremes Bedürfnis sich über alles nochmal zu informieren und seine Informationen abzusichern. Das wird in Kombination mit einem schlechten Gedächtnis auf die Dauer sehr nervig. Als er den ersten Abend auf der Couch saß, kam ich grad aus der Muckibude und er fragte mich wie denn das Fitnesstudio so aussehe. Ich ihm das alles beschrieben, Hanteln hier, Fahrräder da, Maschinen dort usw. Erste Frage von ihm: "Haben die auch Hanteln?" und dann macht er auch noch die Bewegung dazu. Ich dacht ich spinne. Was glaubt er was man da stemmt? Wattebäusche? Narf.
Zweite Situation: Auf dem Weg zurück nach Auckland gibt es zwei größere Zwischenstationen: Kumeu, eine kleine Stadt mit ein wenig lokalem Gewerbe, aber nichts beeindruckendes sowie Westgate eine Outdoorshoppingmall. Nun kommt immer wieder die frage ob es in Kumeu einen McDonalds gibt, nachdem ich ihm dann kurz erzähle das McDonalds amerikanisch ist und verneine, sagt er das der nächste also bei Westgate sei. Ich "Ja, das ist richtig." Er: "Also bei der großen Outdoorshoppingmall?" - "Ja, das ist richtig." Er: "Und wie kommt man da hin?" - "Immer Statehighway 16 lang, da kannste das gar nicht verpassen." Er: "Also durch Kumeu durch und immer Statehighway 16 entlang?" - "Ja, das ist richtig." Und dann auf der rechten Seite?" - "Ja, das ist richtig. Wer Westgate verpasst, ist dumm oder blind." Gut, ehrlich gesagt, den zweiten Satz habe ich mir bisher ersparrt, aber man kann sich ungefähr vorstellen wie so ein Gespräch verläuft.
Noch eine Sache die mich aufregt: rotzige englische Abkürzungen.
Da wird aus "Beetroot" (rote Beete) "Beets" und aus "Cigarrets" "fags" und das bei allem möglichen Scheiß! Geh mir weg mit deinem American Englisch und versau mir nicht meinen hart erarbeiteten Kiwiakzent!

Aber eigentlich is er ganz in Ordnung.

Heute nachmittag habe ich dann meine Busfahrt nach Tauranga gebucht. Am Wochenende wird nämlich mal wieder etwas unternommen und so fahre ich Freitag morgen mit dem Bus los und treffe mich übers Wochenende mit Dirk, Willi und Jörg zum Feiern und Schnacken in Tauranga. Wird sicher lustig :)

Soweit so gut. Zum Abschluss habe ich es noch geschafft Sonntag ein Gruppenfoto zu machen:

Hintere Reihe v.l.: Cathy (Hausleiterin), David (der Amerikaner), Richard (wohnt zusammen mit Robbi, nicht auf dem Foto)
Vordere Reihe v.l.: Agnes ("Da sind nur noch 18 Brote im Gefrierfach!", Rachael (ne ganz Liebe), Roy, Ron, George (Cathys Sohn, lebt eigentlich in Griechenland, ist aber zu Besuch bis morgen abend)

Soweit so gut :)
Lieben Gruß aus Helensville,
Tobi

Freitag, 3. April 2009

Es ist da... eindeutig...

... diese Gefühl der Art "Kein Bock mehr". Mittlerweile geht mir Neuseeland auf den Sack. Es ist zwar noch auszuhalten, aber so langsam hab ich echt Bock auf Bremen.
Gut das es nur noch 96 Tage sind bis ich wieder im heimischen Bremen bin. Vorher steht zwar noch das ein oder andere an, aber naja. Am Ende wird die Zeit schnell vergangen sein. Sehr beruihgender Gedanke.

So, mal schnell die letzten paar Wochen summiert. Da unter der Woche nicht so ganz viel passiert, die Routine eines Autisten verändert man nur ungern. Und wenn man das dann einmal tun muss, kann man sicher sein das man den ganzen Tag nur mit dem Arsch angeguckt wird. Da hilft nicht mal mehr der routinierte Eisbecher am Abend. Undankbares Pack. ;)

Naja, Mitte März war ich über meine zwei freien Tage in Tauranga und habe dort Bryce und Sharon besucht. Außerdem wohnte Willi übergangsweise bei denen, da hab ich den gleich mitbesucht. Bin Donnerstagsnachmittags losgefahren und war zum Dinner in Tauranga, die 3,5 Stunden AUtofahrt hat mein kleiner Jaguar auch gut überlebt. Nach dem Dinner, gemeinsamen chillen vorm Fernseher und Bier trinken sind Willi und ich abends noch ein wenig durch die Clubs gezogen. War lustig, aber nichts aufregendes.
Freitag haben wir uns dann erstmal ausschlafen gegönnt, hab ja schließlich frei. Danach sind wir dann mit dem Bus in die Stadt gefahren und haben lecker einen riesen Teller mit Frühstück gegessen. Super Frühstück. Anschließend ging es dann erfolglos die Shoppingmeile hoch und runter. Danach haben wir uns dann spontan überlegt zum Mt. Manganui zu fahren, das ist eine Landzunge direkt bei Tauranga, der Übergang ist fließend. Dort sind wir dann auf den Mt. Manganui gelaufen. Einen so und so hohen Hügel. Bei praller Sonne, mittags um halb 2. War ne gute Idee. Oben angekommen haben wir dann ein paar Fotos gemacht und sind wieder runtergelaufen. Nichts besonderes, aber ein "Must-do" wenn man schonmal in Tauranga ist. Anschließend haben wir uns dann mit Marius getroffen, der zufälligerweise zum Surfen am Mt. war. Wir haben dann zusammen etwas in einem Cafe getrunken und uns anschließend zum Weggehen verabredet. So sind wir also wieder zurück zu Bryce und Sharon haben wieder lecker Dinner gegessen und sind anschließend nach einem Stop beim Schnapsladen zu Dirk gefahren. Dort wurde dann wieder die obligatorische Flasche Fusel gekillt und danach gings ab auf Partysafari.
Am Samsag haben wir dann nur auf der Couch gechillt, TV geschaut und uns unterhalten. Außerdem gab es lecker BBQ zum Lunch. Gegen 19 Uhr bin ich dann mit dem Jaguar wieder zurück nach Helensville gedüst.

Letztes Wochenende hatte ich dann meine 4 Tage frei und bin Donnerstagsabends nach Rotorua zu Marius gefahren. Hab dann die Tage über mit ihm auf der Arbeit gechillt, er hatte leider nich frei, mir ein wenig Rotorua angeschaut und ich war bei einem Geysir sowie einem Gebiet wo es geothermische Aktivität gibt, vulkanische Aktivität und so ein Trara. Objektiv ausgedrückt: es dampft aus dem Boden, es gibt nur spärliche Vegetation und Dank H2S, Schewefelwasserstoff, riecht es überall nach verfauelten Eiern. Lecker. Dennoch recht interessant. Fotos gibts bei Gelegenheit.
Bin dann schon am Sonntagabend wieder zurück Gefahren und hatte somit noch den Montag zum Ausschlafen, rumgammeln und ins Fitnesstudio gehen.

Fitnesstudio ist zur Zeit mein Tageshighlight. Raus aus dem Haus, und zwei Stunden lang ohne nervige Fragen und schlechtgelaunte Gehörlose Eisen verbiegen. Sehr angenehm.

Heute hatte ich auch frei und nachdem ich ausgeschlafen und sehr spätes Frühstück hatte, bzw. späten Lunch bin ich zu einer nahgelegenen Mall gefahren und habe mir ein wenig die Zeit vertrieben. Jetzt komme ich grade aus dem Fitnesstudio und werde auch schon wieder ins Bett gehen. Morgen ist schließlich wieder Arbeit angesagt.

Liebste Grüße,
Tobias

Freitag, 13. März 2009

Die nächsten 4 Monate...

... werde ich nun definitiv in Helensville verbringen. Nachdem ich die letzten Wochen lang nach einem Auto geschaut habe, jedoch nicht fündig geworden bin, werde ich nun nachher das Auto eines Kollegen aus der Werkstadt abholen und darf es dann für meinen Aufenthalt behalten. Fotos & Infos gibts heute abend, sobald ich weiß was mich da erwartet.
Außerdem habe ich schon mit meinem "Vorgesetzten" gesprochen und klar gemacht, das ich zu viel Arbeite. Meine 35 Stunden Woche schaff ich locker an 3 Tagen. Darum hab ich da mal ein wenig genörgelt und wir werden das jetzt wohl so handhaben, das ich abends nicht im Haus sein muss und sozusagen ab einer gewissen Uhrzeit Feierabend habe. Da werde ich mir dann ein paar Aktivitäten suchen mit denen ich mich beschäftigen kann. Das Fitnessstudio ein Stück die Straße runter zum Beispiel.

Das ist schon mal sehr gut. Meine freien Tage kann ich dann Dank des Autos mit Willi und Marius in Rotorua und Tauranga verbringen. Das ist zwar gut 4h Autofahrt entfernt, aber definitiv die Fahrt wert. Denn dauernd hier rumhängen nervt einfach.

Sonst habe ich auch nicht so ganz viel neues zu erzählen. Meinen freien Tag heute, werde ich wohl vergammeln und gleich noch das Auto abholen und morgen werde ich je nach Wetter nach Auckland düsen und mir das Pacifica Festival anschauen. So ein Thementag rund um Kulturen im Südpazifik usw. klingt merkwürdig, soll aber wohl ganz interessant sein.

Fotos vom Haus, meinem Zimmer, meinen Mitbewohnern und dem Auto, mach ich in der nächsten Woche. Dann bekommt ihr da mal nen Überblick.

Liebste Grüße,
Tobias

Sonntag, 1. März 2009

Helensville

...nachdem ich an meinem neuen Zuhause angekommen bin und von Cathy, der Hausleiterin begrüßt wurde, hatte ich erstmal Zeit mein Zimmer einzuräumen, mich umzuschauen und so weiter. Gegen späten Nachmittag kamen dann meine anderen Mitbewohner vom Camp nachhause und es gab etwas zum Abendessen.


Jetzt nach ein paar Wochen kann ich ja mal ein wenig meine Eindrücke schildern.
Also ich lebe seit 4 Wochen in einer Art Wohngemeinschaft mit 5 behinderten Menschen und 2 anderen Mitarbeitern. "Behindert" klingt allerdings härter als es ist.
Hier wohnen 2 ältere gehörlose Männer, eine ältere Frau, ein mittelalter Mann sowie eine jüngere Frau. Alle haben eine milde Form von Autismus, und könnten nicht alleine wohnen. Als Mitarbeiter wohne ich hier, logischer weise, eine fast 30 jährige Chinesin die aussieht wie 12 und ungefähr sogut Englisch spricht wie ne SCheibe Toastbrot, sowie genannte Cathy, eine Frau mittleren Alters die den ganzen Laden hier im Griff hat. Mal sehen ob ich Fotos machen darf, dann reich ich die später nach.

Was ich hier mache...? Frag ich mich manchmal auch. Morgens gibt es erstmal Frühstück, um das ich mich aber nicht kümmern muss, von daher stehe ich meist um 5 vor 8 auf um dann um 8 am Frühstückstisch zu sitzen. Anschließend schau ich das alle ihre Medikamente genommen haben und einer der beiden alten Jungs, bekommt so eine Art Zerstäuber. Danach muss ich das "Herrenbadezimmer" im Keller putzen und das wars.
Je nach Wochentag stehen dann noch Aktivitäten an. Montags allerdings nicht, d.h. ich verbringe den großteil des Tages mit TV oder DVD schauen. Mit 2 gehörlosen älteren Menschen kann das allerdings ganz interessant sein. Ich kannte den Film schon, da hab ich einfach den Ton aus gemacht, mein Notebook geholt und Musik gehört. Hat die gar nicht gestört :D

Am Dienstag gehen die beiden Frauen zu einem Art Kochtreff hier in der Nähe zu dem ich sie hinfahre, "beaufsichtige" und dann wieder zurückfahre. Nachmittags ist nix.

Mittwochs fahren wir morgens zu einer Art Tanzstunde für Behinderte. Die Frauen gehen Tanzen und weil Männer nicht tanzen, gibts meist irgendwo nen Kaffee und n Kuchen. Eigentlich ganz angenehm. Anschließend fahren wir dann zu einem Treffen für Gehörlose, essen dort Picniclunch und dann geht es eine Stunde um Gebärdensprache. Ich und noch ein paar andere lernen ein wenig und die, die es schon können unterhalten sich einfach ein bisschen. Gegen 15.00 Uhr geht es dann wieder zurück und Langeweile macht sich wieder breit.

Donnerstag weiß ich nicht was los ist, wahrscheinlich aber nicht viel, da ich bisher donnerstags immer frei hatte. Gleiches gilt für Freitag.
Am Wochenende steht nichts auf dem Plan, abgesehen davon, das ich die Leute zur Kirche fahre und n Stündchen später wieder abhole.
Wochenenden sind besonders langweilig. Gestern saß ich den ganzen Tag auf der Couch und habe DVD bzw. TV geschaut und bin nur kurz zum Kochen aufgestanden.

Das ist nämlich noch eine weitere Sache die wir Betreuer uns aufgeteilt haben. Abendessen kochen. Kathy und die Chinesin, die hatt auch einen Namen: Hui Ching (Wai Sching) fällt diese Aufgabe relativ leicht. Frauen haben sowas glaub ich in den Genen. Ich breche mir jedenfalls jeden Dienstag und Samstag jedesmal beide Arme um etwas vernünftiges auf den Tisch zu bekommen. Und ich werde besser. Nach einem gelungenen Anfang mit Pasta und Tomatensauce, einer dezenten Steigerung zu Hühnchen mit Kartofellbrei und einer Freestyle Pilzsuppe, musste ich ein wenig regenerieren und mit Chili con Carne und nochmal Pasta konnte ich am Tisch keine Jubelstürme einsacken. Ich werde besser...

Donnerstag, 26. Februar 2009

Die ersten Tage...

da ich grad mal ein wenig Zeit und Lust habe zu schreiben hole ich mal alles nach, was sich die letzten 4 Wochen angesammelt hat...

also nach dem wir Mittags in Tauranga aufgebrochen sind, ging es erst noch in eine kleine Mall, etwas essen und Ohropax besorgen. Danach sind wir dann gute 2 Stunden, können auch 3 gewesen sein, ich hab geschlafen, von Tauranga nach Thames gefahren. Dort haben wir in einem kleinen Cafe noch eine letzte unbeschwerte Cola getrunken und sind dann weiter gefahren ins einen Holiday Park, in dem sich alle getroffen haben um zusammen ein Sommercamp zu erleben.
Mein erster Eindruck war betäubend. Am liebsten hätte ich mich direkt ins Auto gesetzt und wäre wieder zurück nach Tauranga gefahren. Das ging aber ja nunmal leider nicht, und so wurde ich erstmal von allen begrüßt, habe versucht mir en paar Namen zu merken und so weiter.
Sonst ging an dem Abend auch nicht mehr viel, ich saß in der Gegendrum, habe versucht mich mit ner Tasse Tee zu ertränken und ätte am liebsten geheult. Hab ich aber nicht.

Den Dienstag hab ich dann mit den anderen im Camp verbracht. Unter anderem mit Vier gewinnt spielen, z.B. mit einem blinden, das war sehr interessant, basteln und so weiter. Meistens saß ich aber einfach nur rum.
Am Mittwoch stand dann ein Ausflug nach Coromandeltown auf dem Programm an dem ich teilgenommen habe / haben musste. So sind wir also morgens nach dem Frühstück aufgebrochen und nach Coromandeltown gefahren und haben dort eine Zugfahrt durch ein altes Töpfereigelände mitgemacht. Ganz interessant, allerdings war ich da schon auf unserem Roadtrip ein paar Monate früher.
Anschließend ging es zum Lunch in ein "Wasserwerk", nicht direkt ein Wasserwerk sondern eher eine Art Freizeitpark mit Attraktionen die alle irgendwas mit Wasser zu tun hatten. Gegen späten Nachmittag ging es wieder zurück.

Der Donnerstag stand dann ganz im Zeichen von nachhause fahren und nachdem Jonas, Denis und ich gepackt hatten, ging es für uns drei zurück nach Helensville, da wir keine Eile hatten haben wir noch unterwegs einen Kaffee getrunken und seeehr leckeres Eis gegessen. Gegen späten Nachmittag war ich dann in Helensville angekommen...

Dienstag, 17. Februar 2009

Back in Tauranga.

Ladies and Gentleman,
nach langer lyrischer Pause melde ich mich mal wieder zu Wort um die paar Tage zwischen Napier und Helensville niederzuschreiben.

Nachdem wir am Donnerstagabend nocheinmal in die Stadt gefahren sind um bei dem Mongolen zu Essen bei dem wir schon beim ersten Besuch gegessen haben, wurden wir leider mit verschlossener Tür empfangen. So sind wir also in den nächstgelegenen Burgerbratverein und haben da was gegessen. Wieder zurück an der Schule haben wir uns dann noch mit den ganzen anderen Deutschen unterhalten und sind gegen 12 Uhr ins Bett gegangen.

Freitagmorgen ging es dann gewohnt mit Duschen und fertig machen los und nach einem ausgewogenen Männerfrühstück bestehend aus Müsli und Rührei ging es auf zweistündige Autofahrt nach Taupo, wo wir gegen Mittag am örtlichen Subway zufälligerweise die anderen Deutschen Zivis getroffen haben und dann gemeinsam zum Flughafen gefahren sind. Dort haben wir dann bis alle gesprungen waren auch gute 3 Stunden zugebracht und der Skydive aus 12.000 ft war einfach nur geil. Bei perfektem Wetter und Topaussicht habe ich wiedereinmal beschlossen, das es nicht das letzte Mal sein sollte das ich mich aus nem Flugzeug stürze. Anschließend ging es dann nochmal 2 Stunden weiter nach Tauranga wo wir die Nacht bei Dirk verbringen werden, der in Tauranga arbeitet. Nach einem letzten Mal Nudeln und Tomatensauce ging es nach einem Stromausfall, gut das man Bier auch im dunkeln Trinken kann, nach Tauranga in die City ein bisschen die Clubs unsicher machen. Hat auch gut geklappt, doch auch hier macht man um 2.30 die Lichter an. Also wieder zurück zu Dirk und ab in den Schlafsack.

Samstagmorgen mussten wir um 12 Uhr in unserem Motel sein, wo wir auch im Juli schon waren. Wir sind dann etwas früher bei Dirk losgefahren und waren schon gegen 11 Uhr im Hotel, haben Zimmer bezogen, Geduscht und Lunch gegessen. Anschließend ging es dann zum Seminar. Das war im Grunde Pipifax und nicht weiter erwähnenswert. In ungefähr 3 Stunden gelaber ging es darum das einige Leute mit ihren Mobiltelefonen schlampig umgegangen sind und dafür gabs n bisschen Standpauke, dann gabs noch ein wenig Zeit zum Erfahrungen ausstauschen und gegen 16.00 Uhr war das auch gegessen.

Den Abend haben wir dann mit Essen, Vortrinken und soweiter verbracht und sind dann gegen 23.00 Uhr in die Stadt auf Partysafari. Dies sollte auch der erste Abend werden an dem ich aus ner Disko rausfliege :D Ich habe mir nichts vorzuwerfen, war weder aggressiv noch auffällig betrunken, aber als mir der 3,50m große, 300kg schwere Maori auf die Schulter tippt und meinte ich soll mal zur Tür gehen, hab ich lieber nicht nein gesagt... ein anderer nicht wirklich kleinerer Maori hat dann ein dezentes Kreuz auf meine Stempel gemalt und meinte ich soll gehen und heute nacht auch nicht wiederkommen. Fiel mir nicht schwer, das einzuhalten...

Sonntagvormittag ging es dann viel zu früh los mit ein wenig Seminar und nach einem gescheiten Lunch ging es dann mit dem Bus eine Stunde nach Rotorua um dort eine Raftig-Tour zu machen. Auch diese war leider nicht so actiongeladen und aufregend wie ich dachte, aber durchaus amüsant. Meine gewünschte Nahtoderfahrung blieb aber leider aus. Fotos gibts bei Gelegenheit, und zwar wenn wir die CD aus dem Office geschickt bekommen.
Zum Dinner ging es dann wieder in das All-you-can-eat Chinarestaurant und nach 2 Stunden spachteln, sind wir zurück ins Hotel gerollt. Abends hab ich mich dann noch mit zwei Bekannten von der Abifahrt getroffen und ein paar Bierchen getrunken.

Montag morgens ging es dann weiter Richtung Ungewissheit. Richtung Mt. Tabor Trust, Helensville Auckland...

Donnerstag, 5. Februar 2009

Der Tag ist gekommen...

... an dem ihr alle an meinem Reisemonat in visueller Form teilhaben sollt.
Ich habe die Fotos hochgeladen. Ohne Kommentar, unbearbeitet, unverfälscht, frei und unzensiert.

Reisemonat Neuseeland "Sommer" 08/09

Es sind einige Fotos geworden, einiges ist doppelt oder doof, aber nach einmal sortieren hatte ich keine Lust nochmal zu sortieren. Sorry.
Es sind 136 Fotos, daher kann das laden ein wenig dauern. Genug Zeit um ein Bier aufzumachen, bequeme Klamotten anzuziehen und den Tee vom Herd zu nehmen.
Anschließend einen Klick auf den Playbutton und F11 und los geht die, leider unsortierte, Rundreise durch Neuseeland.

Viel Spaß wünscht,
Tobias.

Donnerstag, 29. Januar 2009

Die letzen Tage Urlaub...

Dienstagmorgen wollten Willi und ich eigentlich gegen 9 aufstehen, Wäsche waschen, Frühstücken, mit allen Leuten reden und so weiter. Das war der Plan der aber durch das aufstehen um 12 Uhr zunichte gemacht wurde. Nachdem wir ein paar Maschinen wäsche angemacht hatten und nur kurz mit Bryce geschnackt hatten, sind wir mit Amys Auto nach Pram gefahren und haben uns dort mit Marc und Sophie getroffen. Wir haben dann zusammen Mittaggegessen und Marc hat mir mein Iron Maiden Ticket gegeben. Anschließend haben wir sie dann zusammen nachhause gebracht und uns für den Abend verabredet. Zurück im Camp haben wir dann weiter wäsche gewaschen und ich habe die beiden Taschen die ich bein Rodney untergebracht hatte wieder in meine beiden Taschen zusammengepackt. War anstrengend und nervenaufreibend, aber ich habs geschafft.
Abends ging es dann nochmal mit Amys Auto zum Restaurant zur Goldenen Schwalbe und von dort zu Marc. Nachdem wir ein wenig geschnackt und gegessen hatten, haben wir aus ner laune Herraus dann angefangen Monopoly zu spielen. Nachdem wir dann die Zeit aus den Augen verloren hatten und uns gegen halb 1 aufgefallen ist, das es schon halb 1 ist, haben wir Kohle gezählt, fest gestellt das ich gewonnen habe und dann sind wa wieder zurück gefahren.
Wieder zurück im Camp musste ich dann feststellen das keiner meiner Familie vernünftig mit mir telefonieren möchte. Fein. Bin ich halt ins Bett gegangen.

Mittwoch morgen haben Willi und ich dann den Rest Klamotten gewaschen, den Rest gewaschene Klamotten eingepackt und auf Marius gewartet. Der kam dann auch irgendwann gegen 13 Uhr und nachdem wir fertig gepackt hatten und viel zu viel Zeug in sein Auto gestopft hatten ging es dann auf die Reise nach Napier. Dort angekommen haben wir dann unser Zelt in einem ranzigen alten Haus seiner ehemaligen Arbeit aufgeschlagen, Betten fertig gemacht und dann sind wir in die Stadt gefahren, haben was gegessen und waren danach im Kino. Seven Pounds, der neue mit Will Smith ist wirklich gut. Läuft der n Deutschland schon? Wieder zurück haben wir dann noch ein paar Bier getrunken und sind in den Schlafsack.

Heute morgen ging es dann los mit aufstehen und Duschen. Anschließend sind wir in die Stadt gefahren und haben zum Frühstück / Lunch lecker Pfannkuchen gegessen. Danach ging es dann ein wenig durch die Stadt und nachdem wir beim Minigolf uns sportlich betätigt hatten gab es noch ein Eis und gegen 17 Uhr ging es wieder zurück zum Haus. Seit dem sitze ich jetzt auch schon hier auf der Couch im Garten, freue mich über kostenloses Internet, genieße die Sonne und tippe mir die Finger wund um mein Blog aktuell zu halten.

Jetzt gleich geht es dann nochmal in die Stadt etwas zu Essen besorgen, noch ein Bierchen trinken und morgen geht es dann weiter. Erst Richtung Taupo mit den anderen deutschen Jungs aus nem Flugzeug springen und dann aufs Mid Year Camp nach Tauranga.

Das wird super das wird spannend,
jetzt sind meine Finger wund und ich sterbe vor Hunger.

Ich verabschiede mich.
Tobias

PS: Fotos sind sortiert und angeschaut. Ich treffe grade eine Auswahl der Besten und werde sie demnächst hochladen, damit ihr sie euch anschauen könnt. Geduld!

Der Berg ruft.

Nachdem aufstehen, der morgentlichen Dusche und einem kleinen Frühstück sind wir in die nahgelegene Puzzle World gefahren und haben uns an den feilgebotenen Illusionen belustigt. Anschließend sind wir dann in dem riesen Labyrinth auf der Suche nach den Ecktürmen halb verrückt geworden und nach 2 Stunden Suchen in dem riesigen Labyrinth mussten wir die Suche leider abbrechen. Von dort haben wir uns dann zum König der neuseeländischen Berge aufgemacht. Dem Mt. Cook dem mit dreitausendsiebenhundertnochwas Metern höchste Berg Australasiens. Wir mussten leider den ganzen Tag fahren und waren erst gegen Abend auf dem Camüingplatz im Mt. Cook Village. Nachdem wir das Zelt aufgebaut hatten, haben wir noch ein wenig in der Sonne gelegen, Gelesen und entspannt. Dann gab es mal wieder das Edelgericht überhaupt. Nudeln mit Tomatensoße. Lecker. Anschließend haben wir dann jeder noch ein wenig weitergelesen, ich habe ein paar Fotos vom Berg bei Dunkelheit geschossen, musste mich von den Leuten dafür komisch angucken lassen und bin dann gegen 23.00 Uhr ins Zelt geflüchtet. Nachdem Ralph am Abend festgestellt hatte das man bim Zelten eh nicht so lange schlafen kann, sind wir auch erstmal um 11.30 Aufgestanden, haben ein wenig gefrühstückt und dann die Schuhe geschnürt um ein wenig durch den Nationalpark zu spazieren. Auf dem "Kea Treck" sind wir eine Stunde lang zu einem Aussichtspunkt gewandert und haben unterwegs 0 Keas gesehen. Warum der Weg so hieß, blieb mir daher schleierhaft. Nachdem wir dann die Konversation einer nervigen Frau aus Bayern abschmettern konnten und die anschliessende Verfolgungsjagd auch als Sieger abschliessen konnten sind wir gut eine Stunde lang zum Lake Tekapo gefahren wo wir eigentlich übernachten wollten bevor es dann am Samstag morgen nach Christchurch gehen sollte. Aus akutem Unterkunftsmangel haben wir unseren Aufenthalt in dem auch nicht so wirklich spannenden Dorf dann auf ein Schokoladeneis und Fotos von der "Chapel of the Good Shepard" machen beschränkt. Nach einem kurzen Telefonat war dann auch klar, das wir in Christchurch ein Bett hatten und so sind wir abends noch nach Christchurch gedüst. Abends angekommen habe ich dann schnell meinen Schlafplatz bezogen, geduscht und bin danach quer über die Strasse zum Backpacker von Willi und Dirk. Ralph ist "daheim" geblieben, hat Wäsche gewaschen und seine Sachen gepackt. Dirk, Willi und ich sind dann noch ein wenig durch die Clubs gezogen, und mussten wieder einmal schmerzlich feststellen, das um 2.30 an nem Freitag Schluss ist. Schnell was bei Burger King gegessen, und ab ins Bett.

Samstagmorgen ging es dann für Ralph und mich gegen 10 los und nachdem wir schnell gefrühstückt haben, habe ich meine Sachen aus dem Auto zusammengesucht und in die Taschen zurück verfrachtet. Danach haben wir dann das Backpacker ewechselt und sind zu Willi und Dirk ins Zimmer gezogen. Nachdem die beiden aufgestanden sind, geduscht hatten und so weiter sind wir zusammen zum SoundDay!, einem Festival im Stadtgarten. Dort haben wir dann auch den ganzen Nachmittag eigentlich rumgechillt, Bier getrunken und Musik gehört. Willi und Dirk hatten schon vorher ein paar Leute kennengelernt, die wir dann noch getroffen haben und mit denen wir uns dann auch am Abend zum weggehen verabredet haben. So sind wir also gegen 18 Uhr zurück richtung backpacker und nach einem Stop bei Burger King, unter der Dusche und vorm Kleiderschrank hat uns gegen 8 Uhr Paul abgeholt, den hatten Willi und Dirk kennen gelernt und nach einem weiterem Stop vorm Liqourshop. Haben wir dann bei der Freundin von Paul auf der Couch gesessen und uns unterhalten. Gegen 23.00 Uhr ging es dann mit dem Taxi in die Stadt und bis morgens waren wir auch nicht zuhause. Mal wieder im hellen nachhause kommen ist auch schön.

Sonntagmorgen ging es uns dann allen richtig gut. Wir waren ausgeschlafen, fühlten uns super und nach einem winzigen Frühstück haben wir noch ein wenig vor dem TV geschlafen bis wir zu unserem Bus mussten. Gegen 12.30 Uhr sind wir dann los und in den größten Bus eingestiegen den das Atomic Shuttle hat... so saßen wir also mit 20 Leuten in diesem Bus, es war todes heiß und sobald man das Fenster aufmachte hatte man das Gefühl jemand hätte einen Fön eingeschaltet und pustet einem damit ins Gesicht... Ausserdem war Platz zwischen mir und dem Typen neben mir quasi nicht vorhanden. Zwischen meinen Knien und dem Sitz vor mir auch nicht.
Nach einer richtig schönen Busfahrt kamen wir dann gegen Abend in Picton an und nachdem wir in einem Restaurant unser Dinner zu uns genommen haben, kamen noch Jörg und seine Freundin vorbei, die ebenfalls am Montag die Fähre nehmen wollten.

Montag morgen sind wir dann irgendwann aufgestanden, haben geduscht und die Taschen wieder gepackt. Unsere Fähre fuhr erst um 13 Uhr und somit hatten wir noch ein paar Stunden zu killen. Als wir das dann mit Billard spielen und Frühstück hinter unsgebracht hatten, sind wir auf die Fähre und nach weiteren 3 Stunden Fährfahrt waren wir wieder in Wellington, Nordinsel. Von der Fähre ging es dann mit dem Shuttle zum Bahnhof. Dort haben wir uns von Ralph verabschiedet, der noch ein paar in Wellington bleiben wollte. Willi und ich sind also mit dem Zug nach Pram gedüst und nachdem wir dort im Restaurant zur goldenen Schwalbe Dinner gegessen haben, wurden wir freundlichereweise von Amy abgeholt und ins Camp gebracht. Im Camp angekommen haben wir dann ein wenig Hallo gesagt, ausgeräumt und Tsachen geholt um sie dann in die wieder einzuräumen. Fürchterlich. Abends haben wir dann noch bei Amy ein Bier getrunken und DVD geschaut. Wieder zurück in der Bude wurden noch ein paar Fotos angeschaut und dann gings ins Bett.

die Westküste,

am Montag morgen getrennt. Ralph ist noch ein wenig in Queenstown gestiegen. So bin ich also am Montag morgen allein losgeritten und mit dem Auto an die Westküste gefahren. Der Weg war eigentlich ganz nett und mal wieder Autofahren war auch ganz spassig. An der Westküste angekommen hab ich dann in ein Backpacker am Franz Josef Gletscher eingecheckt und für Dienstag eine Halbtagestour auf den Gletscher gebucht.
Abends hab ich dann zufälligereise Max und Felix, zwei Zivis getroffen. Abends ging dann in dem 470 Seelendorf nich viel und nach einem Filmchen auf der "Großbildleinwand" sind wir ins Bett.

Dienstags morgens bin ich dann recht früh aufgestanden, habe noch eine Nacht gebucht und bin dann in das Office der Gletscherguides getapert. Nachdem ich bezahlt und mein Testament unterschrieben hatte ging es dann los in den "Bootroom" indem die ganze Gruppe mit Stiefeln und Steigeisen ausgerüstet wurde. Auf dem Weg zum Bus konnte man sich dann noch eine Regenjacke abholen und dann ging es mit dem Bus ungefähr 10 Minuten zum parkplatz des Gletschers. Nach 5 Minuten auf dem Wanderweg und weiteren 20 Minuten durch den Busch, durch kleine Bäche und Flüsschen, standen wir dann mit ordentlich nassen Füssen vor dem Gletscher... in ungefähr 1km entfernung. Daher ging es dann nochmal gut eine Stunde über Stock und vor allem Stein zum Gletscher. Am Gletschertor, ich prahle mit Fachwissen, haben wir dann Steigeisen angeschnallt und sind auf den Gletscher gekraxelt. Abenteuerlich haben wir uns ganz im Zeichen von Hillary und Amundsen den Weg in den Geltscher gebahnt. der Gefahr ins Auge schauend und dem Tod in die Visage lachend erklimmen wir.. Stufe um Stufe? Aus Rücksicht, vllt auch aus Mitleid hatten die Guides den frühen Morgen damit verbracht Stufen ins Eis zu schlagen und und Seile zum festhalten anzubringen. Das Abenteuer war gestorben. Zu allem überfluss musste man dann auch noch alle 3 Stufen anhalten da unserem aufmerksamen und pflichtbewussten Guide aufgefallen das die Treppenstufe auf der er grad stand ausgebessert werden musste. So hat er also seine Axt geschwungen und ausgebessert. Das verzögerte den Aufstieg. Was unseren aufstieg ausserdem verzögerte waren die doofen Mitreisenden die alle 5m ein Foto machen mussten um dann 1m weiter festzustellen das es hier ja "soooo viel schöner aussieht". Wir bewegten uns also mit gefühlten 3m pro Minute den Gletscher hoch und nach gefühlten 10 Minuten hat uns unser Guide dann ein bisschen was über Eis und Gletscher erzählt und festgestellt das wir umdrehen müssen. Grossartig. So sind wir also mit gefühlten 2m pro Minute, Absteigen war n bisschen schwieriger, den Gletscher wieder runter und zurück zum Parkplatz. Fazit: Enttäuschend.

Zurück im Ort habe ich dann mein nächstes Abenteuer gebucht und mich spontan noch zu einer Runde Eisklettern in der Halle entschieden. Da sie Dienstag nichtsmehr freihatten, musste ich also Montag morgen nehmen. War auch in Ordnung.
Zurück im Backpacker hab ich mir dann Nudeln gekocht, ich liebe diese Dinger, und nach einer langen Fachsimpelei über Fotoapparate mit einem älteren Pächen aus Vermont hab ich mir dann noch nen Film reingezogen und nachdem Harry Potter erfolgreich den Basilisken gerettet hat bin ich ins Bett gegangen.

Mittwoch morgen bin ich dann nach dem Frühstück zurück in die Eishalle. Nachdem einer kurzen Einweisung ging es dann auch direkt rein in den -2°C kalten Kühlschrank mit Eis an den Wänden. Normalerweise würde man sowas abtauen und wieder neu einräumen, so graift man aber zu Eisaxt und Steigeisen und ab geht die Post-
Nach guten 90 Minuten und nachdem ich alle Routen bezwungen hatte, meine Unterarme sich bemerkbar machten und meine Nase ein wenig gefroren hat waren wir dann auch fertig.


Anschliessen hab ich in der "Stadt" noch eine Cola getrunken, Karten geschrieben und bin dann zurück nach Queenstown gefahren. Dort hab ich Ralph abgeholt und wir sind zusammmen nach Wanaka gefahren, nur ungefähr 1 Stunde von Queenstown und haben uns dort ein Nachtlager gesucht.

Queenstown.

Howdy Kinder,
mittlerweile ist der Reisemonat auch schn fast vorbei, aber ich erzähl euch trotzdem mal von der Zeit aus Queenstown. Die war nämlich super.

Nachdem wir Donnerstag also recht lange geschlafen haben sind wir gegen Mittag aufgestanden und erstmal Frühstücken gegangen. Bei Subway. Das ist günstiger und schneller als selber frühstück machen. Danach sind wir dann durch Queenstown geschlendert und haben einfach so auf der Strasse erstmal den Max getroffen. Unser Plan war dann mit der Gondel auf den nächsten Hügel zu fahren. Max hat sich dann uns angeschlossen und zusammen sind wir auf den Hügel gefahren und haben eine beeindruckende Aussicht auf die Berge und den See genossen. Das wirkte so unrealistisch, eher so wie Pappmarschee und Plakatwand.
Oben auf dem Berg hab ich dann die anderen beiden gezwungen mit mir Sommerrodelbahn zu fahren. Grossartiger Spass. Zusammenstossen, rechts überholen war zwar verboten, hat aber Spass gemacht. Super Tipp, Danke Stephie. Danach ging es dann wieder runter vom Berg und rauf auf die Minigolfbahn. Nach gefühlten 3 Stunden bei 38°C in der prallen Sonne waren wir dann auch fertig mit Golf spielen.
Anschließend hab ich mir dann Wellness gegönnt und war beim Frisör.
Dann war es auch schon wieder recht spät und wir haben zusammen schnell gekocht und Burger gegessen. Anschliessen ging es dann rein in die kunterbunte Welt vom Nachtleben. Ich glaub wir waren in jeder Bar, haben jeden Drink gehabt den es gibt und Max hat 20 Dollar beim Black Jack verloren. War lustig. Ausserdem sind die in Queenstown nicht so spießig und machen schon um 3.00 Uhr Feierabend. Es wurde zwar noch nicht hell als wir ins Bett gegangen sind, aber lange hats wohl nimmer gedauert.

Der Freitag wurde dann aufgrund von erhöhtem Alkoholpegel auch erst so gegen Mittag mit Mittagessen bei Subway gestartet. Anschliessen haben Ralph und ich auf getrennten wegen gechillt und sind durch die Stadt gelaufen. Queenstown hat nur ungefähr 7000 Einwohner, aber ungefähr 20.000 Touristen. Der Charme kommt einer Nordseeküsten Stadt oder einer Mittlmeer Touristadt sehr nahe. Irgendwie ist es aber auch wieder anders und ich finds eigentlich ganz nett und gemütlich.
Freitag nachmittag sind wir dann noch zum Coronet Peak gefahren. Auf einem Flyer hatte ich gelesen das man da Downhill Mountanbike fahren kann. Gesagt getan. Wir sind also da auf den Hügel gedüst und haben uns Fahrräder ausgeliehen. Da Berghochfahren viel zu anstrengend ist und viel zu lange dauert kann man die Fährräder einfach an die Liftgondel hängen und mit dem Lift den Berg hochfahren. Quasi wie Skifahren nur mit nem Fahrrad. Und im Sommer anstatt im Winter. Das Wetter war zwar nicht so gut, aber mit gefühlten 100 km/h nen 30cm weiten Pfad runterzubrettern war nur lustig. Auf dem Rückweg haben wir dann nochmal schnell eingekauft und sind dann zurück ins Backpacker. Eigentlich wollten wir Freitag abend auch wieder los, aber wir haben uns das dann spontan anders überlegt und nachdem wir nach einem 3 Stunden nickerchen erst um 22 Uhr aufgestanden sind, dann noch essen mussten, haben wir uns spontan zum Filmgucken entschieden.

Den Samstag haben wir dann verchillt und nachdem wir abends Nudeln mit Soße gegessen haben und uns recht lange mit ein paar Bayern unterhalten haben und einen von denen noch zum weggehen überreden kommen haben wir nochmal das Nachtleben unsicher gemacht.
Ich war an dem Abend allerdings nur eingeschränkt verfügbar und auch schon recht früh wieder im Bett, denn...

... sonntag musste ich recht früh aufstehen. Denn ich hatte ja am Samstagnachmittag...



meinen Bungeejump gebucht. Auf dem Weg in die Gondel und bei den zwei Leuten die vor mir gesprungen sind hatte ich noch derbe Schiss und mein Herz ist Marathon gerannt, und als ich dann auf dem Stuhl sass um angeseilt zu werden hatte ich keinen Spass und als ich dann auf dem weg zu der kleinen Absprungplattform fast gestolpert wäre, wollte ich eigentlich auch gar nicht springen. Aber dann auf dieser kleinen Plattform zu stehen, 134m hoch... Da musste man ja springen.
Der Sprung um 10.30 hätte zwar nicht sein müssen, und ich war auch nur n bisschen müde, aber naja. Den Rest des Samstages haben wir dann wieder in der Stadt verchillt, Buch gelesen, Kaffee getrunken, Strassenkünstlern zugeschaut und so weiter. Abends waren wir dann noch mal auf ein paar Absackerbierchen weg.
Das war auch der Abend an dem Ralph entschieden hat noch ein paar mehr Tage hier zu bleiben. Ich wollte aber unbedingt weiter und noch an die Westküste und auf Gletscher krabbeln. Somit haben wir uns also...

Mittwoch, 14. Januar 2009

Kaputte Autos und peinlich Bier trinken.

Moin,
weiter geht die interessante oder uninteressante lyrische Reise durch den Sueden Neuseelands.

Nachdem abends in Methven nicht mehr viel los war und ich nach dem Rest von Bridget Jones auch wirklich muede war, simma ins Bett gegangen.
Morgens aufstehen war dann gegen 10 Uhr auch nicht mehr wirklich schwierig und nachdem wir dann gefruehstueckt und geduscht hatten sind wir los gefahren zum Mt. Hutt, der war direkt um die Ecke und soll wohl eine ganz tolle Aussicht haben. Klingt gut, simma hingefahren.
Irgendwann wurde die Fahr dann aber doch recht steil und nach 10 Minuten den Berg hochkriechen, faengt Ralph an von wegen "Scheisse, verdammte!", ich dachte, "Ho?". Ralph ist dann ausgestiegen und hat die Motorhaube aufgemacht, und keine halbe Minute spaeter hatten wir nen beachtlichen Geysir im Motorraum. Da war der Motor wohl ein wenig heiss geworden. Naja, alles nicht so wild.
Wir haben dann ne gute dreiviertel Stunde da verbracht, im Gartenstuhl gesessen und Leuten die vorbeikamen erzaehlt bla bla, alles in ordnung wir brauchen keine Hilfe.... Nach der guten dreiviertel Stunde von der ich grad sprach, sind wir dann langsam den Berg wieder runter, als Ralph nach 10 gerollten Minuten wieder meinte das die Kiste zu heiss wird. Wir also wieder ausgestiegen, Motorhaube auf gemacht und gewartet. Irgendwann kam dann ein netter Mann vorbei und meinte er waere in ner halben Stunde wieder da und wuerde uns Abschleppen. Geile Nummer. Als er dann nach ner halben Stunde wieder da war, meinte er, er haette gar kein Seil und wuerde mal schnell eins holen. Nach einer weiteren halben Stunde kam er dann auch mit nem Seil... einem Seil zum... Seilspringen, aber nicht zum Auto abschleppen. Naja, wir haben dann den Zwirn mal zwischen die Autos geknotet und waren noch nicht ganz losgefahren, da ging das Ding schon kaputt. Nach einem weiteren gescheiterten Versuch, hat der Kerl Ralph dann mit in die Stadt genommen und an ner Werkstatt abgesetzt. Da hat er dann nen vernuenftigen Abschleppwagen und n vernuenftiges Seil gefunden.

Abgeschleppt und diagnostiziert war dann also der Ventilator vom Kuehler kaputt. Aber unser Mechaniker war so'n Hobby-McGyver und konnte das natuerlich mit Spucke, Draht und Kaugummi reparieren. So sind wir also dann nach Timaru gefahren und haben dort erstmal genaechtig und bei einem Laden das kaputte Teil bestellt. Die konnten uns aber nicht helfen, weil keiner ne Ahnung hatte und der PC kaputt war. So haben wir also den naechsten Tag, wieder gefragt und ein Teil bestellt, aber keiner wusste so genau welches das nun ist und ob das passt und soweiter. Noch einen Tag gewartet und natuerlich das falsche Teil geliefert bekommen. In der Fordwerkstatt um die Ecke, die muessens ja wissen, die haben die Karre schliesslich gebaut, hat Ralph dann das richtige Teil bestellt. Die haben das dann nach Dunedin geordert, da wollten wir sowieso hin, und so sind wir also Freitag nach Duniden gefahren.

In Duniden haben wir dann das Wochenende verbracht und zwar zusammen mit dem Lieben Marius. Freitag ging nicht mehr viel, und nach dem wir lecker Nachos zum Abendessen hatten, ein paar Bier im Whirpool getrunken und ein Flimchen geschaut haben simma ins Bett.
Samstag morgen ging es dann ganz ohne Stress los und auf dem Weg in die Stadt haben wir bei der Spight's Brauerei eine Tour fuer den Nachmittag gebucht. Dann sind wir ein wenig durch Duniden geschlendert und diese, wirklich nicht unschoene Stadt angeschaut. Gegen 17 Uhr und einem vorigen Stop im Liqourstore, was zu trinken kriegt man hier nicht einfach beim Supermarkt, gings dann in die Brauerei. Die Tour war auch ganz interessant, aber wenn man aus Bremen kommt, und Becks kennt, schmeckt eh jedes andere Bier nach Spuelwasser. Viel Interessanter als die Besichtigung war dann aber die Verkostung danach. Da wir ja den Plan hatten, abends noch ordentlich los zu gehen, die Halbzeit feiern, haben wir uns also gut an dem Zapfhahn bedient. Das war schon fast n bisschen peinlich, aber nach dem 10 Glas, die Glaeser waren unpraktisch klein, war das dann auch egal :D

Nach Pizza und Film sind wir dann auch noch in die Stadt gezogen, aber leider war nicht so ganz viel los. Und alles in allem war's nicht so der Burner.
Am Sonntag sind wir dann recht frueh aufgestanden und mit dem Auto zur steilsten Strasse der Welt gefahren. Ein Spass. Haben dann ein paar Fotos gemacht und das wars auch.
Von da aus ging es dann ueber die mehr oder weniger Interessante Otago Peninsula. Schoen mit Robben und Pinguine gucken und soweiter. War sehr schoen.
Abends ging dann nicht mehr viel, Marius ist schon weiter richtung Norden und Ralph und ich sind noch eine Nacht in Duniden ggeblieben.

Montag morgen ging es dann frisch gestaerkt die Ostkueste runter richtung Invercargill. Landschaftlich nicht grade eine Perle liegt Invercargill ganz im Sueden der Suedinsel. Die Fahrt dahin war nur maessig spannend und auch landschaftlich nicht grad der Knaller. Abends sind wir dann nochmal durch Invercargill geschlendert, vorbei an toten Einkaufsstrassen, es war ja auch schon 16.30 und hinein in einen Supermarkt zum Dinner kaufen.

Dienstag morgen ging es dann los bis zur Suedspitze. Dort steht wie an der Nordspitze ein Pfeiler mit Schildern dran, wohin es wieweit ist usw. Musste man natuerlich n Foto machen. Ein zwei Aussichtspunkte auf dem Weg mussten auch noch herhalten.
Danach ging es dann weiter an die Westkueste ins Fjordland. Nicht direkt rein, aber daran lang.
Nach einem Stop an einem seeehr schoenen See, wer in schonmal in Schweden war, kann sich ungefaehr vorstellen wie es da aussah, sind wir dann noch 100km naeher an Milford Sound rangefahren und haben dort auf einem Campingplatz uebernachtet, der wiedrum genau so aussah wie in Schweden, Direkt am See und so, voll schoen.

Gestern Morgen ging es dann seeehr frueh los nach Milford Sound, da wir schon um 9 Uhr eine Bootstour gebucht hatten. Die war dann auch sehr schoen, und das Fruehstuck war auch sehr lecker.
Auf dem Rueckweg von der Tour haben wir dann noch in einem Observatorium angehalten und schwarze Choralen angeschaut, die aber eigentlich weiss sind. Klingt komisch ist aber so.
Von Milford Sound aus ging es dann direkt ins Landesinnere.... in die Adrenalinhauptstadt Neuseelands aka Queenstown. Hab mir schon auf dem Weg dahin nen Ast gefreut und jetzt sind wir da. Dinner bestand dann aus einem richtig geilen Ha,burger in der besten Hamburgerbude Neuseelands. Danach gings dann auch fast direkt ins Bett, war ja schon 22.30 Uhr und wir waren ja um 6 aufgestanden.

Heute ist Donnerstag. Mittlerweile ist es schon wieder Mittag, und gleich geht es los ein paar Aktivitaeten buchen, Haareschneiden und einkaufen.

Sorry, das es immernoch keine Fotos gibt, aber diese billigen Internethostellcomputer wollen alle nicht das man da seine Kamera / Festplatte anschliesst. Sorry.

Liebste Gruesse,
Tobias

Dienstag, 6. Januar 2009

Ein frohes neues Jahr 2009,

wuensche ich euch allen. Ich hoffe ihr seid gut reingestolpert und nicht betrunken hingefallen. Soll ja vorkommen, ist soweit ja auch nichts verwerfliches.

Mein New Years Eve habe ich mit den ganzen anderen deutschen in Nelson verbracht. Nachdem wir am 31. von Palace Backpackers ins Tasman Bay Backpackers umziehen musste, ging es nach einer kleinen Einkaufstour, Pizza und Vodka, dann auch irgendwann im Backpacker los mit einem gemuetlichen Abendessen, einem weiteren Schnack mit anderen Deutschen und einigen Drinks. Gegen 22 Uhr sind wir dann weiter in das Backpacker der anderen Jungs und haben auch dort noch ein paar weitere Drinks gezeahlt. Gegen 11 Uhr ging es dann zu Fuss los in die Stadt und nach einer guten halben Stunde Disskusion in welchen Club man denn nun gehen sollte, ging es dann auch in ein oertliches Tanzetablisment und schon nach kurzer Zeit fing auf einmal jemand an von 10 runterzuzaehlen. Merkwuerdige Sache, aber mitgezeahlt hab ich trotzdem. Zack, war auch schon 2009. Feuerwerk gabs keins, bzw. ich hab keins gesehen. Ist wohl nicht so angesagt hier.

Kurze Zeit spaeter bin ich dann mal mit dem Max ein wenig durch die Stadt geschlendert und nack einem kurzen Snack am Geldautomaten und Geldholen an der Imbissbude, oder andersherum, ging es dann in eine andere feine Bar, names Shooters.
Da ging die Feierei dann mit lauter Musik und nur wenigen Drinks weiter bis in die fruehen Morgenstunden. Dachte man... denn wie fast uerball in NZ machte der Club um 3.30 Uhr das Lich an und die Mukke aus. Seeehr unromantisch. Aber gut, diskutieren hilft ja eh nicht. SO sind Ralph und ich zueruck ins Backpacker gegangen und haben uns dort noch ein bisschen mit einer Gruppe aus Bayern unterhalten. War sehr nett.

Den 1. Januar haben wir dann ganz normal mit Chillen, Essen und Hangover auskurieren verbracht. Fair enough, war ja Silvester. Wer braucht schon den 1. Januar. Am 2. ging sind wir dann nach Christchurch aufgebrochen und nach einer sehr schoenen Fahrt und goldene Huegelandschaften und an recht schroffen Strandabschnitten waren wir gegen 19.30 in Christchurch. Das 38 Bettenzimmer, aufgeteilt in 4er und 3er Kabinen, war schon ne Nummer fuer sich :D Da schnachrte es Nachts im Quartett in 4 verschiedenen Melodien aus 4 verschiedenen Richtungen.
Den Abend haben wir dann gechillt mit ein paar Bier zuende gebracht. Eigentlich wollten wir ins Kino gehen, aber Ralph hat ein wenig getroedelt und meinte die ganze Zeit "Ach, das gibt schon ne Spaetvorstellung... Stress mal nicht so...", ich meinte die ganze Zeit das ist nich wie in Deutschland, aber gut. So standen wir also um 21.05 Uhr im Kino und Ralph musste schmerzlichen feststellen, das es zwar Kinos gibt, die sogar Vorstellungen haben, aber das mit dem Spaet nicht so richtig klappt. Die letzte vorstellung fing um 20.40 Uhr an. Ob das spaet ist, naja. So sind wir also noch n Bier trinken gegangen und dann zueruck zu unseren 36 Gefaehrten.

Samstagmorgen haben wir dann alles ein wenig ruihger angehen lassen und sind erst gegen 11 mit Fruehstuecken fertig gewesen. Danach sind wir dann, auf grund schlechten Wetters ins oertliche Museum gegangen. War ganz interessant und ausserdem hats ja geregnet. Gegen 17.00 Uhr ging es dann nochmal zum Pak'n'Save, Aldi quasi, um ein wenig fuers Abendessen zu sorgen. Es gab lecker Salat mit Putenbruststreifen. Nicht das typische Backpackeressen, aber nach zu viel Reis und zu vielen Nudeln eine willkommene Abwechslung die es naechste Woche sicher nochmal gibt. Anschliessend haben wir dann noch ein wenig gelesen und gechillt bis wir dann zu spaeter Stunde Joer, Kurt und Hans aus der Schweiz getroffen haben. Mit denen haben wir dann noch ein wenig geschnackt und Bierchen getrunken und sind dann noch ein wenig Clubben gegangen. Doch auch hier ging um 3.00 Uhr das Licht an und die Musik aus.

Sonntag war dann lange schlafen angesagt und nach einem kleinen Mueslifruehstuck gegen 15.00 Uhr bin ich dann ein wenig auf eigene Faust durch Christchurch geschlendert. Der botanische Garten war zum Beispiel richtig schoen. Spaet abends ging es dann nochmal in die Innenstadt fuer eine kleine Fototour. Die Kirche hier in Christchurch ist echt schoen. Nach einem kurzen Schnack mit Andrew, einem Kroaten der in Australien lebt, seines Zeichen auch Fotograf, also quasi mein Bruder, ein wenig Fachsimepln und eMailadressen tauschen sind wir dann zueruck ins Backpacker, und fureh ins Bett denn...

...gestern mussten wir frueh raus, denn wir wollten ja mit dem TranzAlpine einmal halb quer ueber die Suedinsel duesen. Die Zugfahrt war nicht sonderlich Atemberaubend, Lesum - Hbf ist genau so spannend, aber die Landschaft war richtig gut. Einmal quer durch die Southern Alps mit Bergen, Huegeln, Taelern und Fluessen.
Klingt nicht sonderlich spannend, aber wartet ab bis ihr die Fotos seht.
Wir sind nur die Haelfte der Strecke gefahren, die eigentlich komplett von Christchurch an der Ostkueste bis nach Greymouth an der Westkueste fuert. In der Mitte liegt naemlich Arthurs Pass, eine 53 Einwohner Metropole mitten in den Bergen.
Ralph und ich sind dann ein wenig rumspaziert, haben Wasserfaelle angeguckt und nachdem Ralph ein wenig gememmt hat, das die Steine durch seine Schuhe pieksen, asphaltiert war da nix, bin ich alleine noch 3 Stunden durch die Botanik geschlendert, gekrochen und geklettert und habe mich auf ein paar Naturwanderwegen, teilweise sahs n bisschen aus wie bei Rambo und der "Weg" bestand aus nem alten Flussbett, ausgetobt.

Gegen 15.30 war ich dann zueruck und musste noch zusammen mit Ralph und etwa 20 anderen Passagieren auf den Zug warten. War ja klar das der nicht puenktlich kommt. Deutsche Bahn laesst gruessen. Gegen 18.30 Uhr waren wir dann zueruck in Christchurch und nach einem Stop beim Supermarkt und einer Kochsession von Ralph, Steak und Bratkartoffeln, yummy, haben wir den Abend dann bei "Rush Hour 2" ausklingen lassen.

Heute ging es dann frueh los, und als wir gegen 11 Uhr losgefahren sind, ging es erstmal Richtung Westen quer ueber die Banks Peninsula. Seinerseits noch mehr Kueste, mit noch mehr schoenen Buchten, aber trotzdem wirklich beeindrucken. Fotos folgen :) Nach einem kurzen Stop in Akaroa, einer franzoesischen Siedlung von Achtzehnhunderblabla, mit pseudofranzoesischen Namen und ein wenig franzoesischem Provenceflaire ging es wieder Landeinwaerts nach Methven. Dort sitze ich grade in einem kleinen aber feinen Backpacker am Rechner und schreibe diese Zeilen.

Mittlerweile ist es ja auch schon wieder recht spaet. Ausserdem macht im Whirpool sitzen und Bier trinken nicht wirklich munter, darum geht es jetzt gleich auch mal ins Bett.

Wie schon gesagt, hoffe ich ihr hattet alle einen guten Rutsch ins neue Jahr sowie ein froehliches Weihnachtsfest.

Take care & all the best,
Tobias.

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Guten Rutsch!

Howdy,
da ich bekanntlich immernoch in Neuseeland bin und das immernoch am anderen Ende der Welt liegt, beginnt das neue Jahr fuer mich ja schon 12 Stunden frueher. In Flip Flops und Shorts :P
Zumindest im Moment, abends ist es leider nich warm genug und in Clubs kommt man so heute Abend wohl auch eher nicht. Ausserdem ist Gewitter vorhergesagt. Sehr unschoen.

Trotzdem wuensche ich euch allen einen Guten Rutsch und alles Gute fuers neue Jahr.
Ab ersten Januar sind es dann auch nur noch 189 Tage bis ich wieder im geliebten Bremen bin :)

Alles Liebe und einen guten Rutsch,
Tobias

Dienstag, 30. Dezember 2008

Weihnachten in Flip Flops...

... ist einfach kein Weihnachten.

Nachdem wir Segel waren sind wir am 23. in 12h von Paihia nach Wellington gefahren und haben dort im YHA uebernachtet und die anderen Deutschen getroffen. Abends waren wir nur noch auf ein zwei kleine Bier aus und dann gings auch ins Bett.
Am 24. war dann Christmas Shopping angesagt und Willi und ich haben fuer Sharon, Bryce und Lara Geschenke gekauft. Abends waren wir Deutschen, dann beim Japaner zum Christmas-Dinner essen. Sehr lecker. Aus einer merkweurdigen Laune heraus bin ich dann gegen 22.30 Uhr einmal quer durch die Stadt gelaufen um in der groessten Kirche in Wellington der Messe beizuwohnen. War sehr interessant und es kam sofort ein wenig Weihnachtsstimmung auf.

Am 25. sind wir dann morgens zu Bryce ins Camp gefahren. Wir waren zum Mittagessen eingeladen und haben dann erstmal lecker gegessen. Danach gabs dann Geschenke und die Familie hat mir ein seeehr schoenes Fotobuch ueber Neuseeland geschenkt. Danach wurde dann entspannt auf der Couch entspannt und TV geschaut. Ich habe an Weihnachten noch nie sooo viel TV geschaut, aber andererseits fuehlte es ich ja auch icht an wie Weihnachten. Das ging also in Ordnung. Gegen 12 und einem sehr leckeren Abendessen ging es dann ins Bett.
Morgens haben wir dann erstmal ausgeschlafen und als wir gegen halb 2 bei Bryce reinkamen wurden wir schon wieder mit Essen ueberhauft. Nachmittags waren wir dann bei Bernie. Dinner gabs abends auch bei Bernie. Gegen 7 sind wir dann zueruck nach Wellington. Dort wurde dann nur noch ein wenig gechillt und als Ralph aus Tauranga kam haben wir meine KLamotten in sein Auto geworfen. Zwischenzeitlich musste dann noch ein wenig an unserem Ferrari rumgebastelt werden, da die Batterie einfach leer war. Um 12 Uhr habne mir dann alle gratuliert, wegen Geburtstag und so, und dann mussten Ralph und ich auch schon zum Auto und uns auf den Weg Richtung Faehre machen.
Gegen 2 Uhr ist dann die Faehre losgefahren. Leider gab es keine Betten auf der Faehre, schlafen ging ueberhaupt nicht. Bei mir zumindest. Ralph hat innerhalb von 5 Minuten gepennt. Da im Schiffskino Madagascar 2 lief, habe ich micht spontan dafuer entschieden den anzuschauen. Guter Film, nur zu empfehlen. Laeuft der in Bremen schon? Nach dem Film war ich dann auch muede genug um noch ein wenig auf dem Boden zu schlafen und dann zusammen mit Ralph auf den naehcsten Parkplatz zu fahren und noch mehr zu schlafen. Das war so gegen 2.30 Uhr. Gegen 10 Uhr ging es dann weiter und wir haben ein wenig gefruehstueckt und Zaehne geputzt und so. Danach ging es dann nach Nelson um den Abel Tasman Trip zu buchen. Nachdem wir dann einkaufen waren und uns in Marahau, dem Eingang zum Abel Tasman, ein Bett gesucht hatten, ging es erstmal ans Kochen. Pizza. Ohne Ofen. GIng aber trotzdem. Belag runter gekratzt und Boden und Belag seperat auf dem Grill fertig gemacht und als Calzone gegssen. Seehr lecker.

Am 28. ging es dann morgens in den Abel Tasman Nationalpark. Wir ussten nur zwei Stunden zum Campingplatz wandern und haben den Rest des Tages gechillt... am geilste Campingplatz der Welt. Wir waren fast alleine, und unser Zelt stand wahrscheinlich so 10 Meter vom Ozean weg. Einschlafen und aufwachen mit Meeresrauschen. Himmel.
Gestern, 29. Dezember, sind wir dann ein wenig mehr gewandert und nach 5h wandern waren wir wieder an einem sehr schoenen Strand, haben lecker gekocht und unser Zelt aufgeschlafen.

Heute morgen war dann nur eine kurze Wanderung angesagt und mittlerweile sitze ich frisch geduscht und gesaettigt am PC in Nelson, trinke Bier. Viel Bier und warte auf Silvester. Mal sehen wie Kiwis Silvester feiern.

In Flip FLops und Shorts wird das sicher interessant. Mittlerweile ist naemlich Sommer und es ist sehr warm. Ich weiss nicht wie warm, aber ein guter deutscher Sommer kann mithalten. Shorts und Flip FLops wetter ;)

FUer FOtos bin ich immoment zu faul, man darf aber gespannt sein. Wie schon gesagt, NZ ist wunderschoen.

Ich verabschiede mich,
Tobias